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COACH-Fragebogenstudie

Fragebogenstudie der Universität Potsdam zu Ressourcen von Jugendlichen mit chronischen körperlichen Erkrankungen. Ein Teilprojekt des Forschungsverbundes COACH (Chronic Conditions in Adolescents: Implementation and Evaluation of Patient-centred Collaborative Healthcare). Es werden die Jugendlichen selbst und auch ihre Eltern befragt. Fragen an die Jugendlichen (hier), Fragen an die Eltern (hier).

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Forderungen der Logopädie an die Politik

"Logopädinnen brauchen endlich eine faire und auskömmliche Bezahlung, daher führt an der dauerhaften Abkopplung der Vergütung von der Grundlohnsumme einfach kein Weg vorbei", so Frauke Kern, Bundesvorstandsmitglied des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie e. V., bei einem Treffen der maßgeblichen Heilmittelverbände mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. In der Gesprächsrunde wurde gestern die katastrophale Lage der HeilmittelerbringerInnen dargestellt und Vorschläge eingebracht, wie die Berufe gestärkt und die Situation der TherapeutInnen verbessert werden könnten. "Die Umsetzung der Vorschläge von Dr. Roy Kühne (MdB) für ein Sofortprogramm für den Heilmittelbereich wäre ein erster wichtiger Schritt - weitere müssen folgen", so Kern. Zusätzliche Maßnahmen, wie u. a. die Novellierung der Berufsgesetze und die Entlastung der LogopädInnen durch Entbürokratisierung ihrer Arbeit, seien ebenfalls notwendig, um den Beruf weiterhin attraktiv zu halten und die beginnende Berufsflucht zu stoppen. "Wir brauchen die hundertprozentige grundständige Akademisierung für den Bereich Logopädie/Sprachtherapie für eine evidenzbasierte Patientenversorgung! Nach Ablauf der Modellklausel muss daher die Überführung der Modellstudiengänge in das Regelstudium erfolgen. Wir hoffen, dass Herr Spahn unser Bestreben in diese Richtung positiv vorantreibt", mahnt Kern.

Jens Spahn hat zugesichert, dass von Seiten des Bundesgesundheitsministeriums in den nächsten zwei Wochen Vorschläge erarbeitet werden, um die Lösung der konkreten Probleme im Heilmittelbereich anzugehen. "Wir sind gespannt auf die Ergebnisse des gestrigen (Anm. d. Red.: 13.09.2018) Treffens. Wir brauchen dringend eine Verbesserung der Situation der Logopädie/Sprachtherapie und dies ist nun endlich auch in der Politik angekommen", resümiert Kern.

(presseportal.de/pm/34356/4061503)

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Wichtige Umfrage zur Transparenzregelung

In den vergangenen beiden Jahren konnte nach Inkrafttreten des Heil- und Hilfsmittel-Versorungsstärkungsgesetzes (HHVG) mit der Abkopplung von der Grundlohnsummen eine wesentliche Preissteigerung mit den Krankenkassen vereinbart werden. Ausgenommen sind davon noch die Bundesländer Sachsen und Thüringen, in denen das Schiedsverfahren andauert. Teil der Vereinbarungen ist die sogenannte Transparenzregelung, in der der Gesetzgeber einen Nachweis verlangt, dass diese Vergütungssteigerungen auch an die angestellten TherapeutInnen in den freien Praxen weitergegeben werden.

Um hierfür konkrete Zahlen zu erhalten, bitten Sie der dbl, dbs und dba sehr herzlich sich 5 Minuten Zeit zu nehmen und die gemeinsame kurze Umfrage zu beantworten. Sie unterstützen die Verbände dadurch wesentlich in der Argumentation in den Verhandlungen und den anstehenden politischen Gesprächen zur Verbesserung der Situation der SprachtherapeutInnen/LogopädInnen.

Die Umfrage sich nur an Praxen mit Angestellten bzw. an in Praxen angestellte TherapeutInnen und sie erfolgt selbstverständlich anonym.

https://umfrage.hu-berlin.de/index.php/755375?lang=de

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Eine Zukunft ohne Therapieberufe?

Studierende des Masterstudiengangs Therapiewissenschaften an der Hochschule Fresenius möchten in einer aktuellen Studie ermitteln, ob sich die Berufsbedingungen für TherapeutInnen in Zukunft so ändern, dass die Versorgung der Bevölkerung mit Ergotherapie, Logopädie Physiotherapie und Podologie sicher gestellt werden kann. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht dabei die Frage, ob und wie Kostenträger, Berufsverbände und Entscheidungsträger in der Politik auf die Abwanderung von TherapeutInnen aus ihrem Beruf reagieren und welche Lösungsmöglichkeiten für die Problematik erarbeitet werden können.

Die Erhebung ist eine Folgeuntersuchung zur Studie „Ich bin dann mal weg“, die im vergangenen Jahr von WissenschaftlerInnen der Hochschule Fresenius durchgeführt wurde. Diese kam zu dem Ergebnis, dass jedeR vierte HeilmittelerbringerIn aus dem Beruf aussteigt und jedeR zweite über einen Berufsausstieg nachdenkt. Als Gründe wurden fehlende berufliche Perspektiven, Vergütungssätze knapp über dem Mindestlohn und mangelnde berufliche Anerkennung in Gesellschaft und Politik genannt.„Was wir schon vorab sagen können: Viele der zum Thema angefragten Experten aus dem politischen Umfeld oder dem Umfeld der Krankenkassen haben ein Interview abgelehnt oder erst gar nicht auf die Anfrage reagiert“, berichtet Prof. Dr. Sabine Hammer, Dekanin des Studiengangs Therapiewissenschaften. „Das ist auch insofern interessant, weil Versicherte einen gesetzlichen Anspruch auf die Versorgung mit Heilmitteln haben, sofern diese medizinisch notwendig ist.“

Die Ergebnisse der Studie werden am 29. September 2018 ab 10.00 Uhr in der Hochschule Fresenius in Idstein im Rahmen eines Forschungssymposiums mit anschließender Podiumsdiskussion vorgestellt.

Interessierte sind herzlich zum Mitdiskutieren eingeladen. Die Teilnahme am Symposium ist kostenlos. Anmelden können sich InteressentInnen unter dem Link http://bit.ly/SymposiumTherapiewissenschaften



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Bundesweite Protestaktion

Am Samstag, den 25.08. ruft die Aktionsgruppe "Therapeuten am Limit" zur bundesweiten #kreideaktion in Deutschland auf.

Damit demonstrieren LogopädInnen, ErgotherapeutInnen, PhysiotherapeutInnen, PodologInnen und DiätassistentInnen gegen die sich rapide verschlechternde Versorgung von PatientInnen. Diese bekommen zunehmend schwieriger freie Therapietermine und nicht alle bisherigen Leistungen wie Hausbesuche oder die Lymphdrainage können noch ausreichend abgedeckt werden. Grund hierfür sind die verheerenden und unattraktiven Rahmenbedingungen der TherapeutInnen. Geringe Vergütungen durch die Krankenkassen, hoher Bürokratischer Aufwand und fehlende Arbeitskräfte verschärfen die Situation der Heilmittelerbringer weiter drastisch und nötigen zunehmend mehr KollegInnen zur Praxisschließung.

Aktuell liegt das durchschnittliche Bruttogehalt für eine Vollzeitstelle in Deutschland bei ca. 2.200 EUR. Der aktuelle Aufwand durch die bürokratischen Vorgaben der Krankenkassen wird durch die Vergütungen nicht honoriert und kostet eine durchschnittliche Praxis ca. 56 Arbeitstage pro Jahr. Für alle freien Praxen zusammen bedeutet das ca. 1 Milliarde EUR Verlust. Durch praktikablere und praxisnahe Lösungen, könnten die TherapeutInnen wieder ihrer eigentlichen Profession nachgehen.

Bei der #kreideaktion malen TherapeutInnen den Schriftzug "Therapeuten am Limit" auf öffentliche Wege und Straßen, um mit PassantInnen über ihre Situation ins Gespräch zu kommen. Dass die Not deutschlandweit sehr groß ist, zeigt sich in der bisherigen Organisation. Innerhalb weniger Wochen haben sich über 70 Orts- und Regionalgruppen gebildet. Diese planen den Protesttag bei sich vor Ort. Die bundesweite Protestbewegung geht auf die Aktion von Heiko Schneider zurück, der zu Beginn des Jahres mit dem Fahrrad von Frankfurt am Main nach Berlin gefahren ist um seinen und 1.000 weitere Brandbriefe Jens Spahn zu übergeben. Denn die schlimmen Bedingungen für die HeilmittelerbringerInnen durch die Krankenkassen gefährden nicht nur deren Zukunft, sondern auch die Grundversorgung der Bevölkerung mit notwendigen Heilmitteln vor Ort. (presseportal.de/pm/130645/4039688)

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#TherapeutenAmZug

Das Bundesgesundheitsminsterium (BMG) lädt TherapeutInnen  via Social Media dazu ein, ihre Anliegen unter dem Hashtag #TherapeutenAmZug per Video zu äußern.

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PatientInnenleitlinie "Stottern und Poltern"

Zum Download unter: https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/049-013.html

 

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Heilmittelverbände positionieren sich einheitlich zur Mitarbeit im Gemeinsamen Bundesausschuss

Gemeinsame Pressemitteilung von dbl, IFK, Physio Deutschland, Podo Deutschland, DVE, VPT, dba, dba, Logo Deutschland

VertreterInnen von Atem-, Sprach-, Sprech- und Stimmlehren sowie ErgotherapeutInnen, LogopädInnen, MasseurInnen und medizinischen BademeisterInnen, PhysiotherapeutInnen, PodologInnen sind sich einig: Zur Optimierung der therapeutischen PatientInnenversorgung in Deutschland muss die Expertise der therapeutischen Gesundheitsberufe stärker als bislang politisch verankert sein – und zwar auch über das bestehende Anhörungsrecht im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) hinaus.

Am 4. Juli 2018 haben sich erstmals VertreterInnen von neun Berufsverbänden der Heilmittelbranche in Berlin getroffen. Große Einigkeit herrschte darüber, welche politischen Schritte zur Sicherung der therapeutischen PatientInnenversorgung in Deutschland erforderlich sind. Denn: Das Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) vom 11. April 2017 war ein wichtiger erster Schritt, aber weitere müssen folgen, um dem Fachkräftemangel in den Therapieberufen entgegenzuwirken. In kontinuierlichen Gesprächen mit PolitikerInnen und EntscheiderInnen in der Gesundheitspolitik sowie in verbandsübergreifenden Aktionen geht es um bessere Vergütung, kostenfreie Ausbildungen und Novellierung der Berufsgesetze sowie um größere therapeutische Entscheidungsfreiheit bis hin zum Direktzugang.
Die anwesenden Verbände dba, dbl, dbs, DVE, IFK, LOGO Deutschland, PHYSIO-DEUTSCHLAND, VPT und ZFD gehen aber noch einen Schritt weiter und fordern von der Politik eine Zusammenarbeit im G-BA auf Augenhöhe. Diese Forderung knüpft an eine öffentliche Äußerung von Prof. Josef Hecken, dem Unabhängigen Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), an, der sich vorstellen kann, "die wachsende Bedeutung der Heilmittelerbringer in irgendeiner Form im G-BA abzubilden".
Fest steht: Mit dem demografischen Wandel steigt der Bedarf an Heilmitteltherapie weiter. Das erfordert eine sachgemäße und bestmögliche Anpassung der PatientInnenversorgung an die jeweiligen Anforderungen. Dafür bedarf es einer „bedarfsgerechten Steuerung der Gesundheitsversorgung“ - wie aktuell auch der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklungen im Gesundheitswesen in seinem neuen Gutachten feststellt. Im Fokus steht das PatientInnenwohl. Eine stärker politisch verankerte Einbeziehung der TherapeutInnen in die Entscheidungsfindung kann hier nur von Vorteil sein.

Die Heilmittelverbände setzen ihre Zusammenarbeit fort und im Herbst 2018 wird es das zweite verbandsübergreifende Treffen geben. Darüber hinaus findet am 27. September 2018 der 1. Therapiegipfel des SHV mit den politischen EntscheiderInnen in Berlin statt, zu dem alle, auch die nicht in der SHV-organisierten, Heilmittelverbände geladen sind.  

Kontakt:
Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) e.V.
Deutzer Freiheit 72-74, D-50679 Köln
Fon +49 (0) 221 98 10 27 – 28, Fax – 24
presse@shv-heilmittelverbaende.de

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