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Bund‑Länder-Arbeitsgruppe „Gesamtkonzept Gesundheitsfachberufe“ zieht aus der richtigen Analyse die falschen Schlussfolgerungen

In dem "Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen" haben sich mit dem
Deutschen Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl),
dem Deutschen Verband der Ergotherapeuten e.V. (DVE), dem Hochschulverbund Gesundheitsfachberufe e.V. (HVG), dem Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten e.V. (IFK), dem Deutschen Verband für Physiotherapie e. V. (PHYSIO-DEUTSCHLAND), dem Verbund für Ausbildung und Studium in den Therapieberufen (VAST), dem Verband Physikalische Therapie e.V. (VPT) und dem Fachbereichstag Therapiewissenschaften (FBTT), die acht mitgliederstärksten Berufs- und Hochschul- und Berufsfachschulverbände dieser Berufsfelder zusammengeschlossen. Gemeinsam repräsentieren sie die führenden Bündnisse der Hoch- und Berufsfachschulen sowie über 130.000 Ausübende und Auszubildende der Gesundheitsfachberufe Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie, die die künftige PatientInnenversorgung in Deutschland gewährleisten sollen. Dies ist der Großteil der jeweiligen organisierten Arbeits- und Ausbildungsleistenden.
Das „Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen“ begrüßt, dass die Bund‑Länder-Arbeitsgruppe „Gesamtkonzept Gesundheitsfachberufe“ in dem am 05.03.2020 bekannt gewordenen Eckpunktepapier die Herausforderungen in der Zukunft des Gesundheitswesens bestätigt. Die Arbeitsgruppe leitet aus Sicht des Bündnisses daraus noch nicht die erforderlichen nächsten Maßnahmen zur Weiterentwicklung der PatientInnenversorgung in Deutschland ab.

Zunehmende Herausforderungen können für eine zukunftsfähige Versorgung der PatientInnen nur bedeuten, dass ein verantwortungsbewusstes Gesundheitssystem auch den Ausbildungsgrad der Berufsgruppen anpasst. Daher begrüßt das Bündnis die Empfehlung zu einer künftigen vollakademischen Ausbildung in der Logopädie.
Eine „Teilakademisierung“, also die gesetzliche Festschreibung des Nebeneinanders von hochschulischen und berufsfachschulischen Abschlüssen in der Ergotherapie und der Physiotherapie, spaltet ganze Berufsgruppen und ist aus Sicht des Bündnisses mittelfristig schädlich für eine flächendeckend hochwertige Versorgung. Die betroffenen AkteurInnen sind bereit, an der Weiterentwicklung ihrer Berufe aktiv mitzuwirken.
„Die Herausforderungen im Gesundheitswesen erfordern eine Erhöhung des Ausbildungsniveaus, was auf Dauer nur mit einer vollständigen hochschulischen Verankerung der Berufsausbildung der Gesundheitsfachberufe erreicht werden kann. Das Nebeneinander von verschiedenen Ausbildungswegen in der jeweiligen Profession bringt schon heute für alle Beteiligten – Berufseinsteigende, Arbeitgebende sowie Patientinnen und Patienten – enorme Verunsicherung und Unklarheit mit sich. Das ist nicht zukunftsfähig“, erklärt der Sprecher des Bündnisses, Prof. Dr. Bernhard Borgetto, von der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Hildesheim.
 
Kontakt
Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen 
Unter den Linden 10, D-10117 Berlin
Fon: 030 700 140 301; kontakt@buendnis-therapieberufe.de

 

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6. März: Europäischer Tag der Logopädie

Deutschland ist in Europa das einzige Land mit einer berufsfachschulischen Ausbildung und hinkt damit der professionellen Weiterentwicklung seit Jahrzehnten hinterher. In allen anderen europäischen Ländern ist die hochschulische Ausbildung mit mindestens einem berufs-qualifizierenden Bachelor selbstverständlich. Laut Bundesagentur für Arbeit ist die Logopädie/Sprachtherapie offiziell ein Engpassberuf.

"Eine einheitliche hochschulische Ausbildung muss zentraler Bestandteil der Eckpunkte für ein neues Berufsgesetz in der Logopädie/Sprachtherapie sein, die die Bundesländer und das Bundesministerium für Gesundheit angekündigt haben." Dies fordert der Arbeitskreis Berufsgesetz, der seit Januar 2016 besteht. Die darin zusammen geschlossenen Verbände [Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl), Deutscher Bundesverband für akademische Sprachtherapie und Logopädie e.V. (dbs), Deutscher Bundesverband der Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/innen e.V. (dba), LOGO Deutschland e.V., Bundesverband Deutscher Schulen für Logopädie e.V. (BDSL), Hochschulverbund Gesundheitsfachberufe e.V. (HVG), dbl-Bundesstudierendenvertretung (BSV), dbs-Dozentenkonferenz sowie ExpertInnen von Modellstudiengängen] treten gemeinsam für die primärqualifizierende hochschulische Ausbildung im Bereich Logopädie/Sprachtherapie ein. Dabei steht die Formulierung Logopädie/Sprachtherapie für alle Handlungsfelder der Atem-, Stimm-, Sprech-, Sprach-, Hör- und Schlucktherapie.

Die GesundheitspolitikerInnen in Bund und Ländern sind aufgefordert, ein Berufsgesetz für alle zwölf Berufe der Logopädie/Sprachtherapie zu schaffen, das die regelhafte primärqualifizierende hochschulische Ausbildung für alle Berufstätigen vorsieht und damit den aktuellen Anforderungen der Profession entspricht. Die aktuellen Rahmenbedingungen für den Übergang von der berufsfachschulischen in die hochschulische Ausbildung bis spätestens 2030 sind ideal: 50 Studiengänge für den Aus- und Umbau stehen dafür bundesweit zur Verfügung.

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Neuer Studiengang

Die Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth bietet zum Wintersemester 2020/21 den Studiengang Logopädie mit einem bundesweit einzigartigen Profil an. In dem siebensemestrigen Bachelor-Studiengang können die Studierenden zwischen zwei Schwerpunkten wählen und sich auf „Digital unterstütze Therapieformen“ oder auf den Bereich der „Hör-Rehabilitation“ spezialisieren, wobei die Kombination aus Logopädie und Auraler Rehabilitation derzeit an einer staatlichen Hochschule in Deutschland einzigartig ist.

Der neue Logopädie-Studiengang am Campus Oldenburg qualifiziert u. a. für berufliche Tätigkeiten in Facheinrichtungen der auralen Rehabilitation und der klinischen Audiologie, im Anwendungsfeld technisch gestützter Diagnostik- und Therapieverfahren in der Logopädie, in neurologischen Fachkliniken, an der Schnittstelle von Therapieausbildung und technischem Wissen, z. B. im Bereich der Computerlinguistik und Assistenzsysteme.

Neben Pflichtveranstaltungen kann im Wahlpflichtbereich aus einem umfangreichen Angebot gewählt werden. Einige Teile des Studiums werden mit überwiegenden Online- und wenig Präsenzphasen im sogenannten „Blended-Learning-Format“ angeboten. So kann mit erhöhter zeitlicher und örtlicher Flexibilität studiert und Berufstätigkeit neben dem Studium ermöglicht werden. Der auf der Fachausbildung aufbauende Studiengang sieht vor, die drei Jahre der berufsfachschulischen Logopädie-Ausbildung mit drei Semestern anzuerkennen, so dass sich die Regelstudienzeit in diesem Fall auf vier Semester verkürzt. Im Anschluss an den Bachelor-Studiengang „Logopädie“ bietet sich an der Jade Hochschule die Aufnahme des Weiterbildungs-Masterstudiengangs „Public Health“ an. Das Studium beginnt jeweils zum Wintersemester.

Bewerbungen sind ab dem 1. Juni unter https://ecampus.jade-hs.de möglich.

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TVreportage zum Thema Stimme

Der MDR (Mitteldeutscher Rundfunk) hat sich in der Sendung „Hauptsache Gesund“ am 06. Februar 2020 ab 21:15h mit dem Thema „Stimme weg – was jetzt?“ befasst:  

https://www.ardmediathek.de/mdr/player/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy9mMjc4ZTllMC1jMTQwLTQxMjYtYWM2Ny1mN2MxMTJiN2U5ZTg/stimme-weg-was-jetzt?fbclid=IwAR3NrD_VtoAfaVgMASMwo8SB0_Acqob72AoR6xSjWXsLCrb2H7BTcnepLyM

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Online-Umfrage

Für ein Forschungsprojekt und eine Bachelorarbeit hat Vivian Sparenberg eine Umfrage zum Thema „Kognitive Kommunikationsstörungen in der Praxis“ erstellt.
Diese richtet sich vor allem an LogopädInnen und SprachtherapeutInnen mit abgeschlossener Berufsausbildung.

https://www.umfrageonline.com/s/cae12f5

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Wutsache: Abstiegsangst

ZDF.reportage vom 02.02.2020

Verurteilt zu Altersarmut - auch eine Logopädin und ein Physiotherapeut berichten in diesem 30minütigen Film von Ralf Wilharm

www.zdf.de/dokumentation/zdf-reportage/wutsache-abstiegsangst-100.html?fbclid=IwAR2XU3TREW3QqminYfoTzn_X3hXo1u0VlR3aL8cYLgG4MDX92HvipjKZztQ

Das Video ist verfügbar bis 31.01.2021

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Stottern im TV

Stottern ist ein Teil von mir – Mitglieder aus der Mainzer Selbsthilfegruppe „Flow“ erzählen.

Der SWR-Film ist zu sehen unter: https://www.swr.de/heimat/rheinhessen/Stottern-ist-ein-Teil-von-mir,selbsthilfe-stottern-mainz-flow-sprechgruppe-100.html

 

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Bielefelder Studie zur frühen Sprachentwicklung

Noch werden weitere Eltern gesucht....

Unser Ziel ist es, insgesamt 150 Familien an der Studie beteiligen zu können. Dies gibt uns die breite Datenbasis , die wir brauchen, um unseren KOMM-Bogen langfristig bei Kindern mit Entwicklungsproblemen oder Behinderungen einsetzen zu können. Sie können uns helfen, wenn Sie Eltern junger Kinder auf unsere Studie hinweisen! (Hier geht's zur Studie.).

Der Elternfragebogen KOMM! zur frühen Sprach- und Kommunikationsentwicklung von Kindern wurde von Dr. Christina Müller und weiteren Institutsmitgliedern entwickelt und wird nach Abschluss der Begleitstudien im Hogrefe-Verlag erscheinen. In den Begleitstudien werden Normdaten und Reliabilitätskennwerte ermittelt, so dass wir mehr über die Kommunikations- und Sprachentwicklung der Kinder erfahren und gleichzeitig die Qualität der Bögen einschätzen können. 

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