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Neuer Studiengang

Zum Wintersemester 2017/18 startet an der Ev. Hochschule Nürnberg (EVHN) der grundständige Studiengang Heilpädagogik (Bachelor of Arts). Das Novum: sowohl mit allgemeiner oder fachgebundener Hochschulreife als auch für „beruflich Qualifizierte“ ist es nun möglich, Heilpädagogik zu studieren, ohne dass sie, wie bisher, eine Ausbildung als ErzieherIn oder HeilerziehungspflegerIn vorweisen müssen. Studierende haben außerdem die Wahl zwischen den Studienschwerpunkten Heilpädagogische Diagnostik sowie Konduktive Förderung und Inklusion. Damit wird die Konduktive Förderung erstmalig in Deutschland als Studienschwerpunkt angeboten. Eine maßgebliche finanzielle Beteiligung erfährt der Studiengang Heilpädagogik an der EVHN durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration sowie die Pfennigparade München. Der bisherige zweijährige Weiterbildungslehrgang wird unter Beteiligung beider Unterstützer  in einen Studiengang übergeführt.

Die Dauer des Studiums beträgt sieben Semester in Vollzeit und umfasst 210 ECTS sowie ein Praxissemester. Der Bewerbungszeitraum endet am 15. Juni 2017. Informationen zum Online-Bewerbungsverfahren finden Interessierte unter www.evhn.de/studieninfo.html

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Mein Name ist Hase

Unter diesem Motto ist das Frankfurter Museum für Kommunikation seit Ende Mai bis November 2017 Redensarten auf der Spur.

Der Heidelberger Student Victor von Hase hatte Rückgrat. Bei einer Befragung vor Gericht verpfiff er seinen Kommilitonen nicht, sondern sagte: „Mein Name ist Hase, ich verneine die Generalfragen. Ich weiß von nichts.“ Dieser mutige Ausspruch wurde in den vergangenen 60 Jahren schnell zum geflügelten Wort und nun Titel der Ausstellung.

Es gibt ca. 300.000 derartiger Redensarten (heute sind es oft Werbeslogans) und davon benutzen wir im Schnitt rund 100 pro Tag, die man nicht alle „über einen Leisten spannen“ kann. Sprichwörter sind kurze Sätze mit lehrhaftem Charakter, Redewendungen feststehende Formulierungen und geflügelte Wörter haben eineN UrheberIn, meist aus der Weltliteratur. Zu diesen Bereichen liefert die lehrreiche Ausstellung spielerische Beispiele, die Groß und Klein zum Raten, Mitmachen und Erfinden neuer Sinnzusammenhänge einladen. So ersetzt „die Katze im Sack“ in anderen Nationen z. B. den „Frosch im Hals“, man erfährt, dass das Krokodil das einzige Tier ist, dass beim Kauen den Oberkiefer bewegt und das drückt halt auf seine Tränendrüsen. Das aus der Antike stammende “nichts vom Pferd erzählen“ wandelte sich in seiner Bedeutung ganz modern in die PC-Trojaner und auf „Schäferstündchen“ o. ä. gehe ich hier jetzt nicht näher ein. Der Besuch dieser charmanten Ausstellung lohnt sich dennoch für die ganze Familie und sie werden „Bauklötze staunen“.

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Bundesteilhabegesetz

Das BTHG – Chancen und Risiken: Die Dokumentation zur Fachtagung der Fachverbände für Menschen mit Behinderung ist online.

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Dortmunder Mutismus Screening (DortMuS)

Mit DortMuS-Schule ist in Deutschland das erste objektive, reliable und valide Testinstrument für selektiven Mutismus erschienen!

Eine sichere Beurteilung, inwieweit ein Kind lediglich schüchtern ist oder sich hinter dem schweigsamen Verhalten tatsächlich ein selektiver Mutimsus verbirgt, ist für viele Lehrkräfte kaum zu leisten. Mithilfe von DortMuS-Schule können sie zukünftig sehr zeitökonomisch für ein 6- bis 10-jähriges Kind einordnen, inwieweit mit hoher Wahrscheinlichkeit ein selektiver Mutismus vorliegt.

DortMuS-Schule ist ein Beobachtungsverfahren mit 17 Items zu Verhaltensweisen, wie sie selektiv mutistische Grundschulkinder typischerweise im Unterricht zeigen. Es kann gut von der Lehrkraft im Schulalltag eingesetzt und einfach ausgewertet werden. Das ausführliche Manual bietet außerdem weiterführende Hinweise, wie die Lehrkraft im Alltag mit einem schweigenden Kind umgehen kann und wo sie Anlaufstellen für eine weiterführende Diagnostik und Therapie findet.

DortMuS-Schule steht allen Lehrkräften und interessierten Fachleuten auf der Homepage des Fachgebiets Sprache und Kommunikation (TU Dortmund, Fakultät Rehabilitationswissenschaften) als Download zur Verfügung! 

Die Veröffentlichung von DortMuS-Kita ist für Mitte 2017 vorgesehen.

 

Starke, A., & Subellok, K. (2016). Dortmunder Mutismus Screening DortMuS-Schule.
Verfügbar unter: http://sk.tu-dortmund.de/dortmus/DortMuS-Schule.pdf

 

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Aphasie-Versorgungsstudie FCET2EC

Ist intensive Aphasietherapie unter regulären klinischen Bedingungen wirksam? Diese Frage hat die " From Controlled Experimental Trial to=2 Everyday Communication study group" unter der Leitung von PD Dr. Caterina Breitenstein (Uniklinik Münster) und Prof. Annette Baumgärtner (Hochschule Fresenius, Hamburg) in positiv beantwortet: Drei Wochen intensive Sprachtherapie (mind. 10 Stunden pro Woche) verbessern die verbale Kommunikation bei Menschen mit chronischer Aphasie signifikant und nachhaltig! Die verlässliche Aussagekraft der Befunde lassen hoffen, dass die Kostenübernahme von Intensivtherapien künftig einfacher von den entsprechenden Trägern des Gesundheitswesens genehmigt wird. Denn obwohl die Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie seit über zehn Jahren eine Intensiv-Sprachtherapie als Königsweg empfiehlt, übernehmen die deutschen Krankenkassen die Kosten hierfür nicht ohne Weiteres. Unter Federführung der Gesellschaft für Aphasieforschung und -behandlung (GAB) ist eine „round table“-Veranstaltung mit neurologischen und sprachtherapeutischen Fach-/Berufsgesellschaften und VertreterInnen des Gesundheitswesens zur klinischen Verwertung der FCET2EC Studienergebnisse geplant.

An der multizentrischen Studie nahmen 156 Menschen mit Aphasie nach Schlaganfall im Alter von 23 bis 70 Jahren teil. Die TeilnehmerInnen wurden in insgesamt 19 stationären und teilstationären Rehabilitationszentren oder ambulanten Einrichtungen in Deutschland nach einem vorgegebenen Studienprotokoll behandelt. Die Behandlung richtete sich nach den Eingangstestergebnissen des sprachsystematischen Aphasiescreenings (SAPS) und des kommunikativ-pragmatischen Screenings (KOPS). Die Therapie erfolgte anhand eines modular aufgebauten Therapiemanuals (ESKOPA-TM)

Finanziert wurde die Studie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Gesellschaft für Aphasieforschung und -behandlung (GAB). Mehr unter: http://fcet2ec.aphasiegesellschaft.de/

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summerschool

Noch ein paar freie Plätze: „Therapie oder Förderung? Mehrsprachige Kinder in der Sprachtherapie“

  Welche Diagnostik passt wirklich zu mehrsprachigen Kindern, um entscheiden zu können, ob eine Sprachentwicklungsstörung vorliegt? Nutzen Sie die Sommerferien, um sich in der BKL-Summer School vom 3.8. bis zum 6.8.2017 in Paderborn über dieses hochaktuelle Thema zu informieren! Sie erhalten 23 Fortbildungspunkte für die Teilnahme! In unterschiedlichen Workshops geht es darum, verschiedene Möglichkeiten der Diagnostik kennenzulernen und zu vergleichen. Eine besonders wichtige Frage ist hierbei, wo die Grenze zwischen Förderung und Therapie verläuft. Weiterhin wird natürlich die Therapie von Sprachentwicklungsstörungen bei mehrsprachigen Kindern Beachtung finden. Melden Sie sich elektronisch an unter: www.bkl-ev.de. Die Anmeldefrist wurde bis zum 15.05.2017 verlängert!

Teilnahmegebühr und Verpflegung während der Summerschool für die 4 Tage:

220€ studentische Mitglieder BKL & dbs 310€ Mitglieder BKL & dbs

350€ Nicht-Mitglieder Wenn Sie direkt im Tagungshotel IN VIA übernachten (3 Nächte), bezahlen Sie insgesamt (Teilnahmegebühr, Verpflegung, Übernachtung) nur:

390€ studentische Mitglieder BKL & dbs*

480€ Mitglieder BKL & dbs* 520€ Nicht-Mitglieder

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Luise-Springer-Forschungspreis für Logopädin

Dr. Ilona Rubi-Fessen, Diplom-Logopädin und Fachsupervisorin für neurologische Sprach- und Sprechstörungen, arbeitet in einer neurologischen Rehabilitationsklinik in Köln. Als Lehrlogopädin unterrichtet sie an verschiedenen Lehranstalten für Logopädie und führt Seminare in der Weiterbildung durch. Zum Einsatz der transkraniellen Magnetstimulation in der Aphasietherapie hat sie an der RWTH Aachen promoviert und forscht zu diesem Thema auch weiter im Rahmen eines multinationalen Forschungsprojekts. Rubi-Fessen erhält beim diesjährigen dbl-Kongress am 15. Juni 2017 in Mainz den Luise-Springer-Forschungspreis.

Sie hat mit einer interdisziplinären Arbeitsgruppe an 30 PatientInnen untersucht, ob sich der Erfolg einer zweiwöchigen logopädischen Therapie in einer relativ frühen Phase der Aphasie durch eine nicht-invasive Hirnstimulation steigern lässt. Dabei wurden direkt vor der Sprachtherapie Areale des Gehirns durch Magnetimpulse von außen durch die Schädeldecke stimuliert, so dass die Sprachzentren während der Therapie besser arbeiten konnten. Das Gehirn wurde sozusagen in "Alarmbereitschaft" versetzt, die Inhalte der Sprachtherapie besser und schneller zu verarbeiten und zu lernen. Die PatientInnen wurden dafür in zwei Gruppen geteilt. Die eine hat vor der Sprachtherapie die richtige Stimulation, die andere eine Placebo-Stimulation bekommen. Beide Gruppen haben sich durch die logopädische Therapie in Sprachtests überzufällig verbessert. Die Therapieerfolge der PatientInnengruppe mit der richtigen Hemmung waren aber in manchen Sprachleistungen doppelt so groß. Besonders wichtig ist, dass sich der Erfolg nicht nur in Aufgaben, etwa beim Benennen von Bildern zeigt, sondern auch beim Lösen von alltagsähnlichen Situationen, wie zum Beispiel dem Absagen eines Arzttermins. Die Ergebnisse, die in Köln in der Zusammenarbeit der Rehabilitationsklinik mit dem Max-Planck-Institut für neurologische Forschung (jetzt Stoffwechselforschung) gefunden wurden, sind ein vielversprechender Beginn. Allerdings sind weitere Untersuchungen erforderlich, um zu überprüfen, ob die Abstimmung zwischen Stimulationsort und Sprachtherapiemethoden noch weiter verbessert werden kann oder ob bestimmte PatientInnengruppen besonders von der neuen Kombinationstherapie profitieren.

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Alzheimer: Eine dreidimensionale Entdeckungsreise

Was passiert bei der Alzheimer-Krankheit? Wie breitet sie sich im Gehirn aus und was sind eigentlich die Symptome der Erkrankung? Dieser Animationsfilm beantwortet den ZuschauerInnen diese Fragen auf einer Reise durch das menschliche Gehirn. Produziert wurde er von der gemeinnützigen Alzheimer Forschungsinitiative e. V. (AFI gemeinsam mit „Internationale Stichting Alzheimer Onderzoek" (ISAO) aus den Niederlanden und „Ligue Européene Contre La.

https://www.youtube.com/user/AlzheimerForschung

 

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