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Umfrage Geschwisterkinder

Hanna Nitsche führt im Rahmen ihrer Bachelorarbeit im Fach Psychologie eine Online-Studie mit Jugendlichen im Alter von 13-18 Jahren durch, die mindestens eine Schwester oder einen Bruder haben. Thematisch werden Jugendliche mit und ohne chronisch kranke Geschwisterkinder hinsichtlich der Erfüllung psychologischer Bedürfnisse unter verschiedenen Randbedingungen verglichen.
Befragung unter: https://www.unipark.de/uc/uni-trier/nitsche/

 

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Lesetipp

Ein Interview mit Prof. Dr. Sandra Niebuhr-Siebert zum Thema Mehrsprachigkeit:

https://www.tagesspiegel.de/wissen/mehrsprachigkeit-in-kita-und-schule-die-kinder-nicht-scheitern-lassen/23780094.html

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Gemeinsam Kinder im Alltag beim Spracherwerb unterstützen

Projekt mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration: Alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in Kooperation zwischen Kindertagespflege, Kindertagesstätte und Eltern

Ein deutschlandweit einmaliges Projekt findet derzeit an vier Standorten in Hessen (Usingen, Baunatal, Maintal, Pfungstadt) statt: Tagespflegepersonen, Eltern und Fachkräfte aus Kitas nehmen an gemeinsamen 90-minütigen Workshops zur alltagsintegrierten sprachlichen Bildung teil.

Das Projekt „Gemeinsam zur Sprache“ hat zum Ziel, über eine gemeinsame Qualifikation von Eltern, Kindertagespflege und Kindertagesstätte eine gelingende mehrsprachige Entwicklung von Anfang an zu ermöglichen und zu unterstützen. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat das Zentrum für Entwicklung und Lernen (Dr. Anke Buschmann) in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (Prof. Dr. Steffi Sachse) beauftragt, das Projekt durchzuführen. Damit geht das Land Hessen einen innovativen Weg, um vor dem Hintergrund des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplanes im Sinne einer durchgängigen sprachlichen Bildung und Förderung mehrsprachiger Kinder Bildungs- und Erziehungspartnerschaften und damit kokonstruktive Begegnungen zwischen unterschiedlichen Akteuren anzuregen und mit Leben zu füllen.

Eine Fortsetzung des Projekts an anderen Standorten in Hessen ist vorgesehen.

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Ausbildungsvergütung

Der Deutsche Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl) und der Bundesverband Deutscher Schulen für Logopädie e.V. (BDSL) haben sich in einer gemeinsamen Stellungnahme zur geplanten Ausbildungsvergütung für die betrieblich-schulische Ausbildung in kommunalen Krankenhäusern und Unikliniken, die seitens Verdi verhandelt wurde, an Verdi gewandt. Die  Stellungnahme finden Sie unter https://www.dbl-ev.de/fileadmin/Inhalte/Bilder/Service/Meldungen/2018/20181204_Stellungnahme_dbl_bdsl_an_Verdi.pdf

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Aktualisierte Leitlinie Hypersalivation

Das Ziel der Leitlinie Hypersalivation ist die Förderung einer qualitativ hochwertigen fachärztlichen und therapeutischen Versorgung von PatientInnen mit Hypersalivation. Dabei wird eine sinnvolle Diagnostik und Therapie auf dem derzeitigen Stand fachlicher Kenntnisse angestrebt. Die Aktualisierung der Leitlinie erfolgte unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Die aktualisierte Leitlinie Hypersalivation ist auf der Seite der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) downloadbar: https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/017-075.html

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Treffen der Heilmittelverbände in Berlin

Am 21. November 2018 trafen sich in Berlin auf Einladung des Spitzenverbandes der Heilmittelverbände (SHV) Interessenvertretungen aller Berufsgruppen zu einem fünfstündigen Austausch. Ein wichtiges Thema war die Beurteilung des Eckpunktepapiers von Jens Spahn. Es zeigte sich, dass es in der Einschätzung des Papiers sowohl Gemeinsamkeiten als auch Differenzen zwischen den Verbänden gibt.

Konsens bestand hinsichtlich

  • der Abschaffung der Anbindung der Vergütungsentwicklung an die Entwicklung der Grundlohnsumme
  • der Vorschläge im Sofortprogramm von MdB Roy Kühne
  • der Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband Bund
  • der Berücksichtigung der regionalen Besonderheiten bei den Preisverhandlungen auf Länderebene
  • dem Wunsch nach Einrichtung von Schiedsstellen, die Verfahren überwachen können,
  • einer Ausweitung des Mitspracherechts bei der Erstellung von Zulassungsempfehlungen und im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA).
  • der Entschlackung der Bürokratie
  • der Forderung nach dringenden Nachbesserungen bei der Ärztepraxissoftware und Teilhabe an der Digitalisierung/Telematikinfrastruktur.

Unterschiedliche Interessen und Einschätzungen gibt es zwischen den Verbänden vor allem hinsichtlich der Zunahme von mehr Verantwortung und Entscheidungsfreiheit. So wurden die Themen Umsetzung der Blanco-Verordnung versus Modellvorhaben zum Direktzugang, Budgetverantwortung, Direktzugang und die Risiken der Mengenausweitung kontrovers diskutiert und eingeschätzt. Im Bereich der Logopädie/Sprachtherapie ist man sich - mit Ausnahme von LogoDeutschland - einig, dass die Blanco-VO nicht zur Entbürokratisierung beiträgt und nicht zum Direktzugang führt. Hinsichtlich des Themas Teil- oder Vollakademisierung (20/80-Regelung) machte der dbl deutlich, dass eine 100-prozentige hochschulische Ausbildung das Ziel ist und die Abschaffung des Schulgeldes zwar richtig und überfällig, aber nur übergangsweise relevant ist.

Als möglichen Termin für ein weiteres Treffen wurde der Zeitraum nach der Vorlage des Gesetzentwurfs ins Auge gefasst, mit dem im Januar 2019 gerechnet wird.

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Heilmittelversorgung stärken – Arbeitsbedingungen verbessern

Die geplanten gesetzlichen Neuregelungen sind:

  • Dauerhaft angemessene Preise für Heilmittelleistungen
  • Die Ausgangsbasis für ein neues Vertragssystem schaffen
  • Verträge auf Bundesebene - gleiche Preise für gleiche Leistungen
  • Gleiche und vereinfachte Zulassungsbedingungen für alle
  • Mehr Versorgungsverantwortung für HeilmittelerbringerInnen

    und sollen als Änderungsanträge in ein laufendes Gesetzgebungsverfahren einfließen, so dass diese zum 1. April 2019 in Kraft treten können.

Details unter: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/verbesserungen-heilmittelerbringer.html

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TherapeutInnen fordern akademische Ausbildung

Eine vollständige hochschulische Ausbildung für die im Bereich der Stimm-,  Sprech- und Sprachtherapie tätigen Berufsgruppen fordert der Arbeitskreis Berufsgesetz. Anlässlich eines am 21.11.2018 stattgefunden Gesprächs mit GesundheitspolitikerInnen des Deutschen Bundestages sowie mit MitarbeiterInnen des Bundesgesundheitsministeriums weist er darauf hin, dass eine wissenschaftliche Ausbildung für die zukunftsfähige Versorgung der PatientInnen unabdingbar ist. Sie lasse sich innerhalb von zehn Jahren realisieren und könne dazu beitragen, den Fachkräftebedarf langfristig zu sichern.

"Wir fordern, dass das Gesetz über den Beruf des Logopäden abgelöst wird durch eine primärqualifizierende hochschulische Regelausbildung mit Geltung für alle im Bereich Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie tätigen Berufsgruppen", so die Sprecherin des Arbeitskreises Berufsgesetz, Dietlinde Schrey-Dern. Schon seit 1905 gebe es hochschulische Ausbildungen in verschiedenen Bereichen der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie, eine Tatsache, die der Gesetzgeber 1980 bei der Verabschiedung des Gesetzes über den Beruf des Logopäden ignoriert habe. "Das berufsqualifizierende Hochschulstudium ist in Europa Standard der Ausbildung, Deutschland ist hier Schlusslicht, was sich nachteilig auf die dringend benötigte Therapie- und Versorgungsforschung auswirkt", so Schrey-Dern.

Sowohl der Gesetzgeber als auch die Krankenkassen fordern eine auf wissenschaftliche Belege gestützte (evidenzbasierte) Versorgung der PatientInnen. Dieser Anspruch kann nur auf der Grundlage einer hochschulischen Ausbildung eingelöst werden, wie auch der Bundesverband Deutscher Schulen für Logopädie (BDSL) betont. "Unser Verband unterstützt das Regelstudium Logopädie. Das mittlerweile erforderliche Ausbildungsziel einer wissenschaftlich orientierten Therapie kann im Rahmen der Berufsqualifizierung an Schulen nicht hinreichend gewährleistet werden", so die BDSL-Vorsitzende Vera Wanetschka.

Laut Prof. Dr. Hilke Hansen, Vorstandsmitglied des Hochschulverbundes Gesundheitsfachberufe (HVG), sind die Voraussetzungen für eine vollständig hochschulische Ausbildung sehr gut. Eine aktuelle Erhebung zeige, dass die Abiturquote bei den SchülerInnen logopädischer Berufsfachschulen bei 90% liegt und 73% aller Lehrenden an den Berufsfachschulen über eine akademische Qualifikation verfügen. Derzeit existieren bereits 38 Studiengänge, die neben der Erstausbildung Weiterqualifikationen für Berufsangehörige anbieten. "Der Übergang von der Berufsfachschule zur Hochschule ist in zehn Jahren realistisch umsetzbar", so Hansen. Der Arbeitskreis weist zudem darauf hin, dass die Bundesagentur für Arbeit (BA) im Bereich der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie einen Fachkräftemangel festgestellt hat. Aus einer aktuellen Studie (Hammer 2017) geht hervor, dass ein wichtiger Grund hierfür die mangelnde berufliche Perspektive in diesen Therapieberufen ist. "Eine hochschulische Ausbildung könnte langfristig dazu beitragen, die Attraktivität des Berufes zu steigern und den Fachkräftebedarf in der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie sicherzustellen. Davon sind alle Berufsverbände überzeugt", so Schrey-Dern.

   Dem Arbeitskreis Berufsgesetz gehören VertreterInnen folgender Verbände an:

   - Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl)

   - Deutscher Bundesverband für akademische Sprachtherapie und Logopädie e.V. (dbs)

   - Deutscher Bundesverband der Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/innen e.V. (dba)

   - LOGO Deutschland e.V.

   - Bundesverband Deutscher Schulen für Logopädie e.V. (BDSL)

   - Hochschulverbund Gesundheitsfachberufe e.V. (HVG)

   - dbl-Bundesstudierendenvertretung (BSV)

   - dbs-Dozentenkonferenz sowie

   - ExpertInnen von Modellstudiengängen

V.i.S.d.P.: Arbeitskreis Berufsgesetz, c/o Deutscher Bundesverband
für Logopädie e.V., Augustinusstrasse 11a, 50226 Frechen, Tel.:
02234/37953-0, bildung@dbl-ev.de.

Weitere Informationen:
Dietlinde Schrey-Dern, schrey@dbl-ev.de.

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