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Die Stavanger-Deklaration

130 ForscherInnen haben in der Stavanger Declaration eine Erklärung zur Zukunft des Lesens im Zeitalter der Digitalisierung abgegeben, die auf den Forschungsergebnissen der letzten Jahre beruht. Die Forschergruppe, der auch die Linguistin Prof. Katharina Rohlfing angehörte, hat sich zwischen November 2014 und April 2019 im Rahmen einer von der EU finanzierten Initiative (COST – European Cooperation in Science & Technology) regelmäßig zu dem Thema „Evolution of reading in the age of digitisation (E-READ)“ ausgetauscht und die Ergebnisse in der gemeinsamen Erklärung zusammengetragen. Unter den angegebenen Links kann die Stavanger Declaration nachgelesen werden.

Im englischen Original: http://ereadcost.eu/wp-content/uploads/2019/01/StavangerDeclaration.pdf

Deutsche Übersetzung: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/themen/stavanger-erklaerung-von-e-read-zur-zukunft-des-lesens-16000793-p1.html

Weitere Übersetzungen: http://ereadcost.eu/stavanger-declaration/

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„Gesamtkonzept zur Neuordnung und Stärkung der Ausbildung der Gesundheitsfachberufe“

Das Bundesministerium für Gesundheit wird entsprechend dem Koalitionsvertrag die Ausbildungen in den Gesundheitsfachberufen neu ordnen und stärken und dafür ein Gesamtkonzept zusammen mit den Ländern erarbeiten. Zu diesem Zweck wurde eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Gesamtkonzept Gesundheitsfachberufe“ ins Leben gerufen. Neben Themen wie Ausbildungsvergütung, Anerkennung von beruflichen Abschlüssen und der Frage der Akademisierung, werden auch das Thema Schulgeldfreiheit und damit einhergehende Finanzierungsfragen zu erörtern sein. Bis Ende 2019 sind Eckpunkte als Basis für notwendige gesetzliche Änderungen geplant. Im Juni 2019 wurde der Hochschulverbund Gesundheitsfach­berufe e. V. (HVG) im Rahmen der schriftlichen Verbändebeteiligung, um Beantwortung eines Fragenkataloges gebeten.

Die Antworten des HVG finden Sie hier:     https://www.hv-gesundheitsfachberufe.de/wp-content/uploads/HVG_Bund-L%C3%A4nder-Arbeitsgruppe-Gesamtkonzept-Gesundheitsfachberufe-Fragenkatalog_final.pdf

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Ausstellung in Erlangen

 

BarriereSprung - Vom Leben mit Behinderung

Vor zehn Jahren trat die Behindertenrechtskonvention der UN in Deutschland in Kraft. Inklusion ist damit zu einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe geworden. Um das Ziel eines selbstverständlichen Miteinanders zu erreichen, müssen mentale und bauliche Barrieren abgebaut werden. Das Stadtmuseum Erlangen will mit der Sonderausstellung „BarriereSprung. Vom Leben mit Behinderung“ einen Beitrag dazu leisten.

Von aktuellen Fragestellungen und Debatten ausgehend, soll ein Blick in die Vergangenheit den gesellschaftlichen und medizinischen Wandel in der Wahrnehmung von Behinderung verdeutlichen. Die von Glaube und Aberglaube geprägten Vorstellungen des Mittelalters werden dabei ebenso beleuchtet wie die Institutionalisierung der Psychiatrie im 19. Jahrhundert und die „Krüppelfürsorge“ nach dem Ersten Weltkrieg. Die Vernichtung sogenannten „lebensunwerten Lebens“ in der Zeit des Nationalsozialismus bedeutet eine tiefe Zäsur im Umgang mit behinderten Menschen in Deutschland. Mit dem politischen Kampf um Selbstbestimmung und Teilhabe ab den 1980er Jahren endet der Blick zurück.

Im einem weiteren Ausstellungsbereich kommen Menschen mit Behinderung aus Erlangen und der Region selbst zu Wort. Nach dem Motto „Nichts über uns ohne uns“ verleihen sie ihren Erfahrungen, Bedürfnissen und Meinungen Ausdruck und zeichnen ein vielstimmiges Bild gegenwärtiger Lebensrealitäten. Interaktive Stationen bieten die Möglichkeit, Beeinträchtigungen nachzuempfinden und zum Beispiel die Kommunikation mit Brailleschrift oder Gebärdensprache auszuprobieren.

Das Stadtmuseum ist eines der ersten Ausstellungshäuser deutschlandweit, das sich thematisch umfassend mit dem Thema Behinderung auseinandersetzt. Um eine Teilhabe für möglichst viele Besucherinnen und Besucher zu erreichen, geht das Museum auch gestalterisch neue Wege. Die Ausstellung wurde weitgehend barrierearm gestaltet. Die inklusiven Angebote umfassen unter anderem ein Blindenleitsystem und taktile Raummodelle, den Einsatz von Braille- und Pyramidenschrift, Texte in Leichter Sprache und Veranstaltungen mit Gebärdensprachdolmetschern.

 

Mehr unter: https://www.erlangen.de/desktopdefault.aspx/tabid-1572/960_read-36096/

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2. TherapieGipfel

 

Zum zweiten Mal lädt der Spitzenverband der Heilmittelverbände e. V. (SHV) zum TherapieGipfel der Heilmittelbranche nach Berlin ein.

Termin: Montag, 9. September 2019, 13:00 bis circa 17 Uhr

Tagungsort: zentral in Berlin, Luisenstraße 58/59, Langenbeck-Virchow-Haus, Historischer Hörsaal

Um 13 Uhr startet der TherapieGipfel erneut mit einem Eingangsstatement von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (MdB). Im Anschluss diskutiert der SHV-Vorstand im Rahmen einer Podiumsdiskussion bis 15 Uhr mit verantwortlichen GesundheitspolitikerInnen, kompetenten Fachleuten und den TeilnehmerInnen des 2. TherapieGipfels unter anderem über Themen wie das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG), die Vergütungssituation der TherapeutInnen, die Novellierung der Berufsausbildungsgesetze mit Blick auf die Akademisierung, den Direktzugang und mehr.

Von 15 Uhr bis 16:30 Uhr können die TeilnehmerInnen des TherapieGipfels in vier Fachrunden im Rahmen von einem World Café einzelne Themen konkreter diskutieren und ihren Input einbringen. Zu Beginn jeder Session gibt es einen etwa fünfminütigen Impulsvortrag zum jeweiligen Thema. Dem schließt sich die Diskussion an. Gegen 16:30 Uhr treffen sich dann alle TeilnehmerInnen des TherapieGipfels zum gemeinsamen Ausklang der Veranstaltung im Foyer des Langenbeck-Virchow-Hauses. Diskutieren Sie mit und kommen Sie nach Berlin – jetzt hier online anmelden!

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Deshalb jetzt schnell anmelden und dabei sein, beim 2. TherapieGipfel der Heilmittelbranche in Berlin.

 

Ihr Team vom SHV

– dem Spitzenverband der Heilmittelverbände

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Hergehört im Deutschen Museum

 
 

Pünktlich zum Beginn der Sommerferien geht die „Hör-Werkstatt“ im Deutschen Museum in die nächste Runde. Vom 30.07. – 03.09.2019 erfahren interessierte BesucherInnen wieder viel Wissenswertes rund um das menschliche Hochleistungsorgan. Im Rahmen von einzelnen Experimentierstationen können sie erneut auf Entdeckungsreise durch das menschliche Ohr gehen und sich auf spielerische Weise dem Thema Hören nähern.

 

 

 

Wie funktioniert das menschliche Gehör? Ab wann fügen wir unseren Ohren nachhaltig Schaden zu? Wie können wir sie schützen? Und was ist eigentlich los, wenn man nicht (mehr) hören kann? Diese und viele weitere Fragen rund um das menschliche Gehör beantwortet die „Hör-Werkstatt“ im Deutschen Museum. Aufgrund des großen Erfolges der vergangenen Jahre findet die interaktive Sonderausstellung im Rahmen der beliebten Experimentier-Werkstatt in Kooperation zwischen dem Deutschen Museum, dem AUDIOVERSUM ScienceCenter und dem führenden Hörimplantat-Hersteller MED-EL bereits im dritten Jahr statt.  Rund 7.750 MuseumsbesucherInnen begrüßte die „Hör-Werkstatt“ alleine in den 58 Ausstellungstagen der vergangenen Jahre.  Auch in diesem Sommer können große und kleine EntdeckerInnen im Alter von 7 bis 99 Jahren wieder auf spielerische Weise können in die faszinierende Welt des Hörens eintauchen und an verschiedenen didaktischen Stationen unter anderem erforschen, in welchen Frequenzbereichen das menschliche Ohr hören kann, welche Geräusche für das Ohr nachhaltig schädlich sind und wie Menschen mit Hörverlust heutzutage dank moderner Hightech-Lösungen trotzdem hören können. Die Hör-Werkstatt befindet sich als Mitmachbereich inmitten der Physik-Ausstellung des Deutschen Museums und ist ein Programm der Experimentier-Werkstatt, die sich in kreativen Experimenten alltäglichen Phänomenen nähert. Weitere Informationen sowie alle Termine der Aktion finden sich unter: www.deutsches-museum.de

 „Wie bereits zum Auftakt der letzten „Hör-Werkstatt“ begrüßt das Deutsche Museum auch dieses Mal eine Gruppe von Cochlea-Implantat-NutzerInnen: „Erneut haben wir eine Sonderveranstaltung in der Hör-Werkstatt für Gäste von MED-EL organisiert. Für uns ist es sehr wertvoll mit betroffenen Menschen ins Gespräch zu kommen und etwas über ihre jeweiligen Erfahrungen mit Hör-Beeinträchtigung und den Implantaten zu erfahren", freut sich Jutta Schlögl, Leiterin der Experimentier-Werkstatt im Deutschen Museum. Am 02.08.2019 werden die 24 CI-NutzerInnen die Sonderausstellung auf der Museumsinsel besuchen und aus erster Hand erzählen, was ein Leben mit Hörverlust bedeutet und warum ihnen das Hörimplantat ein ganz normales Leben ermöglicht. Alle Teilnehmer verbindet, dass sie mit großen Engagement für die Online-Plattformen hörpaten.de und endlich-wieder-hören.org aktiv sind und so mit ihren persönlichen Erfahrungen von Hörverlust Betroffenen weiterhelfen können.

 

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Gesamtkonzept zur Neuordnung und Stärkung der Ausbildung der Gesundheitsfachberufe

Das Bundesministerium für Gesundheit wird entsprechend dem Koalitionsvertrag die Ausbildungen in den Gesundheitsfachberufen neu ordnen und stärken und dafür ein Gesamtkonzept zusammen mit den Ländern erarbeiten. Zu diesem Zweck wurde eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe (BLAG) „Gesamtkonzept Gesundheitsfachberufe“ ins Leben gerufen. Neben Themen wie Ausbildungsvergütung, Anerkennung von beruflichen Abschlüssen und der Frage der Akademisierung, werden auch das Thema Schulgeldfreiheit und damit einhergehende Finanzierungsfragen zu erörtern sein. Bis Ende 2019 sind Eckpunkte als Basis für notwendige gesetzliche Änderungen geplant. Im Juni 2019 wurde der HVG im Rahmen der schriftlichen Verbändebeteiligung, um Beantwortung eines Fragenkataloges gebeten.

Die Antworten des HVG finden Sie hier:     https://www.hv-gesundheitsfachberufe.de/wp-content/uploads/HVG_Bund-L%C3%A4nder-Arbeitsgruppe-Gesamtkonzept-Gesundheitsfachberufe-Fragenkatalog_final.pdf

 Der HVG bedankt sich bei seinen Mitgliedern für die Unterstützung und zahlreichen Anregungen zur Beantwortung.

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"Elternschule" im TV

Der Dokumentationsfilm "Elternschule" wurde nach seinem Kionostart im Herbst 2018 heftig kritisiert. Wir berichteten darüber in Logos 1/19, S. 52-53. Jetzt zeigt die ARD den Film am Mittwoch 03.07. um 22:45h sowie am Donnerstag 04.07. um 2:10h

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Berufs- oder Fachverband?

„Wofür steht der dbl?“ – Der dbl-Bundesvorstand und die Ländervertreter haben einen Leitbildprozess angestoßen, um ein Leitbild für den Deutschen Bundesverband für Logopädie e. V. zu entwickeln. Ein Leitbild einer Organisation gibt die Antwort auf die Frage, für welche Werte die Organisation steht und dokumentiert diese Werte nach innen (Mitglieder, FunktionärInnen und MitarbeiterInnen) und außen (VertreterInnen aus Politik, Gesundheit, KooperationspartnerInnen u. a.). Das Leitbild formuliert also den Wertekanon, nach dem grundlegende verbandspolitische Entscheidungen getroffen werden.Treten Sie im Mitgliederportal der Gruppe „dbl-Leitbild-Diskussion 2019“ bei und diskutieren Sie mit!

Über den Link https://wir.dbl-ev.de/activities/5ced14d52276af0deabe43f6 gelangen Sie direkt zur „dbl-Leitbild-Diskussion 2019“ und können (nach dem Login) sich über das Thema austauschen, ihre Meinung schreiben und mitdiskutieren. Aus den Beiträgen wird dann das Leitbild formuliert und vom dbl-Bundesvorstand beschlossen.

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