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Stellungnahme „Gesamtkonzept Gesundheitsfachberufe“

HVG und VAST begrüßen den Willen von Bund und Ländern, die Gesundheitsfachberufe durch eine Neuordnung zu stärken, die Ausbildungen zukunftsgerichtet und bedarfsgerecht zu gestalten und Perspektiven für die berufliche Weiterentwicklung zu schaffen. Das Eckpunktepapier der Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Gesamtkonzept Gesundheitsfachberufe“ unterstreicht die Bedeutung einer individuellen, evidenzbasierten therapeutischen Versorgung, die die Bereiche Therapie und Rehabilitation sowie Prävention und Gesundheitsförderung umfasst.

Nach Überzeugung des VAST und des HVG bleiben die Eckpunkte in Bezug auf die Ergotherapie, Logopädie/Sprachtherapie und Physiotherapie in einem zentralen Punkt hinter den notwendigen Schritten für eine zukunftsfähige Versorgung und Neuordnung der Ausbildung zurück. Das wesentliche Element der Modernisierung besteht nach Auffassung von HVG und VAST in der Reform der Ausbildungsstruktur, die eine vollständige hochschulische Qualifikation vorsieht. Die Verstetigung der Teilakademisierung wäre ein politischer Irrweg, weil eine Ausbildungsstruktur geschaffen bzw. erhalten würde, die nicht nur teuer, sondern auch ineffektiv und rückwärtsgewandt wäre. Die zentralen Ziele der Ausbildungsreform, die Befähigung klinischer PraktikerInnen zu evidenzbasiertem Entscheiden und Handeln in der individuellen und interprofessionellen PatientInnenversorgung, sind nur durch eine hochschulische Ausbildung zu erreichen. Auch die Forschung zur Weiterentwicklung der Berufe und der therapeutischen Versorgung sind nur im hochschulischen Kontext möglich.

HVG und VAST nehmen angesichts dieser zentralen Forderung nicht zu allen Punkten des Eckpunktepapiers Stellung, sondern konzentrieren sich auf die Akademisierung und die damit in Zusammenhang stehenden Fragen der Ausgestaltung und Finanzierung der berufsqualifizierenden Studiengänge für die drei genannten Therapieberufe.

Die vollständige Stellungnahme finden Sie unter: https://www.hv-gesundheitsfachberufe.de/stellungnahme-von-hvg-und-vast-zum-eckpunktepapier-gesamtkonzept-gesundheitsfachberufe/

Mehr dazu auch unter: https://www.arbeitskreis-berufsgesetz.de

 

 

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S3-Leitline "Schlaganfall" aktualisiert

Die S3-Leitlinie „Schlaganfall“ der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM) liegt in aktualisierter Version vor und kann unter der Register-Nr. 053 - 011 auf der Website der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.) eingesehen werden.

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Studie zur prakt. Ausbildungsqualität

Im Rahmen der Akademisierung in der Logopädie möchte ich Sie bitten an meiner Studie zur „empfundenen Qualität der praktischen Ausbildung im Bereich der Logopädie an Berufsfachschulen und Hochschulen in Deutschland“ bis zum 26.05.2020 teilzunehmen.

Die Studie läuft im Rahmen meiner Masterarbeit an der Universität Sheffield in England und besteht aus einem etwa 10-minütigen Onlinefragebogen. Eine detaillierte Beschreibung der Studie ist den jeweiligen Fragebögen vorgeschaltet. 

Teilnehmen können:

  • alle Angestellten, FreiberuflerInnen sowie Selbstständige/Leitende des Fachbereichs Logopädie (wie LogopädInnen, akademische SprachtherapeutInnen, Atem-, Sprech- und StimmlehrerInnen, Klinische LinguistInnen, SprachheilpädagogInnen, und weitere), die in der Praktikumsbetreuung tätig sind, oder eine leitende Funktion in Praxen/Krankenhäusern/Rehakliniken ausüben: https://forms.gle/fzFUgtzLntTuh8VXA
  • SchülerInnen/StudentInnen, die sich im letzten Jahr der Ausbildung befinden oder diese im letzten Jahr erfolgreich beendet haben und deren Studium/Ausbildung eine (Teil-)Kassenzulassung für Sprachtherapie erlaubt (z.B. LogopädInnen, Atem-, Sprech- und StimmlehrerInnen, akademische SprachtherapeutInnen, Klinische LinguistInnen, SprachheilpädagogInnen): https://forms.gle/VP2JFLJxfUPT1jdd8
  • LehrlogopädInnen/DozentInnen verschiedener Institutionen (z.B. Berufsfachschulen, Hochschulen), die in der Ausbildung oben beschriebener SchülerInnen/StudentInnen tätig sind: https://forms.gle/VP2JFLJxfUPT1jdd8

Vielen Dank im Voraus

Kerstin Schroeter 

Sollten Sie noch Fragen haben, so kontaktieren Sie mich gerne: kschroeter1@sheffield.ac.uk

 

 

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Umfrage Teletherapie

Ist-Stands-Erhebung der Erfahrungen von LogopädInnen bei der Durchführung von digitaler logopädischer Therapie in Zeiten von Covid-19 unter: https://eval.hs-gesundheit.de/index.php/661872?lang=de

 

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Kindergesundheit

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit. Sie übernimmt für den Bund Aufgaben der Gesundheitsförderung und Prävention. Ein Schwerpunkt ist die Förderung der gesunden kindlichen Entwicklung. Das Internetportal der BZgA www.kindergesundheit-info.de informiert werbefrei, qualitätsgesichert, nach aktuellem wissenschaftlichen Stand.

#gemeinsamgegencorona – Infos und Unterstützung für Familien und Fachkräfte

 

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Onlinefragebogen zur Erfassung der Evidenzbasierten Praxis (EBP) in den Therapieberufen

Wir, ein interdisziplinäres Forschungsteam unter der Projektleitung von Dr. Julia Balzer (PT), Fachbereich Angewandte Gesundheitswissenschaften der Europäischen Fachhochschule Rostock, haben etwas "auf die Beine gestellt":
 
Ein Onlinefragebogen zur Erfassung der Evidenzbasierten Praxis (EBP) in den Therapieberufen
Laufzeit: 01.03.2019 – 31.08.2020
 
Wir – das sind Ergo-, Sprach-, PhysiotherapeutInnen und LogopädInnen.
 
 
Ziel des Projektes ist es, den aktuellen Evidenzbasierten Praxis-Implementierungsgrad in der Ergotherapie, Sprachtherapie/Logopädie und Physiotherapie in deutschen Praxen und Kliniken systematisch zu erfassen.
Warum?
Im Paragraphen § 135a des fünften Sozialgesetzbuches wird der Einsatz evidenzbasierter (EBP) Behandlungsmethoden im Sinne einer effektiven, patientenzentrierten Gesundheitsversorgung gefordert.
 
Wie sieht es nun bei uns TherapeutInnen aus?
 
Die Ergebnisse werden im Rahmen eines EBP-Symposiums im Herbst 2020 an der EUFH Rostock präsentiert und interprofessionell diskutiert, um einen Transfer in die klinische und gesundheitspolitische Praxis zu initiieren.
 
Um den „Status quo“ erfassen zu können, ist jede Meinung wichtig.
 
BITTE nehmen Sie /nimm an der Online-Umfrage teil:  
 
 
 
 
 
BITTE teilen Sie / teile den Umfrage-Link an Fach-KollegInnen.
 
 
 
Ein herzliches DANKESCHÖN sagt Andrea Fichtmüller im Namen des
 
EBP-Forschungsteam EUFH Rostock
 
 
Wer neugierig ist, kann hier stöbern: 
 
 
Wenn Fragen o. ä. sind:
 
Dipl phil Andrea G. Fichtmüller

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MDR: TherapeutInnen beklagen unzureichenden Schutz in Corona-Krise

Fast zwei Drittel der TherapeutInnen in Deutschland fühlen sich für ihre Arbeit in der Corona-Krise unzureichend geschützt. Das hat eine Online-Befragung der "TAL gGmbH" ergeben, ein gemeinnütziges Unternehmen, das Analysen und Befragungen im Gesundheitswesen durchführt. An der Online-Befragung nahmen in drei Wochen über 6.000 PhysiotherapeutInnen, LogopädInnen und ErgotherapeutInnen teil.

Laut der Umfrage fehlt es in den Praxen von PhysiotherapeutInnen, LogopädInnen und ErgotherapeutInnen vor allem an Material wie Atemschutzmasken, Desinfektionsmitteln oder an notwendigen Informationen.

So fühle sich zwar über die Hälfte der TherapeutInnen hinreichend informiert, doch könnten die Schutzmaßnahmen ohne entsprechende Materialien nicht eingehalten werden. 16% gaben an, nicht genügend über die Notwendigkeit von Schutznahmen oder deren konkrete Umsetzung zu wissen.

Um Informationen zum PatientInnen- und Eigenschutz zu erhalten, suchten viele der TherapeutInnen Kontakt zu den Gesundheitsämtern. Dabei stellen sie in der Befragung den Ämtern ein schlechtes Zeugnis aus. Fast ein Drittel bezeichnet die Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden als mangelhaft. Neun Prozent ist eine Kontaktaufnahme gar nicht gelungen.

Volker Brünger, Geschäftsführender Gesellschafter der "TAL gGmbH", der selbst Physiotherapeut und Gesundheitsökonom ist: "Die Therapieberufe werden in der Versorgung nicht mitgedacht. Sie werden zwar pauschal bei den versorgungsrelevanten Berufen benannt, dann aber in den Organisationsstrukturen vergessen. Dieses Problem zieht sich wie ein roter Faden angefangen vom Bundesministerium für Gesundheit über sämtliche Strukturen der Selbstverwaltung und die Landesbehörden bis hin zu den regionalen Gesundheitsbehörden. Das betrifft in der Krise auch finanzielle Hilfen. Wenn Therapeuten aus finanzieller Not auf Schutzmaßnahmen verzichten müssen, dann führt das unser gesamtes Krisenmanagement ad absurdum."

Die TherapeutInnen können und müssen ihrer Arbeit nach wie vor nachgehen, da diese als systemrelevant eingestuft worden sind.

Mehr dazu unter: www.mdraktuell.de und in MDR-Exakt am 01.04.2020, 20.15 Uhr im MDR Fernsehen

(presseportal.de/nr/129256)

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Auswirkungen der Corona-Krise: Umfrageergebnisse

Um einen aktuellen Einblick in die wirtschaftliche Situation für den Heilmittelbereich Logopädie/Sprachtherapie zu erhalten, haben die maßgeblichen Berufsverbände (dbl, dbs, dba, Logo Deutschland) gemeinsam mit der Humboldt Universität Berlin am Montag 30.03. eine Blitz-Umfrage durchgeführt. Die Resonanz war enorm - über 5000 TeilnehmerInnen in weniger als 24 Stunden. Die Ergebnisse zeigen, dass aktuell viele Therapien ausfallen.

Bei 60% der Befragten sind es mehr als 80% der Therapien, die aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise nicht durchgeführt werden können.

Allein in der vergangenen Woche (23.-27. März) sind insgesamt 77% aller Therapien ausgefallen. Bei 60% der Befragten TherapeutInnen sind sogar mehr als 80% der Therapien ausgefallen.

Die Möglichkeit, bestimmte Therapien auch per Video durchzuführen, wird von vielen TherapeutInnen genutzt. Die Hälfte der Befragten bietet ihren PatientInnen, wo möglich, in dieser Woche (30. März - 3. April) Videotherapie an. Auf die Gesamtzahl der befragten TherapeutInnen bezogen können damit allerdings nur elf Prozent aller Behandlungen als Videotherapien durchgeführt werden.

In 84% der Praxen fehlen Desinfektionsmittel und notwendige Schutzausrüstung.

Mit den Umfrageergebnissen können die Verbände nun die Argumentation für einen ausreichenden Schutzschirm für ambulante Praxen untermauern. Gemeinsam wurde ein entsprechender Brief an das  BMG geschickt, das sich diese Woche aller Voraussicht nach mit der wirtschaftlichen Hilfestellung fürHeilmittelerbringerInnen beschäftigt.

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