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Umfrage zum Thema Teamsitzungen

Für ihre Bachelorarbeit führt Katrin Rademacher aus Köln eine Umfrage zum Thema Teamsitzungen in fachtherapeutischen Praxen durch (Krankenhausteams ausgenommen).

Bitte nehmen Sie sich 5-10 Minuten Zeit und folgen Sie ihrem Link zur Umfrage:
https://easy-feedback.de/teamsitzungenergophysiolo…/…/n123yM

Vielen lieben Dank im Voraus für Ihre Mitarbeit!

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Neue Studie zu Erforschung der Lese-Rechtschreibschwäche

An der Professur für Kognitive und Klinische Neurowissenschaft der TU Dresden wollen WissenschaftlerInnen mit einer neuen Studie die Rolle der Hörbahn bei Legasthenie (Lese-Rechtschreibstörung, LRS) erforschen. Ziel ist es, die Ursachen der Störung besser zu verstehen und dieses Wissen für künftige Therapiemaßnahmen zu nutzen. Aktuell werden dafür TeilnehmerInnen gesucht.

Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen unter:

https://tu-dresden.de/mn/psychologie/ifap/kknw/forschung/LRS

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Wirksamkeit von Stottertherapien bei Kindern

40.000 Grundschulkinder in ganz Deutschland stottern. Die Folge: Sie leiden zum Teil schon in frühen Jahren unter sozialer Isolation, Mobbing und Benachteiligungen. Eine Stottertherapie hilft, die Symptome zu verringern und zu erleichtern – das Sprechen wird dann wieder lockerer, flüssiger und weniger anstrengend. In der Therapie ist das Verfahren „Kinder Dürfen Stottern“ (KIDS) ein weit verbreiteter Ansatz, doch wissenschaftliche Nachweise zur Wirksamkeit fehlen. Das zu ändern, haben sich Prof. Dr. Anke Kohmäscher, FH Münster, und Prof. Dr. Stefan Heim, Universitätsklinikum Aachen, zum Ziel gesetzt. In ihrem Forschungsprojekt untersuchen sie unter Alltagsbedingungen, wie sich die Therapie KIDS bei stotternden Grundschulkindern zwischen sieben und elf Jahren auf das Befinden und das Sprechen auswirkt. Seit Oktober 2018 arbeiten sie daran. „Wir überprüfen zu verschiedenen Zeitpunkten die Veränderungen, die sich durch die Therapie ergeben – zuerst, bevor sie beginnt, dann nach drei Monaten, nach sechs und nach zwölf Monaten“, sagt Kohmäscher. Alle Untersuchungen sind identisch und finden in der Einrichtung statt, in der das Kind behandelt wird. „Wir führen mit jedem Kind ein zehn- bis fünfzehnminütiges Gespräch, das wir auf Video aufzeichnen. Kann das Kind schon lesen, liest es zusätzlich einen circa einseitigen Text vor. Beide Sprechproben werten wir aus und erfassen die Erfahrungen der kleinen Patienten durch einen Fragebogen. Abschließend bitten wir die Eltern, den aktuellen Schweregrad des Stotterns ihres Kindes einzuschätzen.“ Stottersymptome können sowohl zeitlich als auch situativ sehr unterschiedlich ausgeprägt auftreten, so die Wissenschaftlerin. „Daher bitten wir die Eltern, zu jedem Messzeitpunkt das Sprechen ihres Sohnes oder ihrer Tochter im Alltag aufzuzeichnen: einmal in einem Gespräch mit den Eltern zu Hause und einmal in einem Gespräch mit einem nichtverwandten Erwachsenen an einem anderen Ort.“

32 erfahrene SprachtherapeutInnen aus ganz Deutschland ermöglichen es den WissenschaftlerInnen, ihre Stottertherapien zu evaluieren. Ein genaues Ergebnis gibt es erst mit Abschluss der Studie im Herbst 2021. „Doch schon jetzt können wir sagen: Die ersten Therapeuten berichten sehr positiv, und sie bekommen mehr stotternde Kinder von den Ärzten überwiesen“, so Kohmäscher. Das sei deutliches Zeichen dafür, dass die Stottertherapie bekannter werde und die ÄrztInnen darauf reagieren. „Außerdem haben wir die teilnehmenden Therapeuten mit einem Manual versorgt und stehen in einem regelmäßigen Austausch. Dadurch reflektieren sie ihr therapeutisches Vorgehen und spiegeln uns, dass sie das gesamte Forschungsprojekt als großen Gewinn erleben.“

Stotternde Grundschulkinder, die bald eine logopädische Therapie beginnen möchten, können noch bis Ende Januar 2020 an der Studie teilnehmen.Welche TherapeutInnen beteiligt sind, ist unter www.pms-kids.de/therapeuten abrufbar. Dort und unter www.fhms.eu/studie-stottern finden Interessierte auch weitere Informationen zur Studie.

Zum Thema: Das Forschungsprojekt von Prof. Dr. Anke Kohmäscher und Prof. Dr. Stefan Heim heißt PMS KIDS – das steht für prospektive multizentrische Studie zur Wirksamkeit ambulanter Stottertherapie nach dem Stottermodifikationsansatz KIDS. Die Studie wird über den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) finanziert, und der Förderzeitraum geht über drei Jahre: von Oktober 2018 bis September 2021

Links:

Diese Pressemitteilung im Internet:

Tag des Stotterns am 22. Oktober: FH-Wissenschaftlerin untersucht Wirksamkeit von Stottertherapien bei Kindern

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„Wir sagen’s auf unsere Weise“

Am 22. Oktober ist Welttag des Stotterns. Aus diesem Anlass werben stotternde Menschen mit der Botschaft „Ich sag’s auf meine Weise“ bundesweit in einem Spot für Verständnis und Akzeptanz. Der 10-sekündige Spot der Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e. V. (BVSS)wird am 20. Oktober 2019 zwischen 6 und 23 Uhr und am 21. Oktober 2019 zwischen 21 und 23 Uhr an allen deutschen Bahnhöfen mit so genannten „Station Video“-Monitoren zu sehen sein.

Allein in Deutschland stottern mehr als 800.000 Menschen. Stottern ist eine Störung des Sprechablaufs und als Behinderung anerkannt. Stotternde wissen, was sie sagen wollen, übermitteln es nur anders, in der Regel nicht störungsfrei, eben auf „ihre Weise“. Eine möglichst positive Einstellung der Betroffenen gegenüber ihrem Stottern kann den Umgang und das Leben damit günstig beeinflussen, denn „Offenheit nimmt sowohl den eigenen Ängsten als auch den Vorurteilen der Gesellschaft den Wind aus den Segeln“, ist der Göttinger Neurologe Prof. Dr. Martin Sommer überzeugt, der selbst seit seiner Kindheit stottert und sich ehrenamtlich als Vorsitzender der Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e. V. engagiert. Die Selbsthilfebewegung stotternder Menschen appelliert deshalb zum Welttag mit dem Ausspruch „Ich sag’s auf meine Weise“ an das gesunde Selbstvertrauen stotternder Menschen und wirbt für mehr Akzeptanzbereitschaft und Toleranz innerhalb der Gesellschaft. „Wer offen mit seinem Stottern umgeht, nimmt ihm die Macht“, bekräftigt Sommer. „Das braucht eine große Portion Mut, aber es befreit enorm, wenn man sich nicht mehr versteckt und lieber stottert als schweigt!“ Auch flüssig sprechende Menschen können Offenheit beweisen, indem sie aufgeschlossen sind und keine Angst vor dem Gespräch mit Stotternden haben. Hierfür gelten entgegen der landläufigen Meinung zum Beispiel die gleichen Regeln wie für jedes höfliche Gespräch: Aufmerksam zuhören, den Blickkontakt halten und einander aussprechen lassen. „Was gesagt wird ist wichtiger, als dass es flüssig ausgesprochen wird“, ergänzt Sommer. Ein Faltblatt mit Hinweisen für das Gespräch mit Stotternden kann unter bvss.de kostenfrei abgerufen werden.

Der Welttag des Stotterns wird seit 1998 jeweils am 22. Oktober begangen und wurde von den weltweiten Verbänden der Betroffenen, Angehörigen und Fachleute ausgerufen. Selbsthilfegruppen, Therapieeinrichtungen und Einzelpersonen machen an diesem Tag gezielt auf die Bedürfnisse stotternder Menschen aufmerksam und tragen durch öffentliche Aktionen sowie persönliche Statements zum Abbau von Vorurteilen gegenüber Stotternden bei. Das vom Stotterer-Weltverband ISA (International Stuttering Association) ausgerufene Welttagsmotto 2019 lautet: Growth Through Speaking.

 

 

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Umfrage: Sprachentwicklungsstörung bei Bilingualität

Ich befinde mich noch in der Ausbildung zur Logopädin und soll nun gemeinsam mit meiner Gruppe eine Facharbeit zu dem Thema: SES bei Bilingualität verfassen.

Gestaltet sich die Feststellung einer SES bilingualer Kinder schwieriger als bei monolingualen Kindern?
Welche Diagnostik wird genutzt und gibt es Unterschiede in der Therapie? Vor welche Herausforderungen werden die TherapeutInnen gestellt ?

Wir haben zu diesem Thema einen Fragebogen erstellt und an 100 Praxen geschickt, bisher allerdings nur fünf Antworten erhalten.
Wir würden uns freuen, wenn Sie sich die Zeit nehmen würden an unserer Umfrage teilzunehmen.

Vielen Dank im Voraus!

Kimberley Kluth

https://docs.google.com/…/1T0bXO12st8WTcUn4KeDDwbKOox…/edit…

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Sektorale HeilpraktikerInerlaubnis für ausgebildete LogopädInnen möglich

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am 10.10.2019 entschieden, dass eine ausgebildete Logopädin eine Erlaubnis zur eigenverantwortlichen Ausübung der Heilkunde nach dem Heilpraktikergesetz begrenzt auf den Bereich der Logopädie erhalten kann.

Lesen Sie die offizielle Pressemitteilung Nr. 72/2019 unter:

https://www.bverwg.de/de/pm/2019/72?fbclid=IwAR25ByHT_qzuGJePYbtzAn_M4hALC1Fm2jTRU-unrSmKcQuu16MKs0Gh6ow

Vorteile des "Sektorialen Heilpraktiker" (SHP) ist die Rechtssicherheit, auch ohne ärztliche Verordnung Befunde erheben und behandeln zu dürfen (Direktzugang!) und auch nicht ärztlich verordnete Heilbehandlungen sind dann nicht mehr mehrwertsteuerpflichtig.

 

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KommunikationsbotschafterIn

Die Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation e. V. bietet neben den Weiterbildungen der „Profis in eigener Sache“ nun auch eine Weiterbildung „KommunikationsbotschafterIn“ an. Während dieser Weiterbildung lernen UK-NutzerInnen, wie sie ihren eigenen Beitrag zur Inklusion in ihrem sozialen Umfeld leisten und durchführen können. Dies soll gelingen, indem die Menschen in ihrer Umgebung die Unterstützte Kommunikation kennenlernen. UK-NutzerInnen entwickeln daher Ideen, welche dazu führen, die Kommunikation in ihrem Umfeld zu verbessern. Diese Ideen können zum Beispiel freizeitliche Aktivitäten in einem Verein sein, ehrenamtliche Arbeit in einem Kindergarten oder die Teilnahme an Stammtischen in der eigenen Gemeinde. Die kostenlose Weiterbildung besteht aus vier Wochenendseminaren in Hannover und sechs Webinaren über das Internet. Anmeldungen und Fragen an s.piott@gesellschaft-uk.de

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Heilmittel-​Richtlinie

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat Mitte September 2019 in Berlin die Überarbeitung der Heilmittel-​Richtlinie und die Neufassung des Heilmittelkatalogs beschlossen. Ziel dieser umfassenden Reform ist, das Verordnungsverfahren deutlich zu vereinfachen, um ÄrztInnen und HeilmittelerbringerInnen zu entlasten. Außerdem wurden Änderungen, die das im Mai 2019 in Kraft getretene Terminservice-​ und Versorgungsgesetz (TSVG) vorsieht, mit dem Beschluss umgesetzt. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen die Abschaffung der Unterscheidung zwischen Verordnungen innerhalb oder außerhalb des Regelfalls und damit auch der Wegfall des Genehmigungsverfahrens bei Verordnungen außerhalb des Regelfalls, die Einführung einer orientierenden Behandlungsmenge, sowie Regelungen zur sogenannten „Blankoverordnung“. Darüber hinaus erfolgt eine deutliche Vereinfachung der Struktur und Darstellungsform des Heilmittelkatalogs. Die Änderungen werden nach Nichtbeanstandung des Bundesministeriums für Gesundheit und Veröffentlichung im Bundesanzeiger zum 1. Oktober 2020 in Kraft treten, da es durch diese umfassende Reform einer ausreichenden Vorlaufzeit bedarf, um u. a. auch die Kommunikationsstrukturen zwischen verordnenden ÄrztInnen sowie HeilmittelerbringerInnen anzupassen. Hierdurch soll ein reibungsloser Übergang von der „alten“ zur „neuen“ Heilmittel-​Richtlinie gewährleistet werden. Eine Übersicht über die Änderungen der Heilmittel-Richtlinie finden Sie auf den Seiten der Kassenärztlichen Vereinigung unter https://www.kbv.de/media/sp/Richtlinie_Heilmittel__nderungen_ab_Oktober_2020.pdf

 

 

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