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Materialtipp für Schule und Autismus

Im vergangenen Jahr haben Studierende der Universität Würzburg eine Broschüre mit Tipps für die Arbeit mit autistischen Kindern in Regelschulklassen erarbeitet. Das Heft ist auf so große Resonanz gestoßen, dass es nun eine Ergänzung mit Materialien für den Unterricht erhalten hat.

Im Zuge der Bemühungen um Inklusion werden Kinder mit Behinderungen verstärkt in Regelschulen unterrichtet. Um dieses Thema den künftigen Lehrkräften näher zu bringen, bietet die Universität Würzburg in ihren Lehramtsstudiengängen immer wieder entsprechende Lehrveranstaltungen an, wie z. B.: „Es ist gut, wenn alles ein System hat – ist Inklusion eine Illusion? Gelingenheitsfaktoren für Kinder mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS)“. Als Seminararbeit erstellten die Studierenden am Ende die Broschüre „Was tun, wenn Schüler Autismus haben? Erklärungen, Hilfemaßnahmen, Beispiele“. Unterstützt wurden sie dabei von der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Universitätsklinikums Würzburg. Finanziert wurde das Werk vom „Verein Menschenskinder“ (www.verein-menschenskinder.de), der seine Arbeit psychisch kranken Kindern und Jugendlichen in Würzburg und Unterfranken widmet.
Nun haben Studierende weitere Materialien für den Unterricht entwickelt und zusammengestellt, ausgehend von der Idee, mit Hilfe eines Ordners zum Herunterladen rasch umsetzbare Hilfen zur praktischen Verwendung anzubieten, die kontinuierlich erweitert werden soll.
Aktuell im Angebot ist folgendes Material zum Herunterladen erhältlich auf der Homepage des Vereins „Menschenkinder“ sowie auf der Homepage des Zentrums für Lehrerbildung der Universität Würzburg verfügbar:
• Broschüre „Was tun, wenn Schüler Autismus haben?“ Materialsammlung zum Downloaden für Lehrer aller Schularten
• Materialsammlung mit Arbeitsblättern und Verhaltensplänen
http://www.verein-menschenskinder.de
http://www.zfl.uni-wuerzburg.de/projekte_des_zfl/lehrveranstaltungen_inklusion_k...


 

                        Materialsammlung "Was tun, wenn Schüler Autismus haben?" (PDF)

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LESERiNNENBEIRAT

Wie finden Sie „Logos. Die Fachzeitschrift für akademische Sprachtherapie und Logopädie“?

Was gefällt Ihnen warum besonders oder nicht?

Wir achten bei unserer Themenauswahl, den Inhalten und der Aufmachung der Fachzeitschrift LOGOS und ihrer Homepage immer auf eine hohe Attraktivität, Aktualität und Qualität. Hin und wieder gibt es jedoch auch kritische Stimmen, was unsere Artikel und/oder das Layout anbelangt und mitunter werden wir – trotz allem Engagement – vielleicht auch etwas betriebsblind.

Um die Qualität von Logos kontinuierlich noch weiter zu verbessern, würden wir gerne interessierte LeserInnen in unsere Arbeit mit einbeziehen. Deshalb wollen wir einen LeserInnenbeirat gründen.

Wie der Name schon sagt, setzt sich ein LeserInnenbeirat aus der Leserschaft zusammen. Der Beirat ist ein außerhalb der Redaktion stehender Kreis, der den Redakteurinnen Anregungen und Hinweise gibt, aber natürlich auch Kritik äußern kann. Dieser soll aus mind. vier Personen bestehen, die sich aufgrund ihres beruflichen Hintergrundes (LogopädIn, SprachheilpädagogIn, examiniert, akademisiert, Studierende, WissenschaftlerIn …) aus verschieden Blickwinkeln unvoreingenommen und kritisch mit Inhalt und Gestaltung jeder einzelnen Print-Ausgabe und der Homepage www.logos-fachzeitschrift.de auseinandersetzen, ggfs. auch weitere KollegInnen dazu befragen, und uns vierteljährlich eine entsprechende konstruktive Rückmeldung (ca 1 Seite) zumailen, die der Überprüfung und Verbesserung der redaktionellen Arbeit dienen. Aber: Der LeserInnenbeirat wird kein Mitspracherecht haben und er ist kein Ersatz für die LeserInnenbrief-Rubrik.

Die Mitgliedschaft im LeserInnenbeirat wird jährlich neu vergeben und erfolgt gegen ein Freiabo, eine Vergütung ist leider nicht möglich.

Interessierte LeserInnen können sich bis zum 01.02.2016 bewerben. Bitte schicken Sie dafür Ihren Lebenslauf und einen kurzen Text, warum Sie die Fachzeitschrift LOGOS bei ihrer Weiterentwicklung unterstützen wollen an:

ellger@logos-fachzeitschrift.de

Gerne dürfen Sie uns aber auch jederzeit  so Ihre Meinung mitteilen!

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Verordnung ungültig?

In der Frage, ob die Angabe „Störung der Sprache vor Abschluss der Sprachentwicklung“ eine Diagnose im Sinne der Heilmittelrichtlinie oder lediglich eine Diagnosegruppe sei, hat das Sozialgericht Marburg in dem zugrundeliegenden Fall zugunsten der AOK Hessen entschieden.

Diese hatte die Auffassung vertreten, eine Verordnung mit dieser Angabe sei mangels fehlender Diagnose ungültig. Der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl) e. V. hatte im Namen eines Mitglieds auf Zahlung geklagt. Das Urteil des Sozialgerichts Marburg konnte aufgrund des unter 600 Euro liegenden Streitwertes nicht mit dem Rechtsmittel der Berufung angefochten werden. Das Gericht hätte eine Berufung dennoch zulassen können, mit Blick auf die grundsätzliche Bedeutung der Sache. Dies hat das Sozialgericht jedoch abgelehnt. Als einzig verbliebendes Rechtsmittel legte der dbl im Namen des Mitglieds Nichtszulassungsbeschwerde gegen das Urteil beim Hessischen Landessozialgericht ein. Das Landessozialgericht hat diese Beschwerde abgewiesen, mit der Begründung, dass alle grundsätzlichen Rechtsfragen bereits höchstrichterlich geklärt seien.

Sowohl das Urteil des Sozialgerichts als auch des Landessozialgerichts sowie deren Begründungen sind für den dbl nicht nachvollziehbar. Die vom Arzt angegebene Diagnose „Störung der Sprache vor Abschluss der Sprachentwicklung“ entspricht dem Wortlaut des Heilmittelkatalogs. Ein Verstoß gegen die Prüfpflicht der Logopädin ist daher nicht ersichtlich. Der dbl wird daher die Fragestellung weiterhin verfolgen und sich für eine fachliche Klärung einsetzen. Bis dahin wird gebeten, im Zusammenhang mit der Diagnose-Formulierung „Störung der Sprache vor Abschluss der Sprachentwicklung“ auf den Zusatz gemäß Heilmittelkatalog zum Indikationsschlüssel SP1, wie z. B. “bei Entwicklungsstörungen“, zu achten. Lassen Sie Verordnungen entsprechend von der Vertragsärztin/vom Vertragsarzt ändern. Hierzu kann auch ein Musteranschreiben des dbl verwendet werden.

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Logos-Poster im TV!

Und wieder war unser beliebtes Poster im TV zu entdecken! Und das gleich des öfteren, groß und deutlich in der Komödie "Besser als Du" am Fr., den 17.04., ARD. Das wertete den Film deutlich auf! ;-)  

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