LEG LOS

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Bundesweiter Vorlesetag

Am 15. November 2019 findet der bundesweite Vorlesetag bereits zum 16. Mal statt.

Mehr dazu unter https://www.vorlesetag.de/

 

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Anwendungsbeobachtung

Das unabhängige Verbraucherportal meinhoergeraet.de initiiert erneut eine Anwendungsbeobachtung in Kooperation mit Herrn Prof. Dr. Dr. Ulrich Hoppe, Leiter der Audiologischen Abteilung der HNO-Klinik des Universitätsklinikums Erlangen. Diese zweite Marktstudie soll genauer zeigen, welchen Stellenwert und Nutzen Hörgeräte haben. Untersucht werden das Verstehen in ausgesuchten Alltagssituationen als auch die Veränderung des persönlichen Wohlbefindens. Diesen Fragen geht die Gemeinschaftsstudie nach:

- Welchen Beitrag leisten Hörgeräte zur Verbesserung der persönlichen Hör- und Kommunikationskompetenz?

- Tritt durch das Tragen von Hörgeräte eine spürbare Verbesserung ein?

- Fühlen sich die TeilnehmerInnen durch die Nutzung von Hörgeräten sicherer und souveräner?

Erstmalig untersucht eine groß angelegte, bundesweite Anwendungsbeobachtung auf Basis subjektiver Erfahrungen dieses Themengebiet im Speziellen. An der Beobachtung beteiligen sich aktuell bundesweit 300 Hörakustik-Fachgeschäfte. Hörgeräte der neuesten Generation können in aller Ruhe ausprobiert werden. Nach der Ausprobe besteht die Möglichkeit, ein weiteres Modell zu testen. Die Beratung, die Höranalyse und die Ausleihe sind für InteressentInnen kostenlos. Die Hörgeräte werden im Anschluss durch die TeilnehmerInnen anonym bewertet. Für die Studie anmelden können sich InteressentInnen im Internet unter www.meinhoergeraet.de/hoergeraete-studie oder telefonisch unter 0911 / 131 335 02

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Die Stavanger-Deklaration

130 ForscherInnen haben in der Stavanger Declaration eine Erklärung zur Zukunft des Lesens im Zeitalter der Digitalisierung abgegeben, die auf den Forschungsergebnissen der letzten Jahre beruht. Die Forschergruppe, der auch die Linguistin Prof. Katharina Rohlfing angehörte, hat sich zwischen November 2014 und April 2019 im Rahmen einer von der EU finanzierten Initiative (COST – European Cooperation in Science & Technology) regelmäßig zu dem Thema „Evolution of reading in the age of digitisation (E-READ)“ ausgetauscht und die Ergebnisse in der gemeinsamen Erklärung zusammengetragen. Unter den angegebenen Links kann die Stavanger Declaration nachgelesen werden.

Im englischen Original: http://ereadcost.eu/wp-content/uploads/2019/01/StavangerDeclaration.pdf

Deutsche Übersetzung: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/themen/stavanger-erklaerung-von-e-read-zur-zukunft-des-lesens-16000793-p1.html

Weitere Übersetzungen: http://ereadcost.eu/stavanger-declaration/

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„Gesamtkonzept zur Neuordnung und Stärkung der Ausbildung der Gesundheitsfachberufe“

Das Bundesministerium für Gesundheit wird entsprechend dem Koalitionsvertrag die Ausbildungen in den Gesundheitsfachberufen neu ordnen und stärken und dafür ein Gesamtkonzept zusammen mit den Ländern erarbeiten. Zu diesem Zweck wurde eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Gesamtkonzept Gesundheitsfachberufe“ ins Leben gerufen. Neben Themen wie Ausbildungsvergütung, Anerkennung von beruflichen Abschlüssen und der Frage der Akademisierung, werden auch das Thema Schulgeldfreiheit und damit einhergehende Finanzierungsfragen zu erörtern sein. Bis Ende 2019 sind Eckpunkte als Basis für notwendige gesetzliche Änderungen geplant. Im Juni 2019 wurde der Hochschulverbund Gesundheitsfach­berufe e. V. (HVG) im Rahmen der schriftlichen Verbändebeteiligung, um Beantwortung eines Fragenkataloges gebeten.

Die Antworten des HVG finden Sie hier:     https://www.hv-gesundheitsfachberufe.de/wp-content/uploads/HVG_Bund-L%C3%A4nder-Arbeitsgruppe-Gesamtkonzept-Gesundheitsfachberufe-Fragenkatalog_final.pdf

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Ausstellung in Erlangen

 

BarriereSprung - Vom Leben mit Behinderung

Vor zehn Jahren trat die Behindertenrechtskonvention der UN in Deutschland in Kraft. Inklusion ist damit zu einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe geworden. Um das Ziel eines selbstverständlichen Miteinanders zu erreichen, müssen mentale und bauliche Barrieren abgebaut werden. Das Stadtmuseum Erlangen will mit der Sonderausstellung „BarriereSprung. Vom Leben mit Behinderung“ einen Beitrag dazu leisten.

Von aktuellen Fragestellungen und Debatten ausgehend, soll ein Blick in die Vergangenheit den gesellschaftlichen und medizinischen Wandel in der Wahrnehmung von Behinderung verdeutlichen. Die von Glaube und Aberglaube geprägten Vorstellungen des Mittelalters werden dabei ebenso beleuchtet wie die Institutionalisierung der Psychiatrie im 19. Jahrhundert und die „Krüppelfürsorge“ nach dem Ersten Weltkrieg. Die Vernichtung sogenannten „lebensunwerten Lebens“ in der Zeit des Nationalsozialismus bedeutet eine tiefe Zäsur im Umgang mit behinderten Menschen in Deutschland. Mit dem politischen Kampf um Selbstbestimmung und Teilhabe ab den 1980er Jahren endet der Blick zurück.

Im einem weiteren Ausstellungsbereich kommen Menschen mit Behinderung aus Erlangen und der Region selbst zu Wort. Nach dem Motto „Nichts über uns ohne uns“ verleihen sie ihren Erfahrungen, Bedürfnissen und Meinungen Ausdruck und zeichnen ein vielstimmiges Bild gegenwärtiger Lebensrealitäten. Interaktive Stationen bieten die Möglichkeit, Beeinträchtigungen nachzuempfinden und zum Beispiel die Kommunikation mit Brailleschrift oder Gebärdensprache auszuprobieren.

Das Stadtmuseum ist eines der ersten Ausstellungshäuser deutschlandweit, das sich thematisch umfassend mit dem Thema Behinderung auseinandersetzt. Um eine Teilhabe für möglichst viele Besucherinnen und Besucher zu erreichen, geht das Museum auch gestalterisch neue Wege. Die Ausstellung wurde weitgehend barrierearm gestaltet. Die inklusiven Angebote umfassen unter anderem ein Blindenleitsystem und taktile Raummodelle, den Einsatz von Braille- und Pyramidenschrift, Texte in Leichter Sprache und Veranstaltungen mit Gebärdensprachdolmetschern.

 

Mehr unter: https://www.erlangen.de/desktopdefault.aspx/tabid-1572/960_read-36096/

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Hergehört im Deutschen Museum

 
 

Pünktlich zum Beginn der Sommerferien geht die „Hör-Werkstatt“ im Deutschen Museum in die nächste Runde. Vom 30.07. – 03.09.2019 erfahren interessierte BesucherInnen wieder viel Wissenswertes rund um das menschliche Hochleistungsorgan. Im Rahmen von einzelnen Experimentierstationen können sie erneut auf Entdeckungsreise durch das menschliche Ohr gehen und sich auf spielerische Weise dem Thema Hören nähern.

 

 

 

Wie funktioniert das menschliche Gehör? Ab wann fügen wir unseren Ohren nachhaltig Schaden zu? Wie können wir sie schützen? Und was ist eigentlich los, wenn man nicht (mehr) hören kann? Diese und viele weitere Fragen rund um das menschliche Gehör beantwortet die „Hör-Werkstatt“ im Deutschen Museum. Aufgrund des großen Erfolges der vergangenen Jahre findet die interaktive Sonderausstellung im Rahmen der beliebten Experimentier-Werkstatt in Kooperation zwischen dem Deutschen Museum, dem AUDIOVERSUM ScienceCenter und dem führenden Hörimplantat-Hersteller MED-EL bereits im dritten Jahr statt.  Rund 7.750 MuseumsbesucherInnen begrüßte die „Hör-Werkstatt“ alleine in den 58 Ausstellungstagen der vergangenen Jahre.  Auch in diesem Sommer können große und kleine EntdeckerInnen im Alter von 7 bis 99 Jahren wieder auf spielerische Weise können in die faszinierende Welt des Hörens eintauchen und an verschiedenen didaktischen Stationen unter anderem erforschen, in welchen Frequenzbereichen das menschliche Ohr hören kann, welche Geräusche für das Ohr nachhaltig schädlich sind und wie Menschen mit Hörverlust heutzutage dank moderner Hightech-Lösungen trotzdem hören können. Die Hör-Werkstatt befindet sich als Mitmachbereich inmitten der Physik-Ausstellung des Deutschen Museums und ist ein Programm der Experimentier-Werkstatt, die sich in kreativen Experimenten alltäglichen Phänomenen nähert. Weitere Informationen sowie alle Termine der Aktion finden sich unter: www.deutsches-museum.de

 „Wie bereits zum Auftakt der letzten „Hör-Werkstatt“ begrüßt das Deutsche Museum auch dieses Mal eine Gruppe von Cochlea-Implantat-NutzerInnen: „Erneut haben wir eine Sonderveranstaltung in der Hör-Werkstatt für Gäste von MED-EL organisiert. Für uns ist es sehr wertvoll mit betroffenen Menschen ins Gespräch zu kommen und etwas über ihre jeweiligen Erfahrungen mit Hör-Beeinträchtigung und den Implantaten zu erfahren", freut sich Jutta Schlögl, Leiterin der Experimentier-Werkstatt im Deutschen Museum. Am 02.08.2019 werden die 24 CI-NutzerInnen die Sonderausstellung auf der Museumsinsel besuchen und aus erster Hand erzählen, was ein Leben mit Hörverlust bedeutet und warum ihnen das Hörimplantat ein ganz normales Leben ermöglicht. Alle Teilnehmer verbindet, dass sie mit großen Engagement für die Online-Plattformen hörpaten.de und endlich-wieder-hören.org aktiv sind und so mit ihren persönlichen Erfahrungen von Hörverlust Betroffenen weiterhelfen können.

 

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Gesamtkonzept zur Neuordnung und Stärkung der Ausbildung der Gesundheitsfachberufe

Das Bundesministerium für Gesundheit wird entsprechend dem Koalitionsvertrag die Ausbildungen in den Gesundheitsfachberufen neu ordnen und stärken und dafür ein Gesamtkonzept zusammen mit den Ländern erarbeiten. Zu diesem Zweck wurde eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe (BLAG) „Gesamtkonzept Gesundheitsfachberufe“ ins Leben gerufen. Neben Themen wie Ausbildungsvergütung, Anerkennung von beruflichen Abschlüssen und der Frage der Akademisierung, werden auch das Thema Schulgeldfreiheit und damit einhergehende Finanzierungsfragen zu erörtern sein. Bis Ende 2019 sind Eckpunkte als Basis für notwendige gesetzliche Änderungen geplant. Im Juni 2019 wurde der HVG im Rahmen der schriftlichen Verbändebeteiligung, um Beantwortung eines Fragenkataloges gebeten.

Die Antworten des HVG finden Sie hier:     https://www.hv-gesundheitsfachberufe.de/wp-content/uploads/HVG_Bund-L%C3%A4nder-Arbeitsgruppe-Gesamtkonzept-Gesundheitsfachberufe-Fragenkatalog_final.pdf

 Der HVG bedankt sich bei seinen Mitgliedern für die Unterstützung und zahlreichen Anregungen zur Beantwortung.

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"Elternschule" im TV

Der Dokumentationsfilm "Elternschule" wurde nach seinem Kionostart im Herbst 2018 heftig kritisiert. Wir berichteten darüber in Logos 1/19, S. 52-53. Jetzt zeigt die ARD den Film am Mittwoch 03.07. um 22:45h sowie am Donnerstag 04.07. um 2:10h

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