LEG LOS

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ICF

Die International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) ist eine Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die deutschsprachige Übersetzung (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit, Stand Oktober 2005) können Sie beim Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) online recherchieren, als PDF (inhaltsgleich mit der Druckausgabe) herunterladen oder als Buchausgabe ab sofort wieder als inhaltlich unveränderten Nachdruck kostenpflichtig bestellen: https://www.dimdi.de/dynamic/de/klassifikationen/icf/

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Fernsehsendung Planet Wissen berichtet über das Stottern

Die Sendung Planet Wissen berichtete am 28.03.2019 im WDR zum Thema „Stottern – Was hilft, wenn Worte stecken bleiben?“ Den eknapp einstündigen Film können Sie unter diesem Link anschauen: https://www.planet-wissen.de/video-stottern--was-hilft-wenn-worte-stecken-bleiben-100.html

 

 

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TSVG

Der Bundesrat hat am Freitag, den 12. April 2019 das Terminservice- und Versorgungsgesetz gebilligt. Der Bundestag hatte das Vorhaben am 14. März 2019 verabschiedet. Das Gesetz wird nun dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung zugeleitet. Danach kann es im Bundesgesetzblatt verkündet werden. Es soll überwiegend am Tag darauf in Kraft treten.

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Artikel im Stern

auf stern.de (Website der Zeitschrift ‚Stern‘) wird in der Reportage „Lilien kann nicht richtig sprechen – doch auf Hilfe muss die Sechsjährige ein halbes Jahr warten“ am Beispiel einer logopädischen Praxis in Hamburg über den bundesweiten Fachkräftemangel berichtet:

https://www.stern.de/gesundheit/logopaeden-am-limit--ein-besuch-in-einer-praxis-in-hamburg-8636950.html

 

Dieser Artikel ist eine gute Möglichkeit zu zeigen, dass der Fachkräftemangel ein bundesweites Problem ist, das uns alle betrifft – logopädisch tätige TherapeutInnen und natürlich ihre PatientInnen. Um die breite Öffentlichkeit auf diesen Missstand aufmerksam zu machen, bittet der Deutsche Bundesverband für Logopädie e. V. (dbl) um Ihre Unterstützung.

Berichten auch Sie dem Autor des Artikels von Ihren Erfahrungen oder bitten Sie Bekannte und/oder PatientInnen, die lange auf einen Therapieplatz warten oder gewartet haben, um eine Nachricht an stern.de. Sie erreichen den Redakteur über diesen Kontaktlink: https://www.stern.de/swen-thissen-7807786.html

Vielleicht kann aber auch Ihr persönliches Netzwerk zu anderen Berufsgruppen (bspw. KinderärztInnen, NeurologInnen oder LehrerInnen) aktiviert werden.

Denn viele Kommentare aus allen Bundesländern ermöglichen voraussichtlich weitere Berichte zu diesem Thema.  Dazu brauchen wir Sie!

Mailen und Teilen bei Facebook oder Twitter können Sie über die Icons, die links neben dem Artikel zur Kommunikation einladen.

Wer Facebook nutzt, kann auch unter folgendem Link aktiv werden und den Artikel dort direkt kommentieren: https://www.facebook.com/stern/posts/10156683079199652

 Antje Voß (1. Vorsitzende des Landesverbandes Hamburg)

 

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Schulgeldfreiheit

Die Hamburger Bürgerschaft hat den Senat mit großer Mehrheit aufgefordert, bis zum 31. Mai 2019 eine auf zwei Jahre befristete Landesförderung aufzulegen. Damit sollen die Ausbildungskosten für angehende TherapeutInnen in Logopädie, Physiotherapie und Ergotherapie rückwirkend ab dem 1. April 2019 finanziert werden. Im Anschluss, so hofft man, ist ab 2021 eine bundesweite Regelung gefunden, so dass die "Zwischenfinanzierung" durch die Hansestadt auslaufen kann. Insgesamt handelt es sich um einen Finanzbedarf von mehr als drei Millionen Euro pro Jahr. Beschleunigt wurde diese erfreuliche Entwicklung einerseits durch die vielen Proteste und Gespräche von engagierten TherapeutInnen aller Professionen sowie vom Land Schleswig-Holstein. Dieses hatte bereits im November 2018 beschlossen, die Schulgeldfreiheit für die Studierenden ab 2019 einzuführen. Hierdurch gerieten die Hamburger Berufsfachschulen enorm unter Druck, denn die Fahrt zu einer Ausbildungsstätte ins schleswig-holsteinische Umland wurde plötzlich zur finanziell attraktiven Alternative.

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TSVG verabschiedet

Der Bundestag hat am 14. März den Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein Terminservice- und Versorgungsgesetz mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen gegen die Stimmen der Opposition in der Ausschussfassung angenommen.
Die bundesweit einheitlichen Preise sollen nun ab dem 1. Juli 2019 umgesetzt werden. Dies bedeutet eine deutliche Erhöhung der bislang geltenden Preise sowie das Erreichen des Ost-West-Ausgleichs!
Im Rahmen der kommenden bundeseinheitlichen Verträge soll als Nachweis der Umsetzung der Transparenzregelung eine Statistik über die im Rahmen von § 165 SGB VII (Gesetzliche Unfallversicherung) erfolgen, d. h. über die Daten der Berufsgenossenschaft. Dies bedeutet, dass beobachtet werden kann, ob die Gehälter der Angestellten in der ambulanten Praxis ausreichend steigen oder ob es hier weiterer Veränderungen bedarf.
Die Zulassungsvoraussetzungen werden jetzt in einem für den jeweiligen Heilmittelbereich bundesweit geltenden Rahmenvertrag vereinbart. Hier bleibt das bisherige Zulassungsverfahren im Wesentlichen erhalten. Eine Vereinfachung besteht u. a. darin, dass es pro Bundesland nur noch eine Zulassungsstelle geben soll.
Auch wird durch das TSVG nun die Möglichkeit einer Blankoverordnung geschaffen. Die Ausgestaltung dieser Verordnung wird nun auf Bundesebene zu erörtern sein. Der Wunsch, den Direktzugang zu erproben, ist leider nicht aufgenommen worden.
Bereits am 12. März 2019 haben sich die 15 maßgeblichen Verbände der Heilmittelbranche in Berlin getroffen, um die Weichen für die Zukunft der Heilmittelberufe auf der Basis des Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) zu stellen. Alle diese Verbände haben bisher mit dem GKV-Spitzenverband die Rahmenempfehlungen für ihren jeweiligen Heilmittelbereich verhandelt und bleiben damit auch für die Zukunft der Vertragspartner für alle anstehenden Vereinbarungen – so sieht es das TSVG vor.
Sämtliche Dokumente zur 2./3. Lesung des TSVG im Bundestag am 14. März 2019 sowie Wortmeldungen von Abgeordneten finden Sie unter dem Link https://www.bundestag.de/mediathek?videoid=7334581&url=L21lZGlhdGhla292ZXJsYXk=&mod=mediathek#url=L21lZGlhdGhla292ZXJsYXk/dmlkZW9pZD03MzM0NTgxJnVybD1MMjFsWkdsaGRHaGxhMjkyWlhKc1lYaz0mbW9kPW1lZGlhdGhlayZ2aWRlb2lkPTczMzQ1ODEmdXJsPUwyMWxaR2xoZEdobGEyOTJaWEpzWVhrPSZtb2Q9bWVkaWF0aGVr&mod=mediathek

 

 

 

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Logopädie/Sprachtherapie: Schluss mit der Benachteiligung der Frauenberufe

"Der aktuelle Nachwuchs- und Versorgungsmangel im Bereich Logopädie/Sprachtherapie ist eine Folge der Diskriminierung unserer therapeutischen Berufsgruppen", sagt die Sprecherin des Arbeitskreises Berufsgesetz*, Dietlinde Schrey-Dern, anlässlich des Internationalen Frauentags 2019.

29.000 therapeutisch ausgebildete Menschen kümmern sich in Deutschland tagtäglich um die Versorgung von PatientInnen, die unter Störungen der Sprache, des Sprechens, der Stimme oder des Schluckens leiden. Dazu gehören staatlich anerkannte LogopädInnen, akademische SprachtherapeutInnen und Atem-, Sprech- und StimmlehrerInnen. So vielgestaltig die Berufsgruppen auch sind, eines haben alle gemeinsam: Der Anteil der Frauen ist sehr hoch, er liegt bei 93%. Wie in anderen Frauenberufen auch hat dies erhebliche Folgen für die konkrete Arbeitswirklichkeit der hier angestellt und freiberuflich bzw. selbständig Tätigen. So arbeiten 55% der insgesamt 29.000 Berufsangehörigen in Teilzeit. Viele tun dies, weil sie nebenher noch anderen, lukrativeren Tätigkeiten nachgehen müssen. Denn die Entlohnung logopädisch/sprachtherapeutischer Leistungen ist äußerst gering. Die Hälfte der vollzeitbeschäftigten Berufsangehörigen muss mit weniger als 2.299 Euro brutto im Monat auskommen. "Damit liegen sie im Einkommensranking weit hinter anderen Berufsgruppen, auch innerhalb des medizinisch-pflegerischen Bereichs", sagt die Sprecherin des Arbeitskreises. Ein weiteres Problem sind die mangelnden Möglichkeiten, sich in diesem Berufsfeld weiterzuentwickeln. "Karriereplanung ist ein Begriff, der für den Bereich Logopädie/Sprachtherapie offenbar nicht vorgesehen ist", so Schrey-Dern. Ein Grund hierfür sei, dass die seit Jahrzehnten geforderte Akademisierung der Ausbildung diesem Frauenberuf verweigert werde. Und dies, obwohl 90% der Berufsangehörigen über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügen, die Ausbildung an Hochschulen in den europäischen Nachbarländern aufgrund der hochkomplexen Tätigkeitsfelder in Diagnostik und Therapie längst üblich ist und von Politik und Krankenkassen Wirksamkeitsnachweise für kassenfinanzierte Gesundheitsleistungen eingefordert werden - was auch in diesem Heilmittelbereich die Herausbildung und Etablierung einer wissenschaftlich-akademischen Logopädie/Sprachtherapie voraussetzt. Diese unattraktiven Rahmenbedingungen führen bei immer mehr TherapeutInnen zur Flucht aus ihrem früheren Traumberuf: "Trotz hoher Identifikation mit ihrer sehr eigenständigen und verantwortungsvollen Arbeit in Klinik und Praxis steigen 50% der Berufstätigen nach nur fünfjähriger Tätigkeit aus ihrem Job aus", mahnt Schrey-Dern. Eine aktuelle wissenschaftliche Untersuchung zeigt, dass der schlechte Verdienst und die mangelnden Möglichkeiten, beruflich weiterzukommen, die wesentlichen Gründe hierfür sind. Zugleich berichten Logopädiefachschulen von einem dramatischen Rückgang ihrer Bewerbungszahlen, teilweise müssen Schulen geschlossen werden. "Im Ergebnis wird deutlich: Unsere Berufsgruppe ist in den letzten Jahrzehnten von den politisch Verantwortlichen in vielerlei Hinsicht schlecht behandelt und im Vergleich zu anderen Professionen diskriminiert worden. Die Folgen haben nicht nur wir Therapeutinnen und Therapeuten, sondern vor allem auch die Patienten zu tragen", sagt die Arbeitskreis-Sprecherin. Laut Bundesagentur für Arbeit ist die Logopädie/Sprachtherapie offiziell ein Engpassberuf. Insbesondere die ambulante Versorgung der PatientInnen ist gefährdet. Die Wartezeiten in logopädisch/sprachtherapeutischen Praxen werden immer länger, denn Praxisinhaber können ihre vakanten Stellen nicht mehr besetzten, teilweise steigen sie aus dem System der GKV ganz aus und arbeiten als Privatpraxis weiter oder schließen ganz. "Damit muss endlich Schluss sein! Wir fordern die Gesundheitspolitiker in Bund und Ländern auf, das veraltete Berufsgesetz aus dem Jahr 1980 auf der Grundlage einer regelhaften primärqualifizierenden hochschulischen Ausbildung an die aktuellen Anforderungen unserer Profession anzupassen, sich weiterhin für die Verbesserung der Vergütung unserer Leistungen zu engagieren, die Ressourcen unserer Profession durch die Übertragung von mehr Eigenverantwortung an uns besser zu nutzen und unnötige Bürokratie abzubauen", so Schrey-Dern.

*Der Arbeitskreis Berufsgesetz besteht seit Januar 2016. Die darin zusammen geschlossenen Verbände [Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl), Deutscher Bundesverband für akademische Sprachtherapie und Logopädie e.V. (dbs), Deutscher Bundesverband der Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/innen e.V. (dba), LOGO Deutschland e.V., Bundesverband Deutscher Schulen für Logopädie e.V. (BDSL), Hochschulverbund Gesundheitsfachberufe e.V. (HVG), dbl-Bundesstudierendenvertretung (BSV), dbs-Dozentenkonferenz sowie Expert*innen von Modellstudiengängen] treten gemeinsam für die primärqualifizierende hochschulische Ausbildung im Bereich Logopädie/Sprachtherapie ein.

Original-Content von: Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V., übermittelt durch news aktuell (presseportal.de/pm/34356/4210788)

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Briefaktion pro Akademisierung

Eine Projektgruppe initiierte mit einer Kick-off Veranstaltung am 29. Januar 2019 eine Briefaktion mit dem Ziel, ein deutliches Zeichen für das primärqualifizierende Studium auf Hochschulniveau für die gesamte Berufsgruppe der Logopädie/Sprachtherapie zu setzen.

Die Idee der Briefaktion: Alle in der Logopädie/Sprachtherapie tätigen Personen und UnterstützerInnen der Berufsgruppe unabhängig von der beruflichen Position oder Berufsgruppe, sprechen sich schriftlich für die Akademisierung der Logopädie/ Sprachtherapie aus. Hierfür stellt die Projektgruppe eine Briefvorlage zur Verfügung, die individuell abgeändert werden darf.

https://www.dbl-ev.de/fileadmin/Inhalte/Dokumente/Service/Meldungen/2019/Brief_fuer_die_Akademisierung_Bundesministerium_fuer_Gesundheit.docx

https://www.dbl-ev.de/fileadmin/Inhalte/Dokumente/Service/Meldungen/2019/Brief_fuer_die_Akademisierung_Ministerium_Arbeit_Gesundheit_Soziales.docx

Die Briefe sind adressiert an die zuständigen Ministerien Bundesministerium für Gesundheit, z. Hd. Herrn Jens Spahn und das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des betreffenden Bundeslandes der AbsenderInnen.

Die AbsenderInnen werden gebeten, den Versand außerdem mit Fotos zu dokumentieren und diese auf den sozialen Medien, wie Facebook, Instagram oder Twitter mit den folgenden Hashtags zu veröffentlichen: #logopädieproakademisierung, #meinbrieffürdieakademisierung, #briefefürdasministerium, #logopädiehochschulischjetzt.

Weitere Informationen werden über die o. g. sozialen Medien sowie über die Korrespondenzadresse der Projektgruppe briefaktionakademisierung@web.de zur Verfügung gestellt.

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