LEG LOS

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SHV-Therapiegipfel

Am 27. September 2018 lud der Spitzenverband der Heilmittelerbringer (SHV) zum 1. bundesweiten Therapiegipfel der Heilmittelbranche nach Berlin ein. Neben den VertreterInnen der Gesundheitsfachberufe die im SHV vertreten sind (Ergotherapie, Physiotherapie und Podologie), waren auch viele Vertreter anderer Verbände und Professionen der Einladung zum Austausch gefolgt.
Mittelfristig strebt Spahn längst überfällige Veränderungen wie Bürokratieabbau, Digitalisierung, neue Leistungspositionen und bessere Vergütung an. Die beiden Themen, die jedoch tatsächlich die Situation der LeistungserbringerInnen und die PatientInnenversorgung langfristig verbessern würden – die primärqualifizierende Akademisierung und den Direktzugang - möchte er nicht anfassen. Er bekennt, dass er keine Angst habe, dass der Direktzugang Schaden bei den Patienten anrichte, sondern er begründet die Ablehnung des Direktzugangs mit dem Widerstand der ÄrztInnen. Dieser würde jedoch auch durch die schwieriger werdende Versorgung auf dem Lande in Zukunft abgebaut. Seine strikte Ablehnung einer hochschulischen Ausbildung als Regelausbildung für die Heilmittelerbringer, die in den Modellversuchen ausgesprochen positiv evaluiert wurde, begründet er nicht fachlich (wie auch - es sind ja aktuell vor allem dafürsprechende Argumente wie eine effizientere Patientenversorgung, eine bessere Evidenzlage und positive Erfahrungen des gesamten europäischen Auslands vorhanden), sondern als seine „persönliche Haltung“. Auch wenn der SHV lediglich drei Professionen der Gesundheitsfachberufe vertritt: Die Initiative erfuhr großen Zuspruch und hielt, was sie versprach. Es war eine erste Initiative zu einem heilmittelübergreifenden berufspolitischen Ereignis.

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Arbeitskreis (AK) Berufsgesetz

Logo Deutschland - Interessenvertretung selbständiger LogopädInnen und SprachtherapeutInnen e. V. wurde im AK Berufsgesetz als neues Mitglied aufgenommen. Damit wird der Politik gegenüber verdeutlicht, dass alle Berufsverbände der Logopädie/Sprachtherapie gemeinsam und mit einer Stimme die Zielsetzung der flächendeckenden primärqualifizierenden hochschulischen Ausbildung als der Regelausbildung vertreten.

Für den 21. November 2018 hat der Arbeitskreis das BMG, ParlamentarierInnen des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages und der Länder sowie die gesundheitspolitischen SprecherInnen der Parteien zu einem Parlamentarischen Frühstück eingeladen. Im Mittelpunkt wird stehen, aufzuzeigen, wie die berufsfachschulische Ausbildung in eine hochschulische Ausbildung überführt werden kann. Hierzu stellt der Arbeitskreis seine Ergebnisse vor: Studienordnung, Ausbildungs- und Prüfungsordnung, Essentials zur Besitzstandswahrung und den Übergangsregelungen sowie Machbarkeit hochschulischer Ausbildung in der Logopädie/Sprachtherapie.

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Fort- und Weiterbildung 2019

Es ist mal wieder soweit: Seit dem 03.10.2018 ist das neue Fort- und Weiterbildungsprogramm für 2019 von ProLog Wissen online und alle Veranstaltungen können gebucht werden.
Wie immer finden Sie ein breites Spektrum an umfangreicheren Weiterbildungen und bewährten Einzelseminaren zu allen relevanten Themen des therapeutischen Alltags.
Besonders freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu können, dass ProLog WISSEN nun offizieller Fort- und Weiterbildungspartner sowohl des Deutschen Bundesverbands für akademische Sprachtherapie und Logopädie (dbs) als auch des Deutschen Bundesverbands für Logopädie (dbl) ist. Die Auswahl der dbl-Fortbildungen, die in Zukunft von ProLog WISSEN organisiert und durchgeführt werden und die Sie als eigene Kategorie auch auf unserer Homepage finden, bereichert die große Seminarauswahl für Sie noch zusätzlich.
Bis auf wenige Ausnahmen sind auch diese Veranstaltungen für alle buchbar.
Schöpfen Sie also einmal mehr aus dem Vollen und denken Sie daran: Erfahrungsgemäß sind viele Seminare sehr schnell ausgebucht. Frühzeitige Anmeldung zahlt sich also aus!

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ECKPUNKTEPAPIER

Am 18.09.2018 - nur 5 Tage nach der Gesprächsrunde mit den VertreterInnen der HeilmittelerbringerInnen - hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ein Eckpunktepapier mit insgesamt acht Reformschritten vorgelegt: 

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/verbesserungen-heilmittelerbringer.html

Das Eckpunktepapier kommt zunächst nur einer Absichtserklärung gleich, soll aber im Frühjahr 2019 überarbeitet in einer Gesetzesvorlage für das "Termin-, Service- und Versorgungsgesetz (TSVG)"münden. Die Verbände dbl, dbs, dba und Logo Deutschland haben Dr. Roy Kühne (MdB/CDU), Berichterstatter für Heilmittel in der AG Gesundheit der CDU/CSU-Fraktion, eine gemeinsame Stellungnahme zum Eckpunktepapier von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zukommen lassen. Den genauen Wortlaut der Stellungnahme zum Download: https://www.dbl-ev.de/fileadmin/Inhalte/Dokumente/Service/Meldungen/2018/dba__dbl__dbs__LD_Stellungnahme_zum_Eckpunktepapier_des_BMG_Sicherung_und_Weiterentwicklung_der_Heilmittelversorgung_vom_17.09.2018.pdf

Aus diesem Anlass trafen sich am Montag, den 8. Oktober 2018 die vier logopädisch/sprachtherapeutischen Verbände im Bundesgesundheitsministerium mit dem zuständigen Referat.
Die wichtigsten Themen waren:
-    Vergütung / Aufhebung der Grundlohnsummenanbindung
-    Stellung der maßgeblichen Verbände gegenüber dem SHV
-    Zukünftige Verhandlungsführung
-    Direktzugang, Blanko-Verordnung und Versorgungsverantwortung
-    Transparenzregelung
-    Fachkräftemangel
-    Entbürokratisierung / Praxissoftware
-    Therapien in Einrichtungen

Die Verbände konnten wiederholt deutlich machen, an welchen Stellen sich die Logopädie/Sprachtherapie von den anderen Heilmittelberufen faktisch unterscheidet und in welchen Themenbereichen noch Unklarheiten in der rechtlichen, organisatorischen, finanziellen und strukturellen Umsetzung bestehen. Das BMG signalisierte Interesse an der fachlichen und berufspolitischen Expertise der logopädisch/sprachtherapeutischen Verbände.

 

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Runder Tisch der Heilmittelverbände mit dem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

Am 13. September 2018 fand in Berlin im Bundesgesundheitsministerium ein zweieinhalb stündiges gemeinsames Treffen von Minister Jens Spahn mit VertreterInnen der Heilmittelverbände und weiteren VertreterInnen "aus der Praxis" statt. Letztere waren durch eine vom Minister initiierte Facebook-Bewerbung ("TherapeutenAmZug") hinzugeladen worden. Nach etwa 100 Tagen im Amt lud Spahn dazu ein, gemeinsam über mögliche Maßnahmen im Heilmittelbereich zu sprechen und zu diskutieren. Unter dem Motto: "Nicht, was schlecht oder gut ist, wollen wir heute thematisieren, sondern was wir besser machen können?" fragt Spahn nach der Situation der Heilmittelverbände und der Menschen "aus der Praxis". Alle nachfolgenden Punkte wurden diskutiert, viele im Konsens, aber teilweise auch kontrovers:

  • Vergütungssituation nach Inkrafttreten des HHVG
  • Kassenverhandlung/Verlauf seit HHVG
  • Wünsche an zukünftige Rahmenbedingungen für Kassenverhandlungen
  • Ausbildung/Schulgeldfreiheit/Akademisierung
  • Entbürokratisierung/Praxissoftware
  • Versorgungsverantwortung (Blanko-Verordnung versus Direktzugang)

Nun werden nun im Bundesgesundheitsministerium Vorschläge erarbeitet, mit denen die drängenden Probleme im Heilmittelbereich angegangen werden sollen. Ein weiteres Treffen mit den Heilmittelverbänden wurde von allen maßgeblichen Verbänden ausdrücklich gewünscht.

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COACH-Fragebogenstudie

Fragebogenstudie der Universität Potsdam zu Ressourcen von Jugendlichen mit chronischen körperlichen Erkrankungen. Ein Teilprojekt des Forschungsverbundes COACH (Chronic Conditions in Adolescents: Implementation and Evaluation of Patient-centred Collaborative Healthcare). Es werden die Jugendlichen selbst und auch ihre Eltern befragt. Fragen an die Jugendlichen (hier), Fragen an die Eltern (hier).

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Forderungen der Logopädie an die Politik

"Logopädinnen brauchen endlich eine faire und auskömmliche Bezahlung, daher führt an der dauerhaften Abkopplung der Vergütung von der Grundlohnsumme einfach kein Weg vorbei", so Frauke Kern, Bundesvorstandsmitglied des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie e. V., bei einem Treffen der maßgeblichen Heilmittelverbände mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. In der Gesprächsrunde wurde gestern die katastrophale Lage der HeilmittelerbringerInnen dargestellt und Vorschläge eingebracht, wie die Berufe gestärkt und die Situation der TherapeutInnen verbessert werden könnten. "Die Umsetzung der Vorschläge von Dr. Roy Kühne (MdB) für ein Sofortprogramm für den Heilmittelbereich wäre ein erster wichtiger Schritt - weitere müssen folgen", so Kern. Zusätzliche Maßnahmen, wie u. a. die Novellierung der Berufsgesetze und die Entlastung der LogopädInnen durch Entbürokratisierung ihrer Arbeit, seien ebenfalls notwendig, um den Beruf weiterhin attraktiv zu halten und die beginnende Berufsflucht zu stoppen. "Wir brauchen die hundertprozentige grundständige Akademisierung für den Bereich Logopädie/Sprachtherapie für eine evidenzbasierte Patientenversorgung! Nach Ablauf der Modellklausel muss daher die Überführung der Modellstudiengänge in das Regelstudium erfolgen. Wir hoffen, dass Herr Spahn unser Bestreben in diese Richtung positiv vorantreibt", mahnt Kern.

Jens Spahn hat zugesichert, dass von Seiten des Bundesgesundheitsministeriums in den nächsten zwei Wochen Vorschläge erarbeitet werden, um die Lösung der konkreten Probleme im Heilmittelbereich anzugehen. "Wir sind gespannt auf die Ergebnisse des gestrigen (Anm. d. Red.: 13.09.2018) Treffens. Wir brauchen dringend eine Verbesserung der Situation der Logopädie/Sprachtherapie und dies ist nun endlich auch in der Politik angekommen", resümiert Kern.

(presseportal.de/pm/34356/4061503)

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Wichtige Umfrage zur Transparenzregelung

In den vergangenen beiden Jahren konnte nach Inkrafttreten des Heil- und Hilfsmittel-Versorungsstärkungsgesetzes (HHVG) mit der Abkopplung von der Grundlohnsummen eine wesentliche Preissteigerung mit den Krankenkassen vereinbart werden. Ausgenommen sind davon noch die Bundesländer Sachsen und Thüringen, in denen das Schiedsverfahren andauert. Teil der Vereinbarungen ist die sogenannte Transparenzregelung, in der der Gesetzgeber einen Nachweis verlangt, dass diese Vergütungssteigerungen auch an die angestellten TherapeutInnen in den freien Praxen weitergegeben werden.

Um hierfür konkrete Zahlen zu erhalten, bitten Sie der dbl, dbs und dba sehr herzlich sich 5 Minuten Zeit zu nehmen und die gemeinsame kurze Umfrage zu beantworten. Sie unterstützen die Verbände dadurch wesentlich in der Argumentation in den Verhandlungen und den anstehenden politischen Gesprächen zur Verbesserung der Situation der SprachtherapeutInnen/LogopädInnen.

Die Umfrage sich nur an Praxen mit Angestellten bzw. an in Praxen angestellte TherapeutInnen und sie erfolgt selbstverständlich anonym.

https://umfrage.hu-berlin.de/index.php/755375?lang=de

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