LEG LOS

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Gesetzesänderungen ab 2018

Mit dem Jahreswechsel haben sich einige Gesetze, die für Menschen mit Behinderung und ihre Familien relevant sind, geändert. Die wichtigsten Änderungen unter

http://bvkm.de/wp-content/uploads/Das-%C3%A4ndert-sich-2018.pdf

 

 

 

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Heil- und Hilfsmitteldaten

Laut Heilmittelbericht 2017 des Wissenschaftlichen Institutes der AOK (WidO) wurden 2016 44,9 Millionen Heilmittelleistungen verordnet, davon 2,21 Millionen für die Logopädie. Diese hatte demnach unter den Heilmittelerbringern mit 4,9% einen verhältnismäßig kleinen Anteil am Verordnungsumfang von Heilmitteln in der gesetzlichen Krankenversicherung. (Zum Vergleich: Physiotherapie 84,3%, Ergotherapie 6,9%, Podologie 3,9%). Die Ausgaben für die logopädische Versorgung der gesetzlich Krankenversicherten betrugen laut AOK 704 Millionen Euro.

Gemäß Barmer GEK entstanden im Jahr 2016 Ausgaben in Höhe von 69 Millionen Euro für logopädische Behandlungen von Barmer-Versicherten, 80% davon für Behandlungen von Störungen der Sprache und 10% für Behandlungen von Störungen des Schluckaktes. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Ausgaben der Barmer für Logopädie 2016 um 3,5 Millionen Euro (+5,3%) gestiegen. Mit 88% Anteil waren Einzelbehandlungen in der Logopädie die dominierende Leistungsart. Der Anteil der Heilmittelausgaben an den Leistungsausgaben der GKV ist laut Barmer von 2007 bis 2015 von 2,7% auf 3% angestiegen. Die absoluten Ausgaben für Heilmittel sind bei der Barmer 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 26 Millionen Euro (+3%) gestiegen. Insbesondere bei den Heilmittelausgaben sei daher kein Spielraum für Mehrausgaben erkennbar.

Das Gesundheitsministerium teilte Anfang 2017 mit, dass im Jahr 2016 die Kosten für ärztliche Behandlungen GKV-weit um 4,3% und die Kosten für Arzneimittel um 4,1% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen waren. Die Reserven der Krankenkassen waren im gleichen Zeitraum übrigens um 2,5 Milliarden Euro gewachsen – das Jahr 2016 wurde also mit einem Überschuss abgeschlossen.

 

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Iss Nix! Der Podcast rund um das Schlucken

Schlucken zum Hören? Geht das?  

Das geht! Dr. phil. Stefanie Duchac und Alexander Fillbrandt präsentieren seit Juli 2017 den dysphagiologischen Podcast "Iss Nix!". Besprochen werden Themen rund um Schluckstörungen, Therapie, Diagnostik und Hintergründe. In jeder Episode fachsimpeln und diskutieren die Beiden auf dem Gebiet der Schluckstörungen über ein bestimmtes Thema oder auch wissenschaftliche Studien. Zwischendurch auch mit Gästen und kleinen Anekdoten, stets angerichtet in kleinen leichtverdaulichen Häppchen und gut bekömmlich. Ziel des Podcasts ist es nämlich nicht, eine Audio-Lehrveranstaltung zu produzieren, sondern vielmehr möchten die beiden ganz nach dem Motto "stay hungry - stay tuned" den ‚Wissenshunger’ und das kritische Denken der ZuhörerInnen anregen.

Bereits einmal konnte die Justiziarin des dbs, Frau Jasmin Höll, wertvolle Informationen zum Thema Informations- und Aufklärungspflicht bei Schluckstörungen beisteuern. Dies ist auf breites Interesse gestoßen, so dass in diesem Jahr eine Episode gemeinsam mit Jasmin Höll rund um das Thema ‚Rechtliches’ geplant ist. Die Hörerinnen und Hörer können hierfür über das Feedback-Formular der Homepage, über Facebook (Iss Nix!) oder direkt per Email ihre Fragen stellen. 

Der dysphagiologische Podcast „Iss Nix!“ lässt sich direkt auf der Webseite anhören oder über iTunes abonnieren.

Kontakt über: iss-nix.de (Feedback)

alex@iss-nix.de; stefanie@iss-nix.de; hallo@iss-nix.de

 

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Wörter die 2017 geprägt haben

Jedes Jahr küren SprachexpertInnen das „Wort des Jahres”, das „Unwort des Jahres” und das „Jugendwort des Jahres“, wobei letzteres umstritten ist, da die Wahl als Werbeaktion für ein Jugendsprachen-Lexikon gilt.

Das Wort des Jahres wird seit 1977 regelmäßig von der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden bestimmt und seit 1978 in der Zeitschrift Der Sprachdienst publiziert. Jetzt sind diese Listen mit erläuternden und analysierenden Texten auch zu einem Buch zusammengestellt: Von „Szene“ bis „postfaktisch“. Die „Wörter des Jahres der Gesellschaft für deutsche Sprache 1977 bis 2016. Die Jury stützt sich bei der Auswahl des nach ihrem Befund für das jeweilige Jahr charakteristischsten Wortes auf eine Sammlung von mehreren tausend Belegen aus verschiedenen Medien und Einsendungen von Außenstehenden auf Wörter, die die öffentliche Diskussion dominiert haben und somit gesellschaftlich und politisch besonders relevant sind. Für die Auswahl der Wörter entscheidend ist dabei nicht die Häufigkeit eines Ausdrucks, sondern vielmehr seine Signifikanz und Popularität: Die Liste trifft den sprachlichen Nerv des Jahres und stellt auf ihre Weise einen Beitrag zur Zeitgeschichte dar. Die ausgewählten Wörter und Wendungen sind jedoch mit keinerlei Wertung oder Empfehlung verbunden.

Das sind die Platzierungen im Einzelnen: 1. Jamaika-Aus, 2. Ehe für alle, 3. #MeToo, 4. covfefe ((US-Präsident Donald Trump nutzte diesen Neologismus in einem Tweet), 5. Echokammer, 6. Obergrenze, 7. Diesel-Gipfel, 8. Videobeweis, 9. „Denkmal der Schande“, 10. Hyggelig.

Das Unwort des Jahres ist eine sprachkritische Aktion, die in Deutschland 1991 von dem Frankfurter Sprachwissenschaftler Horst Dieter Schlosser ins Leben gerufen wurde. Mit dem Unwort des Jahres werden seither sprachliche Missgriffe in der öffentlichen Kommunikation bezeichnet, die sachlich grob unangemessen sind und möglicherweise die Menschenwürde verletzen. Eine überregionale, unabhängige und ehrenamtliche Jury um Linguistikprofessorin Nina Janich. stützt sich bei der Auswahl auf Zuschriften von BürgerInnen. Unter den Vorschlägen waren Begriffe wie «Geburten-Dschihad» und «Krawall-Touristen» im Rennen. Aber der Begriff "Alternative Fakten" ist aus 684 Vorschlägen ausgewählt worden. Die Bezeichnung sei "der verschleiernde und irreführende Ausdruck für den Versuch, Falschbehauptungen als legitimes Mittel der öffentlichen Auseinandersetzung salonfähig zu machen". Der Ausdruck geht ursprünglich auf Kellyanne Conway, die Beraterin von Donald Trump, zurück. Ferner fanden „Genderwahn" und "Shuttle Service" besondere Erwähnung bei der Jury.

Das Jugendwort des Jahres wird seit 2008 jährlich in einer gestuften Wahl ausgewählt. Es soll die sich wandelnde Jugendsprache dokumentieren, wobei die Wahl umstritten ist und als Werbeaktion für ein Jugendsprachen-Lexikon gilt. Hier entscheidet eine Jury aus 20 Jugendlichen, SprachwissenschaftlerInnen, PädagogInnen und MedienvertreterInnen, welcher Begriff aus einer Liste mit zehn Wortschöpfungen das Rennen macht. Mit rund einer Million Abstimmungen habe es diesmal so viele Votes gegeben wie noch nie, teilte der Verlag mit. Zur Auswahl standen in diesem Jahr online 30 Wörter, die zeigen sollen, wie die Jugend von heute spricht – darunter viele Kunstbegriffe wie „gefresht” (satt), „unfly” (uncool) und „schatzlos” (Single). „I bims” ist das Jugendwort des Jahres 2017. Bei dem Ausdruck handele es sich um eine absichtlich falsch geschriebene Form von „Ich bin’s.

Der Begriff "Influencer" (Menschen, die wegen ihrer großen Reichweite in sozialen Mediendie öffentliche Meinung stark mitgestalten) ist zum Anglizismus des Jahres 2017 gekürt worden. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die Begriffe "Blockchain" und "nice".

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Starke Kids gesucht

Laut dem Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) zeigen 20% der 3- bis 17-jährigen psychische Auffälligkeiten und Störungen. Oft werden die jungen PatientInnen über den Kinder- und Jugendarzt zu spezialisierten, sozialpädiatrischen Diensten überwiesen. Vielen Betroffenen könnte aber mit niederschwelligen Angeboten schnell geholfen werden. Der Landesverband der Betriebskrankenkassen (BKK) Bayern, die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), das Helmholtz Zentrum München und die Vereinigung der Kinder- und Jugendärzte (PaedNetz Bayern) untersuchen, ob die Versorgung von betroffenen Kindern und Jugendlichen durch zielgerichtete Behandlungsleitfäden verbessert werden kann. Im Januar 2018 startete dazu eine Umfrage bei Betroffenen und deren Eltern. Insgesamt 800 Kinder und Jugendliche sollen im Rahmen der Studie befragt werden. Gesucht werden PatientInnen und deren Eltern aus Bayern mit Beschwerden wie Kopf- und Bauchschmerzen, Störungen des Sozialverhaltens, Sprachstörungen oder Einnässen. Die Kinder müssen bei einer BKK versichert sein und am BKK Starke Kids Programm teilnehmen. Die Befragungsstudie wird aus Mitteln des Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) unter dem Förderkennzeichen 01VSF16032 unterstützt. Durch den Innovationsfonds werden neue Versorgungsformen und Versorgungsforschungsprojekte in Deutschland gefördert mit dem Ziel, die Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung qualitativ weiter zu entwickeln. Ausführliche Informationen: www.bkkstarkekids.de

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Stottern in türkisch, russisch und arabisch

Was sind die Ursachen des Stotterns und wie zeigen sich die Kern- und Begleitsymptome? Welche Therapiemöglichkeiten gibt es und welche Hilfen bietet die Stotterer-Selbsthilfe an? Wie verhalte ich mich als StotterndeR gegenüber einer/einem Nicht-Stotternden? Das sind die fünf Themen die in aktuellen Videos im YouTube Kanal StotternVideos in den Sprachen türkisch, russisch, arabisch und deutsch in komprimierter Form vorgestellt werden.Die Videos wenden sich an in Deutschland lebende Menschen mit Migrationshintergrund, vornehmlich an Stotternde, Angehörige von Stotternden und Personen, die mit stotternden Menschen zu tun haben (TherapeutInnen, PädagogInnen etc.).

Den YouTube-Kanal StotternVideos erreichen Sie über den Link www.youtube.com/user/StotternVideos .

Weitere Informationen erhalten Sie bei der:

Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e. V.

Zülpicher Straße 58, D-50674 Köln

www.bvss.de; info@bvss.de

Fon: 0221-139 1106

 

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Gesundheit im Elementarbereich

Namhafte ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis berichten im neuen Ideenheft "Gesundheit für Kinder und Erzieher/innen" über aktuelle Erkenntnisse zur Gesunderhaltung aller Beteiligten in Kitas und Kindergärten.Interessierte können das Ideenheft ab sofort kostenfrei unter http://www.wehrfritz.de/wefit anfordern. Zudem steht das Heft als Blätterkatalog unter http://catalog.wehrfritz.com/de/gesundheit/ zur Verfügung. Als PDF kann es unter http://catalog.wehrfritz.com/de/gesundheit/wehrfritz_ideenheft_gesundheit_2017.pdf heruntergeladen werden.

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Neuer dbl-Vorstand

Am 16. Juni 2017 hat die Mitgliederversammlung des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie e. V. (dbl) einen neuen Vorstand gewählt:

Dagmar Karrasch (Präsidentin)

Susanne Engelhardt (Vizepräsidentin)

Silke Winkler (Schatzmeisterin)

Frauke Kern, Annett Dietzel und Antje Krüger (weitere Vorstandsmitglieder)

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