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Onlinefragebogen zur Erfassung der Evidenzbasierten Praxis (EBP) in den Therapieberufen

Wir, ein interdisziplinäres Forschungsteam unter der Projektleitung von Dr. Julia Balzer (PT), Fachbereich Angewandte Gesundheitswissenschaften der Europäischen Fachhochschule Rostock, haben etwas "auf die Beine gestellt":
 
Ein Onlinefragebogen zur Erfassung der Evidenzbasierten Praxis (EBP) in den Therapieberufen
Laufzeit: 01.03.2019 – 31.08.2020
 
Wir – das sind Ergo-, Sprach-, PhysiotherapeutInnen und LogopädInnen.
 
 
Ziel des Projektes ist es, den aktuellen Evidenzbasierten Praxis-Implementierungsgrad in der Ergotherapie, Sprachtherapie/Logopädie und Physiotherapie in deutschen Praxen und Kliniken systematisch zu erfassen.
Warum?
Im Paragraphen § 135a des fünften Sozialgesetzbuches wird der Einsatz evidenzbasierter (EBP) Behandlungsmethoden im Sinne einer effektiven, patientenzentrierten Gesundheitsversorgung gefordert.
 
Wie sieht es nun bei uns TherapeutInnen aus?
 
Die Ergebnisse werden im Rahmen eines EBP-Symposiums im Herbst 2020 an der EUFH Rostock präsentiert und interprofessionell diskutiert, um einen Transfer in die klinische und gesundheitspolitische Praxis zu initiieren.
 
Um den „Status quo“ erfassen zu können, ist jede Meinung wichtig.
 
BITTE nehmen Sie /nimm an der Online-Umfrage teil:  
 
 
 
 
 
BITTE teilen Sie / teile den Umfrage-Link an Fach-KollegInnen.
 
 
 
Ein herzliches DANKESCHÖN sagt Andrea Fichtmüller im Namen des
 
EBP-Forschungsteam EUFH Rostock
 
 
Wer neugierig ist, kann hier stöbern: 
 
 
Wenn Fragen o. ä. sind:
 
Dipl phil Andrea G. Fichtmüller

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MDR: TherapeutInnen beklagen unzureichenden Schutz in Corona-Krise

Fast zwei Drittel der TherapeutInnen in Deutschland fühlen sich für ihre Arbeit in der Corona-Krise unzureichend geschützt. Das hat eine Online-Befragung der "TAL gGmbH" ergeben, ein gemeinnütziges Unternehmen, das Analysen und Befragungen im Gesundheitswesen durchführt. An der Online-Befragung nahmen in drei Wochen über 6.000 PhysiotherapeutInnen, LogopädInnen und ErgotherapeutInnen teil.

Laut der Umfrage fehlt es in den Praxen von PhysiotherapeutInnen, LogopädInnen und ErgotherapeutInnen vor allem an Material wie Atemschutzmasken, Desinfektionsmitteln oder an notwendigen Informationen.

So fühle sich zwar über die Hälfte der TherapeutInnen hinreichend informiert, doch könnten die Schutzmaßnahmen ohne entsprechende Materialien nicht eingehalten werden. 16% gaben an, nicht genügend über die Notwendigkeit von Schutznahmen oder deren konkrete Umsetzung zu wissen.

Um Informationen zum PatientInnen- und Eigenschutz zu erhalten, suchten viele der TherapeutInnen Kontakt zu den Gesundheitsämtern. Dabei stellen sie in der Befragung den Ämtern ein schlechtes Zeugnis aus. Fast ein Drittel bezeichnet die Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden als mangelhaft. Neun Prozent ist eine Kontaktaufnahme gar nicht gelungen.

Volker Brünger, Geschäftsführender Gesellschafter der "TAL gGmbH", der selbst Physiotherapeut und Gesundheitsökonom ist: "Die Therapieberufe werden in der Versorgung nicht mitgedacht. Sie werden zwar pauschal bei den versorgungsrelevanten Berufen benannt, dann aber in den Organisationsstrukturen vergessen. Dieses Problem zieht sich wie ein roter Faden angefangen vom Bundesministerium für Gesundheit über sämtliche Strukturen der Selbstverwaltung und die Landesbehörden bis hin zu den regionalen Gesundheitsbehörden. Das betrifft in der Krise auch finanzielle Hilfen. Wenn Therapeuten aus finanzieller Not auf Schutzmaßnahmen verzichten müssen, dann führt das unser gesamtes Krisenmanagement ad absurdum."

Die TherapeutInnen können und müssen ihrer Arbeit nach wie vor nachgehen, da diese als systemrelevant eingestuft worden sind.

Mehr dazu unter: www.mdraktuell.de und in MDR-Exakt am 01.04.2020, 20.15 Uhr im MDR Fernsehen

(presseportal.de/nr/129256)

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Auswirkungen der Corona-Krise: Umfrageergebnisse

Um einen aktuellen Einblick in die wirtschaftliche Situation für den Heilmittelbereich Logopädie/Sprachtherapie zu erhalten, haben die maßgeblichen Berufsverbände (dbl, dbs, dba, Logo Deutschland) gemeinsam mit der Humboldt Universität Berlin am Montag 30.03. eine Blitz-Umfrage durchgeführt. Die Resonanz war enorm - über 5000 TeilnehmerInnen in weniger als 24 Stunden. Die Ergebnisse zeigen, dass aktuell viele Therapien ausfallen.

Bei 60% der Befragten sind es mehr als 80% der Therapien, die aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise nicht durchgeführt werden können.

Allein in der vergangenen Woche (23.-27. März) sind insgesamt 77% aller Therapien ausgefallen. Bei 60% der Befragten TherapeutInnen sind sogar mehr als 80% der Therapien ausgefallen.

Die Möglichkeit, bestimmte Therapien auch per Video durchzuführen, wird von vielen TherapeutInnen genutzt. Die Hälfte der Befragten bietet ihren PatientInnen, wo möglich, in dieser Woche (30. März - 3. April) Videotherapie an. Auf die Gesamtzahl der befragten TherapeutInnen bezogen können damit allerdings nur elf Prozent aller Behandlungen als Videotherapien durchgeführt werden.

In 84% der Praxen fehlen Desinfektionsmittel und notwendige Schutzausrüstung.

Mit den Umfrageergebnissen können die Verbände nun die Argumentation für einen ausreichenden Schutzschirm für ambulante Praxen untermauern. Gemeinsam wurde ein entsprechender Brief an das  BMG geschickt, das sich diese Woche aller Voraussicht nach mit der wirtschaftlichen Hilfestellung fürHeilmittelerbringerInnen beschäftigt.

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Kurzumfrage: Auswirkungen des Sars-CoV-2 auf die Heilmittelversorgung

Welche Auswirkungen haben die Maßnahmen zur Eindämmung von Neuerkrankungen durch das SARS-CoV-2 Virus auf die Situation in der ambulanten Heilmittelversorgung?
Diese Umfrage richtet sich ausschließlich an Selbstständige in der Heilmittelversorgung

Woche 3: 23.-28.03.2020 Die Fragen zu Ausfallgründen, Ausfallzeiten und finanziellen Ausfällen beziehen sich immer auf die vorangegangene Arbeitswoche.

https://tal-ggmbh.de/kurzumfrage-auswirkungen-des-sars-cov…/

#CoronaVirus #COVID19 #Heilmittel #Heilmittelerbringer #Patientenversorgung #TALgGmbH

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TV-Interview mit Kölner Logopädin

In der WDR-Fernsehsendung „Lokalzeit Köln“ vom 23. März 2020 (Link zur Mediathek), die zum großen Teil die verschiedenen Auswirkungen der Corona-Krise auf das öffentliche Leben in Köln beleuchtete, kam auch eine Logopädin zu Wort. Das Redaktionsteam besuchte Ruth Bitzer, Praxisinhaberin einer logopädischen Praxis mit mehreren Angestellten in Köln.

Im Bericht „Infektionsrisiko: Neue Behandlungswege für Physiotherapeuten und Logopäden“ beschreiben sie und ein Physiotherapeut, wie sie versuchen, mit der neuen Situation umzugehen. Ruth Bitzer lotet nun die Möglichkeit der Teletherapie aus, auch wenn es für sie ganz neu ist: „Wir hatten darüber schon einmal nachgedacht, aber das ist jetzt eine gute Möglichkeit, das einmal auszuprobieren“. Sie versucht damit, aus der Situation noch etwas Positives zu ziehen, denn im Moment weiß sie nicht, wie es in der Praxis und mit den PatientInnen weitergeht, wenn zu viele Therapien ausfallen.

Und auch die "Rheinische Post" berichtete über die Situation der HeilmittelerbringerInnen: https://rp-online.de/panorama/coronavirus/kaum-patienten-wegen-corona-physiotherapeuten-und-logopaeden-fordern-hilfe_aid-49751785

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Fragebogenstudie zur Rolle der Logopädie

Sehr geehrte Damen und Herren,

Liebe Kolleginnen und liebe Kollegen,

ich habe einen Fragebogen entwickelt, um mehr über die Rolle der Logopädie – insbesondere in der Therapie von Kindern mit Aphasien- zu lernen. Alle Logopädinnen und Logopäden (damit sind alle sprachtherapeutischen Berufe, wie klinische Linguistik oder Sprachheilpädagogik inkludiert) in der deutschsprachigen DACH-Region bzw. in den englischsprachigen Ländern, die Erfahrung mit mindestens einem Fall im Alter von 18/24 Lebensmonaten bis 12 Jahren haben, sind eingeladen an meiner Fragebogenstudie teilzunehmen.

Wenn Sie zu Fragen keine Antwort geben möchten oder mangels Erfahrung nicht geben können, besteht die Möglichkeit keine Angabe anzugeben.

Ein positives Ethikvotum liegt vor. Die Umfrage dauert 20-30 Minuten. Das Projekt wird von der ZNS-Hannelore Kohl Stiftung gefördert.

 

Sie können die Umfrage über folgenden Link starten:

https://survey.unifr.ch/index.php/924585?lang=de

Mit Ihrer Teilnahme tragen Sie dazu bei, die Praxis der logopädischen Behandlung von Kindern mit Aphasien zu untersuchen. Die Umfrage endet am 10.05.2020. Ihre Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Bitte teilen Sei den Link mit Kolleginnen und Kollegen. Vielen Dank!

Mit besten Grüssen

Angelika Rother

 

Diplom-Logopädin (Deutschland) Angelika Rother

Departement für Sonderpädagogik der Universität Freiburg/ Université de Fribourg

Abteilung Logopädie

Rue St.-Pierre-Canisius 21

CH-1700 Freiburg/Fribourg

Tel: +41 (0)26 300 7731

angelika.rother@unifr.ch

 

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Krisen-Podcast

Angesichts der aktuellen Corona-Pandemie steht unsere Gesellschaft vor großen Herausforderungen. Die Gesundheit älterer Menschen und von Risikopatienten ist bedroht, Menschen leiden unter Existenzängsten, arbeiten von zu Hause aus und müssen teilweise Home-Office, Home-School und den Haushalt gleichzeitig stemmen. Sozialkontakte und das öffentliche Leben sind stark eingeschränkt. Eine Situation, wie wir sie alle noch nicht erlebt haben.

Für die folgenden Wochen ändert die Hochschule Fresenius daher ihr Podcast-Format: In regelmäßigen Abständen geben PsychologInnen kurze praktische Tipps mit wissenschaftlichem Hintergrund, wie wir diese Zeit meistern können. Wie können SchülerInnen und Studierende ihren Lernalltag strukturieren? Wie gehen wir mit Konflikten zu Hause um? Was können wir tun, um nicht zu vereinsamen? Ist die Flut an Informationen wirklich hilfreich? Und wie können wir mit unseren Gefühlen und Ängsten umgehen?

Katja Mierke, Psychologieprofessorin der Hochschule Fresenius in Köln, geht in der ersten Folge  darauf ein, wie wir in Zeiten, in denen die gewohnte Struktur wegbricht, eine neue Struktur aufbauen können und unseren Alltag damit besser organisieren können.

Der Podcast ist in voller Länge unter folgenden Link erreichbar: www.hs-fresenius.de/podcasts. Er kann auch bei iTunes und Spotify abgerufen werden.

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Infos zu Corona

Infos zu Corona: Auf der Homepage der Aktion Mensch finden Menschen, die aufgrund von Einschränkungen beim Sehen, Hören oder Verstehen auf eine besondere Aufbereitung der derzeitigen Ereignisse angewiesen sind, eine Übersicht über barrierefreie Informationsangebote zum Corona-Virus und den lebensnotwendigen Sicherheitsmaßnahmen, die damit verbunden sind.
Auch Handicap International e.V. hat eine Link-Liste mit Informations-Angeboten über Corona in unterschiedlichen Sprachen und Leichter Sprache zusammengestellt.

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