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Runder Tisch der Heilmittelverbände mit dem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

Am 13. September 2018 fand in Berlin im Bundesgesundheitsministerium ein zweieinhalb stündiges gemeinsames Treffen von Minister Jens Spahn mit VertreterInnen der Heilmittelverbände und weiteren VertreterInnen "aus der Praxis" statt. Letztere waren durch eine vom Minister initiierte Facebook-Bewerbung ("TherapeutenAmZug") hinzugeladen worden. Nach etwa 100 Tagen im Amt lud Spahn dazu ein, gemeinsam über mögliche Maßnahmen im Heilmittelbereich zu sprechen und zu diskutieren. Unter dem Motto: "Nicht, was schlecht oder gut ist, wollen wir heute thematisieren, sondern was wir besser machen können?" fragt Spahn nach der Situation der Heilmittelverbände und der Menschen "aus der Praxis". Alle nachfolgenden Punkte wurden diskutiert, viele im Konsens, aber teilweise auch kontrovers:

  • Vergütungssituation nach Inkrafttreten des HHVG
  • Kassenverhandlung/Verlauf seit HHVG
  • Wünsche an zukünftige Rahmenbedingungen für Kassenverhandlungen
  • Ausbildung/Schulgeldfreiheit/Akademisierung
  • Entbürokratisierung/Praxissoftware
  • Versorgungsverantwortung (Blanko-Verordnung versus Direktzugang)

Nun werden nun im Bundesgesundheitsministerium Vorschläge erarbeitet, mit denen die drängenden Probleme im Heilmittelbereich angegangen werden sollen. Ein weiteres Treffen mit den Heilmittelverbänden wurde von allen maßgeblichen Verbänden ausdrücklich gewünscht.

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