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Das grosse Logos-Archiv

Herzlich Willkommen!

Hier können Sie nach Herzenslust in den Webseiten der verbandsunabhängigen Fachzeitschrift Logos stöbern!

  • Print-AbonnentInnen können die Ausgaben auf Wunsch auch online lesen.
  • Darüber hinaus finden Sie in unserem "Archiv" und unter entsprechenden Stichworten die Inhalte der vergangenen Ausgaben
  • und wir bieten Ihnen zusätzliche Verlinkungen zur Vertiefung der Themen, Materialien zum Download u. v. m. im Internen Bereich

Hier z. B. zur Anregung der Diskussion über die „neuen“ Kriterien und Klassifikationen zur SES unser Interview mit Prof. Dr. Christina Kauschke.

Online zuerst:

Um für die ganz ungeduldigen, wissbegierigen AutorInnen und AbonnentInnen die Wartezeit zu verkürzen, stellen wir ab jetzt fortlaufend Originalia und Impulsbeiträge nach dem Web-First-Prinzip bereits vor der späteren Druckausgabe zur Verfügung, nachdem sie alle Bearbeitungsphasen (Begutachtung, etc.) durchlaufen haben und uns publikationsfertig vorliegen.

Zur Zeit:

Auf dem Weg zu einer verbesserten Gesundheitskompetenz von PatientInnen spielen adäquate Informationen eine wesentliche Rolle. Diese sind aber nicht für alle gleich gut verständlich. In dem Originalbeitrag von Eva Lauinger, Volker Maihack und Stefanie Duchac Ratgeber leichter lesen? Wird eine multiple Fall-Kontroll-Studie zur Wirkung Leichter Sprache auf das Verständnis von Texten für Personen mit Aphasie vorgestellt. (Easy-to-read guidebooks? Effects of plain German on the readability of texts for people with aphasia)

Basierend auf der theoretischen Auseinandersetzung mit Eigenschaften professionalisierten Handelns nach dem transtheoretischen Professionalisierungsmodell (TraP) stellen Franziska Zimmermann und Hilke Hansen dar, wie Qualitative Forschungsmethoden zur Erweiterung einer logopädischen Professionalität dienen können. Es ist Ein Plädoyer für den Einsatz in Praxis und Forschung. Die theoretischen Ausführungen werden mit praxisbasierten Fallbeispielen verdeutlicht. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie LogopädInnen qualitative Studien in ihre praktische Tätigkeit einbeziehen können.

Anne Jurkutat, Regina Götz, Kathrin Heeg, Fabian Kraus, André Grandl und Detlef M. Hansen stellen in ihrem Impulsbeitrag Prävention von Stimmstörungen im Lehramtsstudium – Möglichkeiten und Grenzen einer Konzeptimplementierung im Studienverlaufsplan die inhaltliche Ausrichtung und Rahmenbedingungen des Projektes STARKE-STIMME-macht-SCHULE des Lehrstuhls für Sprachheilpädagogik der Universität Würzburg vor. Möglichkeiten und Grenzen einer dauerhaften Implementierung werden aufgezeigt.

Die Pilotstudieuntersuchung in Regelgrundschulen von Tanja Ulrich, Sarah Thater und Sandra Mennicken zu den Kasusfähigkeiten mehrsprachiger Achtjähriger konzentriert sich auf die Frage, wie weit mehrsprachig aufwachsende Kinder ohne sprachliche Beeinträchtigungen im Erwerb von Akkusativ und Dativ mit acht Jahren fortgeschritten sind. Mögliche Implikationen für Diagnostik und Förderung in Bezug werden diskutiert. (Case marking skills of German multilingual eight-year-olds. An exploratory pilot study in primary schools).

Ein theoretisch geleitetes, auf Bildergeschichten basierendes Verfahren zur Erfassung von narrativen Fähigkeiten bei Kindern und seine Entstehungsgeschichte präsentiert Natalie Gagarina in ihrem Impulsbeitrag Multilingual Assessment Instrument for Narratives (LITMUS-MAIN) – ein Verfahren zur Erfassung der Erzählkompetenz von Kindern.

Der Beitrag Erfassung der Erzählfähigkeit mehrsprachig aufwachsender Vorschulkinder - beschäftigt sich mit der Überprüfung der Testgütekriterien des Verfahrens MAIN (Multilingual Assessment Instrument for Narratives). MAIN wurde entwickelt, um die Erzählfähigkeit drei- bis zehnjähriger mehrsprachig aufwachsender Kinder zu erfassen, wobei anhand des Verfahrens mittels Bildergeschichten Erzählungen elizitiert und vorrangig auf Makrostrukturebene ausgewertet werden. Innerhalb der von Tamara Lautenschläger, Katja Schneller, Jens Kaiser-Kratzmann und Steffi Sachse berichteten Untersuchung wurden anhand einer Stichprobe mehrsprachig aufwachsender Kinder im Kindergartenalter die Auswertungsobjektivität, Retest- und Paralleltestreliabilität sowie Konstruktvalidität von MAIN untersucht. Vor dem Hintergrund der Ergebnisse werden die Durchführungsbedingungen und Einsatzmöglichkeiten des Verfahrens diskutiert. (Assessing narrative abilities of bilingual children – Psychometric evaluation of MAIN (Multilingual Assessment Instrument for Narratives))

Auffälligkeiten der narrativen Fähigkeiten machen einen Teil der Sprachentwicklungsstörungen aus. Jedoch erschwert der Mangel an Methoden und deren Wirksamkeitsnachweise die Therapie im deutschsprachigen Raum. Innerhalb der Evaluationsstudie Therapie der Erzählfähigkeit: Gemeinsam üben Geschichten zu erzählen haben Jule Hofacker und Rachel Bamberger den Effekt der aus dem Niederländischen übersetzten Methode „Schildkröte und Affe – Gemeinsam üben Geschichten zu erzählen“ im Rahmen eines therapeutischen Einsatzes untersucht. (The treatment of storytelling abilities. An evaluation study)

Für evidenzbasierte Therapien werden entsprechend der Störungsbilder spezifische Diagnostikinstrumente benötigt, die es tw. nur in anderen Sprachen und/oder Kulturkreisen gibt. Mittels Übersetzung und Anpassung können diese auch für den deutschen Sprachraum zugänglich gemacht werden. Derzeit existieren dafür aber noch keine einheitlichen Standards. Lydia Elaine Stappenbeck und Julia Lukaschyk bieten in Transkulturelle Übersetzungen – Ein Leitfaden für die Praxis Beispiele, wie dieses Vorgehen vereinheitlicht werden könnte.

 

Machen Sie sich selbst ein Bild davon, wie anregend Fachlektüre sein kann!

Als wir 1993 die Zeitschrift L.O.G.O.S. INTERDISZIPLINÄR gründeten, verfolgten wir eine Vision der Brückenbildung: Zum einen zwischen den diversen Berufsgruppen unseres Fachgebietes, zum anderen zwischen Praxis und Theorie. Im Laufe der vergangenen 28 Jahre hat sich unsere Vision als zukunftsweisend und erfolgreich erwiesen: Die einzelnen Disziplinen arbeiten zunehmend kooperativ zusammen, anwendungsbezogenes Forschen wird nicht mehr als minderwertig klassifiziert und die Praxis hat erkannt, dass evidenzbasiertes Arbeiten eine Notwendigkeit ist, um Qualität zu sichern. Logopädie/Sprachtherapie ist inzwischen intersubjektiv! Für die LeserInnen unserer Zeitschrift bedeutet das, jeweils eine aktuelle Mischung aus doppelt blind begutachteten Originalartikeln (open access), Interviews, Dokumentationen und Diskussionen bis hin zu wissenschaftsjournalistischen Beiträgen, Tipps, Erfahrungsberichten, Terminen und Nachrichten vorzufinden. Diese Vielfalt kennzeichnet unsere Berufsgruppen, unser Arbeitsfeld und zeigt die Berührungspunkte auf, bietet aber auch immer subjektive Auswahlmöglichkeiten.

Kommunikation im Sinne von Mitteilung und informativem Austausch ist unser aller Metier und wir wissen, dass auch eine Webseite der Beziehungspflege dient. Daran ist uns sehr gelegen und wir hoffen, dass dieser Logos-Internetauftritt Ihnen gefällt und diese Homepage wirklich zu Ihrer „Zuhauseseite“ wird, die Sie oft besuchen, wo Sie sich auskennen, zurechtfinden, wohlfühlen, (Wissen) auftanken und net(t)worken!

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