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Schulgeldfreiheit

Die Hamburger Bürgerschaft hat den Senat mit großer Mehrheit aufgefordert, bis zum 31. Mai 2019 eine auf zwei Jahre befristete Landesförderung aufzulegen. Damit sollen die Ausbildungskosten für angehende TherapeutInnen in Logopädie, Physiotherapie und Ergotherapie rückwirkend ab dem 1. April 2019 finanziert werden. Im Anschluss, so hofft man, ist ab 2021 eine bundesweite Regelung gefunden, so dass die "Zwischenfinanzierung" durch die Hansestadt auslaufen kann. Insgesamt handelt es sich um einen Finanzbedarf von mehr als drei Millionen Euro pro Jahr. Beschleunigt wurde diese erfreuliche Entwicklung einerseits durch die vielen Proteste und Gespräche von engagierten TherapeutInnen aller Professionen sowie vom Land Schleswig-Holstein. Dieses hatte bereits im November 2018 beschlossen, die Schulgeldfreiheit für die Studierenden ab 2019 einzuführen. Hierdurch gerieten die Hamburger Berufsfachschulen enorm unter Druck, denn die Fahrt zu einer Ausbildungsstätte ins schleswig-holsteinische Umland wurde plötzlich zur finanziell attraktiven Alternative.

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