LEG LOS

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KommunikationsbotschafterIn

Die Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation e. V. bietet neben den Weiterbildungen der „Profis in eigener Sache“ nun auch eine Weiterbildung „KommunikationsbotschafterIn“ an. Während dieser Weiterbildung lernen UK-NutzerInnen, wie sie ihren eigenen Beitrag zur Inklusion in ihrem sozialen Umfeld leisten und durchführen können. Dies soll gelingen, indem die Menschen in ihrer Umgebung die Unterstützte Kommunikation kennenlernen. UK-NutzerInnen entwickeln daher Ideen, welche dazu führen, die Kommunikation in ihrem Umfeld zu verbessern. Diese Ideen können zum Beispiel freizeitliche Aktivitäten in einem Verein sein, ehrenamtliche Arbeit in einem Kindergarten oder die Teilnahme an Stammtischen in der eigenen Gemeinde. Die kostenlose Weiterbildung besteht aus vier Wochenendseminaren in Hannover und sechs Webinaren über das Internet. Anmeldungen und Fragen an s.piott@gesellschaft-uk.de

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Therapeutenkammer - eine empirische Analyse

 
Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Julia Wöhler und ich absolviere derzeit mein Masterstudium „Qualitätsentwicklung und Management im Gesundheitswesen“ an der Alice Salomon Hochschule in Berlin. Im Rahmen meiner Masterarbeit setze ich mich in einem wissenschaftlichen Diskurs mit dem Thema „Therapeutenkammer“ auseinander.

Bitte nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit, um Ihre Meinung zu äußern und selbst einmal herauszufinden, welches Wissen und welche Einstellung Sie bezüglich einer potenziellen Berufskammer haben.

Die Umfrage wird mit Google Forms durchgeführt. Wir werden Ihre Daten vollständig anonymisiert behandeln. Die Teilnahme ist freiwillig.

Bei Fragen oder Anmerkungen schreiben Sie mir gerne unter: therapeutenkammer-masterarbeit@gmx.de

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und viele Grüße,
Julia Wöhler
 
 

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Fachbereichstag Therapiewissenschaften

Akademisierung hängt in der Warteschleife – Deutschland verschenkt Potenzial für eine bessere
gesundheitliche Versorgung

Gesundheitsminister Spahn hat sich für den 2. Therapiegipfel am 09.09.2019 mit den Spitzenverbänden der Therapieberufe die Zeit genommen, um die Haltung des von ihm derzeit geführten Bundesgesundheitsministeriums zu den Entwicklungsbedarfen im Heilmittelbereich mit den Teilnehmenden zu erörtern. „Wir haben bereits eine gute duale Ausbildung“ so der Minister, die „Akademisierung kann daher nur eine Ergänzung zu den bisherigen Ausbildungswegen sein.“

Diese Einschätzung teilt der Fachbereichstag Therapiewissenschaften nicht, denn diese Aussage lässt sich für die aktuellen Ausbildungswege in den Therapieberufen, trotz Aussage des Ministers, nicht belegen. Zum einen sind die Gesundheitsfachberufe Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie in Deutschland nicht nach dem System der dualen beruflichen Bildung geregelt. Zum anderen gibt es gute Belege dafür, dass eine hochschulische Qualifikation in den Gesundheitsfachberufen zu einer hohen Attraktivität der Berufe führt, interprofessionelle Problemlösefähigkeiten in Bezug auf die Patientenbehandlung fördert, von Arbeitgebern im Gesundheitswesen als effektiv eingeschätzt wird und vor allem von Patienten und Patientinnen als hohe Versorgungsqualität wahrgenommen wird.
Schon heute kann man davon ausgehen, dass die Akademisierung der Gesundheitsfachberufe zu einer effektiveren gesundheitlichen Versorgungsqualität und zu einer wirtschaftlich sinnvollen Gesundheitsversorgung führt. Das zeigen auch Vergleiche mit Ländern wie beispielsweise Schweden, die bereits seit vielen Jahren in den therapeutischen Berufen eine hochschulische Qualifikation etabliert haben. Dieses Potenzial bleibt jedoch, anders als in anderen europäischen Ländern, in Deutschland weitestgehend ungenutzt. „Deutschland ist und bleibt, wenn Politik nicht zukunftsfähiger handelt, in den Gesundheitsfachberufen ein Entwicklungsland mit allen Folgen für die Attraktivität der Berufe und der gesundheitlichen therapeutischen Versorgungsqualität. Es braucht daher endlich ein Umdenken in der Politik“ so Prof. Dr. Annette Probst, Sprecherin des Fachbereichstag Therapiewissenschaften.

Wir bieten dem BMG und auch den beteiligten Institutionen aus dem Wissenschaftsbereich unsere Expertise
und Mithilfe an, um diese Schieflage mit Entwicklungskonzepten und Begleitforschung zu beheben.
Der Fachbereichstag Therapiewissenschaften ist ein kollegiales Organ von Dekanen/innen, Studiendekanen/innen und Studiengangsleitungen von Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und Universitäten mit Studiengängen in den Therapieberufen Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie.
Mitglied in der Konferenz der Fachbereichstage (KFBT) und Gastmitglied bei der Hochschulrektorenkonferenz (hrk).

Pressekontakt:
Prof. Dr. Annette Probst / annette.probst@hawk.de
Dr. Marion Grafe / marion.grafe@fh-muenster.de

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Die Stavanger-Deklaration

130 ForscherInnen haben in der Stavanger Declaration eine Erklärung zur Zukunft des Lesens im Zeitalter der Digitalisierung abgegeben, die auf den Forschungsergebnissen der letzten Jahre beruht. Die Forschergruppe, der auch die Linguistin Prof. Katharina Rohlfing angehörte, hat sich zwischen November 2014 und April 2019 im Rahmen einer von der EU finanzierten Initiative (COST – European Cooperation in Science & Technology) regelmäßig zu dem Thema „Evolution of reading in the age of digitisation (E-READ)“ ausgetauscht und die Ergebnisse in der gemeinsamen Erklärung zusammengetragen. Unter den angegebenen Links kann die Stavanger Declaration nachgelesen werden.

Im englischen Original: http://ereadcost.eu/wp-content/uploads/2019/01/StavangerDeclaration.pdf

Deutsche Übersetzung: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/themen/stavanger-erklaerung-von-e-read-zur-zukunft-des-lesens-16000793-p1.html

Weitere Übersetzungen: http://ereadcost.eu/stavanger-declaration/

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„Gesamtkonzept zur Neuordnung und Stärkung der Ausbildung der Gesundheitsfachberufe“

Das Bundesministerium für Gesundheit wird entsprechend dem Koalitionsvertrag die Ausbildungen in den Gesundheitsfachberufen neu ordnen und stärken und dafür ein Gesamtkonzept zusammen mit den Ländern erarbeiten. Zu diesem Zweck wurde eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Gesamtkonzept Gesundheitsfachberufe“ ins Leben gerufen. Neben Themen wie Ausbildungsvergütung, Anerkennung von beruflichen Abschlüssen und der Frage der Akademisierung, werden auch das Thema Schulgeldfreiheit und damit einhergehende Finanzierungsfragen zu erörtern sein. Bis Ende 2019 sind Eckpunkte als Basis für notwendige gesetzliche Änderungen geplant. Im Juni 2019 wurde der Hochschulverbund Gesundheitsfach­berufe e. V. (HVG) im Rahmen der schriftlichen Verbändebeteiligung, um Beantwortung eines Fragenkataloges gebeten.

Die Antworten des HVG finden Sie hier:     https://www.hv-gesundheitsfachberufe.de/wp-content/uploads/HVG_Bund-L%C3%A4nder-Arbeitsgruppe-Gesamtkonzept-Gesundheitsfachberufe-Fragenkatalog_final.pdf

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ICF

Die International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) ist eine Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die deutschsprachige Übersetzung (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit, Stand Oktober 2005) können Sie beim Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) online recherchieren, als PDF (inhaltsgleich mit der Druckausgabe) herunterladen oder als Buchausgabe ab sofort wieder als inhaltlich unveränderten Nachdruck kostenpflichtig bestellen: https://www.dimdi.de/dynamic/de/klassifikationen/icf/

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Arbeitskreis (AK) Berufsgesetz

Der Flyer "Vollständige hochschulische Ausbildung für die Stimm-, Sprech-, und Sprachtherapie" stellt die Machbarkeit der hochschulischen Ausbildung für die Logopädie/Sprachtherapie, ausgehend vom derzeitigen Status Quo, anschaulich dar. Zudem zeigt er auf, wie die Entwicklung zur hochschulischen Ausbildung als alleinige Ausbildungsform umgesetzt werden kann. Der Flyer wurde an die Politiker aus dem Gesundheitsbereich und an die Gesundheitsministerkonferenz gemeinsam mit den Vorlagen für ein neues Berufsgesetz versendet. Alle Dokumente des Arbeitskreises Berufsgesetz finden Sie hier.

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Treffen der Heilmittelverbände in Berlin

Am 21. November 2018 trafen sich in Berlin auf Einladung des Spitzenverbandes der Heilmittelverbände (SHV) Interessenvertretungen aller Berufsgruppen zu einem fünfstündigen Austausch. Ein wichtiges Thema war die Beurteilung des Eckpunktepapiers von Jens Spahn. Es zeigte sich, dass es in der Einschätzung des Papiers sowohl Gemeinsamkeiten als auch Differenzen zwischen den Verbänden gibt.

Konsens bestand hinsichtlich

  • der Abschaffung der Anbindung der Vergütungsentwicklung an die Entwicklung der Grundlohnsumme
  • der Vorschläge im Sofortprogramm von MdB Roy Kühne
  • der Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband Bund
  • der Berücksichtigung der regionalen Besonderheiten bei den Preisverhandlungen auf Länderebene
  • dem Wunsch nach Einrichtung von Schiedsstellen, die Verfahren überwachen können,
  • einer Ausweitung des Mitspracherechts bei der Erstellung von Zulassungsempfehlungen und im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA).
  • der Entschlackung der Bürokratie
  • der Forderung nach dringenden Nachbesserungen bei der Ärztepraxissoftware und Teilhabe an der Digitalisierung/Telematikinfrastruktur.

Unterschiedliche Interessen und Einschätzungen gibt es zwischen den Verbänden vor allem hinsichtlich der Zunahme von mehr Verantwortung und Entscheidungsfreiheit. So wurden die Themen Umsetzung der Blanco-Verordnung versus Modellvorhaben zum Direktzugang, Budgetverantwortung, Direktzugang und die Risiken der Mengenausweitung kontrovers diskutiert und eingeschätzt. Im Bereich der Logopädie/Sprachtherapie ist man sich - mit Ausnahme von LogoDeutschland - einig, dass die Blanco-VO nicht zur Entbürokratisierung beiträgt und nicht zum Direktzugang führt. Hinsichtlich des Themas Teil- oder Vollakademisierung (20/80-Regelung) machte der dbl deutlich, dass eine 100-prozentige hochschulische Ausbildung das Ziel ist und die Abschaffung des Schulgeldes zwar richtig und überfällig, aber nur übergangsweise relevant ist.

Als möglichen Termin für ein weiteres Treffen wurde der Zeitraum nach der Vorlage des Gesetzentwurfs ins Auge gefasst, mit dem im Januar 2019 gerechnet wird.

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