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Dysphagie Screening Tool Geriatrie (DSTG)

In der Literatur finden sich Prävalenzen für Schluckstörungen bei unabhängig lebenden Älteren von bis zu 33%, bei PflegeheimbewohnerInnen von mehr als 50% und bei PatientInnen in geriatrischen Kliniken von bis zu 70% – somit sind Schluckstörungen in der Geriatrie ein häufig auftretendes und schwerwiegendes Problem. Zwei Teelöffel Wasser und ein Glas – mehr braucht es nicht, um bei hochbetagten Menschen ein erhöhtes Risiko für Schluckstörungen zu erkennen. Diese Erkenntnis hat die Arbeitsgemeinschaft Dysphagie der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) Ende Dezember 2019 veröffentlicht und ihr Dysphagie Screening Tool Geriatrie (DSTG) vorgestellt. Ziel ist es, Schluckstörungen bei sehr alten Menschen in Kliniken, Arztpraxen sowie ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen deutlich schneller und häufiger zu erkennen und durch weitere Tests dann zu verifizieren. Denn Früherkennung in der Grundversorgung kann Komplikationen verhindern! Die Durchführung des Tests ist bewusst einfach gehalten: Ist die/der PatientIn in der Lage zu sitzen und ausreichend wach, ist der erste Schritt des Screenings bereits durchlaufen. In Schritt zwei sollte die/der Untersuchende beobachten, ob sich die Zunge der/des PatientIn frei bewegen lässt, keine auffälligen Beläge oder Nahrungsreste im Mund zu finden sind und die/der PatientIn spontan husten kann. Schritt drei ist dann entscheidend: Die/der PatientIn bekommt zwei Mal hintereinander einen Teelöffel mit Wasser angereicht. Es folgt zwei Mal ein Schluck Wasser aus einem normalen Wasserglas. Muss die/der PatientIn räuspern oder husten? Ist eine Stimmveränderung bemerkbar? Falls nur eine dieser Fragen mit „Ja!“ beantwortet wird, liegt mit bis zu fünf Mal so hoher Wahrscheinlichkeit eine Dysphagie vor und sollte unbedingt ein weiteres Vorgehen mit der behandelnden Ärztin/dem behandelnden Arzt bzw. LogopädIn der/des PatientIn besprochen werden. Das DSTG, validiert für geriatrische PatientInnen, ist das erste Screening Tool seiner Art. Der Fragebogen mit Handlungsanweisung sowie vier Seiten Schulungsunterlagen für die Anwendung des Tests können auf der Website der DGG heruntergeladen werden und stehen jedem zur Nutzung und Weitergabe frei zur Verfügung:

DOWNLOAD: DSTG Befundbogen und Handlungsanleitung Dysphagie Screening Tool Geriatrie

  

DOWNLOAD: DSTG Schulung 2019 Dysphagie Screening Tool Geriatrie

 

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Untersuchung der Arbeitszufriedenheit von LogopädInnen

Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit bitten @Janna Schmäing und @Mareike Bornecke um Ihre Unterstützung an einer Umfrage, die der Erhebung der Arbeitszufriedenheit dient. Die Fragestellung der Bachelorarbeit an der Hochschule Bremen (hsb) lautet: „Wie wirkt sich die Einführung des TSVG zum 01.05.2019, die daraus resultierenden Lohnerhöhungen zum 01.07.2019 und die geplante Blankoverordnung auf die Arbeitszufriedenheit von LogopädInnen in Deutschland aus?“

Weitere Informationen zur Erhebung der Arbeitszufriedenheit im Rahmen der Bachelorarbeit finden Sie in diesem pdf.

Unter diesem Link können Sie an der Umfrage teilnehmen. Die Beantwortung der Fragen nimmt ungefähr 5-10 Min. in Anspruch.

Janna Schmäing und Mareike Bornecke danken Ihnen für Ihre Unterstützung!

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Volunteers gesucht

Jugend-Länder-Cup – Vergleichswettkampf der Landesverbände
Der Jugend-Länder-Cup der Deutschen Behindertensportjugend (DBSJ) ist ein Vergleichswettkampf zwischen den jugendlichen (Nachwuchs-) Sportlerinnen und Sportlern der Landesverbände des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) e.V..

An vier Tagen kommen junge Athletinnen und Athleten mit Behinderung aus ganz Deutschland zusammen, um sich in den Sportarten Judo, Leichtathletik, Schwimmen und Tischtennis gegeneinander zu behaupten.

Jugend-Länder-Cup – Vergleichswettkampf der Landesverbände
Der Jugend-Länder-Cup der Deutschen Behindertensportjugend (DBSJ) ist ein Vergleichswettkampf zwischen den jugendlichen (Nachwuchs-) Sportlerinnen und Sportlern der Landesverbände des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) e.V..

An vier Tagen kommen junge Athletinnen und Athleten mit Behinderung aus ganz Deutschland zusammen, um sich in den Sportarten Judo, Leichtathletik, Schwimmen und Tischtennis gegeneinander zu behaupten.

Jugend-Länder-Cup – Vergleichswettkampf der Landesverbände
Der Jugend-Länder-Cup der Deutschen Behindertensportjugend (DBSJ) ist ein Vergleichswettkampf zwischen den jugendlichen (Nachwuchs-) Sportlerinnen und Sportlern der Landesverbände des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) e.V..

An vier Tagen kommen junge Athletinnen und Athleten mit Behinderung aus ganz Deutschland zusammen, um sich in den Sportarten Judo, Leichtathletik, Schwimmen und Tischtennis gegeneinander zu behaupten.

Jugend-Länder-Cup – Vergleichswettkampf der Landesverbände
Der Jugend-Länder-Cup der Deutschen Behindertensportjugend (DBSJ) ist ein Vergleichswettkampf zwischen den jugendlichen (Nachwuchs-) Sportlerinnen und Sportlern der Landesverbände des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) e.V..

An vier Tagen kommen junge Athletinnen und Athleten mit Behinderung aus ganz Deutschland zusammen, um sich in den Sportarten Judo, Leichtathletik, Schwimmen und Tischtennis gegeneinander zu behaupten.

Der Hessische Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband e.V. sucht für den Jugend-Länder-Cup vom 5.-8. Juni 2020 in Fulda noch Freiwillige, die bei der Durchführung des Wettkampfes helfen, z. B. bei der Betreuung der einzelnen Delegationen, als Helfende in den Sportstätten oder bei Workshops. Details unter: https://www.hbrs.de/index.php?id=290

Jugend-Länder-Cup – Vergleichswettkampf der Landesverbände
Der Jugend-Länder-Cup der Deutschen Behindertensportjugend (DBSJ) ist ein Vergleichswettkampf zwischen den jugendlichen (Nachwuchs-) Sportlerinnen und Sportlern der Landesverbände des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) e.V..

An vier Tagen kommen junge Athletinnen und Athleten mit Behinderung aus ganz Deutschland zusammen, um sich in den Sportarten Judo, Leichtathletik, Schwimmen und Tischtennis gegeneinander zu behaupten.



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Umfrage Deutsche Bahn

Die Deutsche Bahn möchte die Bedarfe von Menschen mit Beeinträchtigungen genauer in den Blick nehmen und führt hierzu eine Befragung unter https://www.surveymonkey.de/r/MM-LP-Mobis durch. Unter anderem soll das Programm „MobiMate“ weiterentwickelt werden.

 

 

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Fragebogen kindl. Dysphagien

Liebe Logos!
Ich würde euch gerne um Untersützung für meine Masterarbeit bitten, die ich in Klinischer Linguistik an der Universität Bielefeld schreibe.
Ich suche noch Teilnehmer für meinen Fragebogen zum Thema 'Dysphagien bei Kindern'.
Man braucht keine Vorkenntnisse in diesem Störungsbereich, der Fragebogen lässt sich anonym online ausfüllen und dauert nur 10 Minuten!
Unter folgendem Link könnt ihr den Fragebögen abrufen:
Ich freue mich auf zahlreiche Teilnahmen! Vielen Dank für eure Unterstützung!
Larissa Fab

 

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Neue Studie zu Erforschung der Lese-Rechtschreibschwäche

An der Professur für Kognitive und Klinische Neurowissenschaft der TU Dresden wollen WissenschaftlerInnen mit einer neuen Studie die Rolle der Hörbahn bei Legasthenie (Lese-Rechtschreibstörung, LRS) erforschen. Ziel ist es, die Ursachen der Störung besser zu verstehen und dieses Wissen für künftige Therapiemaßnahmen zu nutzen. 

Einer von zehn Menschen weltweit leidet an Legasthenie, einer angeborenen Störung, die bei den Betroffenen Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben verursacht. Trotz ihrer Häufigkeit ist die Ursache der Legasthenie immer noch weitgehend unbekannt. Die Professur für Kognitive und Klinische Neurowissenschaft der TU Dresden unter Leitung von Professorin Katharina von Kriegstein möchte in einem neuartigen Ansatz versuchen, im wahrsten Sinne des Wortes tiefer in das Thema einzutauchen. Denn während die neurowissenschaftliche Forschung kommunikative Fähigkeiten wie Sprache und Lesen typischerweise mit der Großhirnrinde verbindet, weisen neuere Studien daraufhin, dass Kommunikationsstörungen wie Legasthenie auch durch Fehlfunktionen in tieferliegenden Hirnstrukturen, den subkortikalen Hör- und Sehbahnen, hervorgerufen werden. Diese Mechanismen könnten für einige Symptome der Legasthenie verantwortlich sein.
Das internationale Wissenschaftsteam möchte in der aktuellen Studie mittels Magnetresonanztomographie beobachten, wie Strukturen in der Hörbahn auf erwartete und unerwartete Geräusche bei Menschen mit Legasthenie reagieren und ob sich die Reaktionen von denjenigen unterscheiden, die keine Leseschwierigkeiten haben. Dafür sucht das Team Menschen mit Legasthenie, die an der Studie teilnehmen möchten. Sie sollten folgende Merkmale haben: Alter zwischen 18 und 40 Jahren, RechtshänderIn, deutsch muttersprachlich und ohne neurologische oder psychiatrische Vorerkrankungen.
Die Studie besteht aus Tests am Computer und im Magnet-Resonanztomographen. Insgesamt dauert die Studie circa zehn Stunden, die auf mehrere Sitzungen aufgeteilt werden können. Die ProbandInnen erhalten eine Aufwandsentschädigung. Anfallende Fahrt- und Übernachtungskosten für auswärtige TeilnehmerInnen werden übernommen.
„Die Ergebnisse der Studie werden uns helfen, die Symptome und Mechanismen der Legasthenie im Gehirn besser zu verstehen. Dies ist eine Voraussetzung für die Umsetzung besserer Therapie- und Unterstützungsmaßnahmen für Menschen, die aufgrund der Störung in der Schule kämpfen müssen und bisher weniger Chancen auf qualifizierte Arbeitsstellen haben“, erläutert Katharina von Kriegstein.
Die Studie wird gefördert durch den ERC Consolidator Grant SENSOCOM.

Wissenschaftliche Ansprechpartnerin:

Prof. Katharina von Kriegstein
Fon: 0351 463-43145
katharina.von_kriegstein@tu-dresden.de

Weitere Informationen: https://tu-dresden.de/mn/psychologie/ifap/kknw/forschung/LRS

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„Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen“ positioniert sich gegenüber der Politik

Die größten Verbände der Therapieberufe sind sich einig und sprechen mit einer Stimme: Eine vollständig hochschulische Berufsausbildung der Ergotherapie, der Logopädie und der Physiotherapie ist dringend notwendig.

In einem gemeinsamen Positionspapier "Für eine nachhaltige, zukunftsfeste Ausbildung in Deutschland" (Download PDF) erläutert das neue „Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen“, dass nur durch eine Modernisierung der Ausbildungen die therapeutische PatientInnenversorgung nachhaltig interdisziplinär und evidenzbasiert gestaltet sowie die TherapeutInnen adäquat auf Herausforderungen wie den demographischen Wandel und die Zunahme chronischer, psychischer und neurologischer Erkrankungen vorbereitet werden können.

Aktuell steht der steigende Behandlungsaufwand sinkenden AbsolventInnenzahlen und einer hohen Abwanderung aus den Therapieberufen gegenüber. Erst im letzten Monat ging aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen Bundestagsfraktion hervor, dass die Ausbildungszahlen in den drei Berufen Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie seit drei Jahren rückläufig sind. Eine Modernisierung der Ausbildungen hin zu einem grundständigen Studium steigert die Attraktivität der Berufsbilder nachweislich, das bescheinigt auch die aktuelle VAMOS-Studie in Nordrhein-Westfalen. Nach Veröffentlichung der VAMOS-Studie bestätigt NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU), dass die Kompetenzen der BachelorabsolventInnen in der Praxis bei den Patienten ankommen und sie dort auch dringend gebraucht werden.

Zur Sicherung einer hohen Qualität in der therapeutischen PatientInnenversorgung und zur Überwindung eines bereits existenten Fachkräftemangels in den Therapieberufen fordert das Bündnis die Politik deshalb auf, den Beschluss für eine vollständig hochschulische Ausbildung noch in dieser Legislaturperiode zu fassen. Dementsprechend hat das Bündnis dem Bundesministerium für Gesundheit konkrete Vorschläge vorgelegt, um die Akademisierung innerhalb eines Zeitraumes von zehn Jahren umzusetzen.

In einem sukzessiven Transformationsprozess können die erforderlichen Studienkapazitäten für eine flächendeckend hochschulische Ausbildung in den Fachrichtungen Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie erreicht werden. Der Ausbau der vorhandenen primärqualifizierenden Kapazitäten sowie der Aus- und Umbau der weiteren Studiengänge bieten sehr gute Voraussetzungen für die erforderliche Ausbildungsreform. Dabei würde die Verlagerung der Ausbildung an Hochschulen den Zugang für BerufsanwärterInnen ohne Hochschulzugangsberechtigung nicht erschweren. Denn: Zum einen verfügen bereits heute sehr viele angehende Berufsangehörige über eine Hochschulzugangsberechtigung. Zum anderen existieren im deutschen Bildungssystem ohnehin grundsätzliche Vorkehrungen zur Erleichterung der Durchlässigkeit je nach Schulabschluss. Zusätzlich würde beispielsweise mit dem Beruf des Medizinischen Massagetherapeuten ein niedrigschwellig zu erlernender Beruf erhalten bleiben, der den Weg in die Weiterqualifizierung eröffnen könnte.

Die Ausbildung der TherapeutInnen gehört an die Hochschule – und zwar zeitnah!

 

Das Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen:

Im „Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen“ haben sich die größten und relevantesten Berufs- und Ausbildungsverbände der Therapieberufe Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie zusammengeschlossen: Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl), Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V. (DVE), Fachbereichstag Therapiewissenschaften (FBT), Hochschulverbund Gesundheitsfachberufe e.V. (HVG), Bundesverband selbständiger Physiotherapeuten e.V. (IFK), Deutscher Verband für Physiotherapie e.V. (Physio-Deutschland), Verbund für Ausbildung und Studium in den Therapieberufen (VAST) und der Verband Physikalische Therapie e.V. (VPT). Gemeinsam repräsentieren die Partner über 130.000 Ausübende und Auszubildende der Gesundheitsfachberufe Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie sowie die führenden Zusammenschlüsse der Hoch- und Berufsfachschulen.

Ansprechpartner: Prof. Dr. habil. Bernhard Borgetto
Hochschulverbund Gesundheitsfachberufe e.V., 1. Vorsitzender
HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst,

Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit
Goschentor 1, D-31134 Hildesheim
buendnis@hv-gesundheitsfachberufe.de

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Neu: Gesellschaft für entwicklungspsychologische Sprachtherapie GSEST

Im Zuge der Pensionierung von Barbara Zollinger und Suzanne Walpen gibt es das "Zentrum für kleine Kinder" in Winterthur/CH in seiner bekannten Form als Weiterbildungsinstitution nicht mehr. Zur Fortführung der Haltung und auch - in kleinerem Rahmen - des Kursangebotes, wurde in diesem Sommer mit der Logopädin Susanne Mathieu als Präsidentin, die Gesellschaft für entwicklungspsychologische Sprachtherapie GSEST gegründet: https://gsest.ch/. Die Homepage befindet sich noch im Aufbau und wird mit dem Kursangebot für 2020 im Dezember 2019 erweitert aufgeschaltet.

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