LEG LOS

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PatientInnenleitlinie "Stottern und Poltern"

Zum Download unter: https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/049-013.html

 

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Heilmittelverbände positionieren sich einheitlich zur Mitarbeit im Gemeinsamen Bundesausschuss

Gemeinsame Pressemitteilung von dbl, IFK, Physio Deutschland, Podo Deutschland, DVE, VPT, dba, dba, Logo Deutschland

VertreterInnen von Atem-, Sprach-, Sprech- und Stimmlehren sowie ErgotherapeutInnen, LogopädInnen, MasseurInnen und medizinischen BademeisterInnen, PhysiotherapeutInnen, PodologInnen sind sich einig: Zur Optimierung der therapeutischen PatientInnenversorgung in Deutschland muss die Expertise der therapeutischen Gesundheitsberufe stärker als bislang politisch verankert sein – und zwar auch über das bestehende Anhörungsrecht im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) hinaus.

Am 4. Juli 2018 haben sich erstmals VertreterInnen von neun Berufsverbänden der Heilmittelbranche in Berlin getroffen. Große Einigkeit herrschte darüber, welche politischen Schritte zur Sicherung der therapeutischen PatientInnenversorgung in Deutschland erforderlich sind. Denn: Das Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) vom 11. April 2017 war ein wichtiger erster Schritt, aber weitere müssen folgen, um dem Fachkräftemangel in den Therapieberufen entgegenzuwirken. In kontinuierlichen Gesprächen mit PolitikerInnen und EntscheiderInnen in der Gesundheitspolitik sowie in verbandsübergreifenden Aktionen geht es um bessere Vergütung, kostenfreie Ausbildungen und Novellierung der Berufsgesetze sowie um größere therapeutische Entscheidungsfreiheit bis hin zum Direktzugang.
Die anwesenden Verbände dba, dbl, dbs, DVE, IFK, LOGO Deutschland, PHYSIO-DEUTSCHLAND, VPT und ZFD gehen aber noch einen Schritt weiter und fordern von der Politik eine Zusammenarbeit im G-BA auf Augenhöhe. Diese Forderung knüpft an eine öffentliche Äußerung von Prof. Josef Hecken, dem Unabhängigen Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), an, der sich vorstellen kann, "die wachsende Bedeutung der Heilmittelerbringer in irgendeiner Form im G-BA abzubilden".
Fest steht: Mit dem demografischen Wandel steigt der Bedarf an Heilmitteltherapie weiter. Das erfordert eine sachgemäße und bestmögliche Anpassung der PatientInnenversorgung an die jeweiligen Anforderungen. Dafür bedarf es einer „bedarfsgerechten Steuerung der Gesundheitsversorgung“ - wie aktuell auch der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklungen im Gesundheitswesen in seinem neuen Gutachten feststellt. Im Fokus steht das PatientInnenwohl. Eine stärker politisch verankerte Einbeziehung der TherapeutInnen in die Entscheidungsfindung kann hier nur von Vorteil sein.

Die Heilmittelverbände setzen ihre Zusammenarbeit fort und im Herbst 2018 wird es das zweite verbandsübergreifende Treffen geben. Darüber hinaus findet am 27. September 2018 der 1. Therapiegipfel des SHV mit den politischen EntscheiderInnen in Berlin statt, zu dem alle, auch die nicht in der SHV-organisierten, Heilmittelverbände geladen sind.  

Kontakt:
Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) e.V.
Deutzer Freiheit 72-74, D-50679 Köln
Fon +49 (0) 221 98 10 27 – 28, Fax – 24
presse@shv-heilmittelverbaende.de

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Heilmittel in Bewegung

Bundesweite Aktionen

Demos, Protestaktionen, Politikergespräche oder Pressearbeit - der Einsatz von Verbänden, Initiativen und vieler Einzelner für die Interessen der Interessen der Heilmittelerbringer findet mehr und mehr Gehör.

Der Deutsche Bundesverband  für Logopädie e. V. (dbl) hat auf seiner Webseite die Aktionen gebündelt: https://www.dbl-ev.de/service/aktionen-2018-heilmittel-in-bewegung.html

Diese Seite bietet einen Überblick über laufende Aktionen, Ideen für eigene Aktionen sowie Tipps für Politikkontakte. Überdies finden Sie hier nützliche Downloads

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22. Aachener Kolloquium zur Logopädie

Am 23. und 24. November 2018 findet zum 22. Mal das Aachener Kolloquium zur Logopädie an der Uniklinik RWTH Aachen statt. Die Absolventen des Masterstudiengangs Lehr- und Forschungslogopädie präsentieren die Ergebnisse ihrer Abschlussprojekte. 

GastrednerIn sind Frau Prof. Annette Baumgärtner, PhD, Studiengangsleitung Logopädie, Klinik für Neurologie der Universität zu Lübeck und Hartmut Zückner, Stotterexperte und ehemaliger Lehrlogopäde der Schule für Logopädie an der Uniklinik RWTH Aachen. 

Die Teilnahme am Kolloquium ist kostenlos. Als Fortbildungsnachweis werden Teilnahmebescheinigungen ausgestellt. Für LogopädInnen ist das Kolloquium mit 9 Fortbildungspunkten zertifiziert (Freitag 3 Punkte, Samstag 6 Punkte). 

Das Programm kann ab Mitte September über neurolinguistik@ukaachen.de angefordert oder unter http://www.logopaedie.rwth-aachen.de heruntergeladen werden. 

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Logopädie vor Weichenstellungen

Für die Ausbildung in der Logopädie/Sprachtherapie stehen noch in dieser Legislaturperiode grundlegende Entscheidungen des Gesetzgebers an. Der Berufsstand erwartet insbesondere die Überarbeitung des seit 1980 geltenden Berufsgesetzes sowie der Ausbildungs- und Prüfungsordnung. 2021 endet die verlängerte Modellklausel zur Erprobung primärqualifizierender logopädischer Studiengänge. Ein breites Bündnis von Verbänden, Berufsfachschulen und Hochschulen, darunter auch die Hochschule Osnabrück, setzt sich für eine primärqualifizierende hochschulische Ausbildung für alle im Bereich der Sprachtherapie tätigen Berufsgruppen unter Berücksichtigung angemessener  Übergangsregelungen ein. Gleichzeitig findet aktuell eine intensive politische Debatte zur Gebührenfreiheit logopädischer Ausbildung statt, da derzeit von vielen Bildungseinrichtungen Gebühren erhoben werden.  „Die Politik ist gefordert, die Ausbildung in der Logopädie/Sprachtherapie zukunftsfähig zu gestalten“, fasst Logopädin Prof. Dr. Hilke Hansen von der Hochschule Osnabrück zusammen und erläutert die Hintergründe: „Es geht um die langfristige Sicherung einer qualitativ hochwertigen, wissenschaftlich fundierten Versorgung von Menschen mit Beeinträchtigungen und ihrer Angehörigen, die unter anderem durch den wachsenden Fachkräftemangel in der Logopädie/Sprachtherapie gefährdet wird.“
Im Verbund mit weiteren Hochschulen sowie Berufsfachschulen aus der Bundesrepublik hat die Hochschule Osnabrück im Zeitraum von Januar bis April 2018 umfangreiche Daten aus allen 16 Bundesländern zusammengetragen und ausgewertet. Grundlage der Analyse bilden öffentlich zugängliche statistische Daten zur Ausbildung an Berufsfachschulen für Logopädie und Studiengängen mit Zulassung für Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie, sowie eine schriftliche Befragung von Berufsfachfachschulen und Studiengängen. „Die in dieser Legislaturperiode anstehenden Weichenstellungen für die Logopädie/Sprachtherapie brauchen eine tragfähige Datengrundlage. Dazu soll diese Erhebung beitragen“, begründet Hansen die Initiative.

In 16 Tabellen wird die Ausbildungssituation für den Zeitraum von 2010 bis 2017 dargestellt. So sank die Zahl der Berufsfachschulen von 90 auf 80, zugleich stieg die Zahl der Studiengänge von 24 auf 41, davon bilden wiederum 14 primärqualifizierend aus. Ein Trend, der sich auch in der Entwicklung der Studierenden- und Absolvierendenzahlen sowie der Ausbildungskapazitäten widerspiegelt. Die Ausbildungsgebühren variierten 2017 im gesamten Bundesgebiet, je nach Träger der Ausbildungseinrichtung, zwischen Null und 27.300 Euro. Mehr als zwei Drittel der hauptamtlich Lehrenden der Berufsfachschulen verfügen mittlerweile über eine hochschulische Qualifikation. 88% der SchülerInnen im 1. Ausbildungsjahr waren 2017 hochschulzugangsberechtigt. Die Studiengänge weisen derzeit eine hohe Diversität auf, wie sich unter anderem an der deutlich abweichenden Studiendauer ablesen lässt. Auffallend ist der hohe Anteil an Kooperationen zwischen Berufsfachschulen und Studiengängen. Im Jahr 2017 kooperierten 80% aller Schulen mit einer Hochschule, davon 55% in einem intensiven ausbildungsbegleitenden oder ausbildungsintegrierenden Modell.

Die vollständige Datensammlung steht als PDF zum Download zur Verfügung: https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten-wiso/2018/07/logopaedie-vor-weichenstellungen/

 

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Hilke Hansen

Fon: 0541.969-3975; h.hansen@hs-osnabrueck.de


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TherapeutInnen am Limit

Vor einigen Tagen wurde auf facebook in der Gruppe #ohnemeinentherapeuten - Ideensammlung eine Umfrage zu verschiedenen Themen durchgeführt. Knapp 1150 Personen antworteten auf zehn Fragen. Das unbewertete Ergebnis (Rohdaten) hier: https://files.acrobat.com/a/preview/8533e04f-21b1-4f43-a659-6a635bdca8ef
Sonstige Antworten werden in dieser Version nicht berücksichtigt.

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Online Lernmodul Kindliche Dysarthrien

Neue Fortbildungsmöglichkeit "Kindliche Dysarthrien“

Dysarthrien betreffen nicht nur erwachsene PatientInnen, sondern treten sehr häufig auch im Kindesalter auf (z. B. als Folge einer Cerebralparese). Kindliche Dysarthrien sind jedoch in der traditionellen Lehre an Logopädieschulen und Universitäten kaum vertreten. Um SprachtherapeutInnen und LogopädInnen dennoch ein fundiertes Wissen vermitteln zu können, wurde in der Entwicklungsgruppe Klinische Neuropsychologie (EKN, Uni München) das Online Lernmodul Kindliche Dysarthrien“ entwickelt. Mit diesem steht ab sofort eine Plattform zur Verfügung, auf der sich interessierte SchülerInnen, StudentInnen oder schon ausgebildete LogopädInnen/SprachtherapeutInnen zum Thema kindliche Dysarthrien fortbilden können. Es kann somit eine innovative Ergänzung zur traditionellen Lehre sein.

Ziel des Online Lernmoduls ist die Vermittlung theoretischen ebenso wie praktisch-therapeutischen Wissens. Auf der Webseite werden daher zum einen grundlegende Fakten dargestellt (z. B. zu Häufigkeit und Ätiologie), aktuelle Forschungsergebnisse zusammengefasst und die besonderen Herausforderungen, die mit der Versorgung dysarthrischer Kinder verbunden sind, aufgezeigt. Zum anderen werden diagnostische und therapeutische Möglichkeiten detailliert vorgestellt. Dabei werden auch Ideensammlungen für das konkrete praktische Vorgehen angeboten und Vorschläge für die Anpassung gängiger Übungen an die Bedürfnisse und Fähigkeiten dysarthrischer Kinder gemacht. Durch ein interaktives Hörtraining sollen TherapeutInnen eine größere Sicherheit bei der auditiven Beurteilung kindlicher Dysarthrien erreichen.

Das Online Lernmodul, das parallel zu einem von der DFG geförderten Forschungsprojekt zu kindlichen Dysarthrien entwickelt wurde, ist ab sofort kostenfrei verfügbar unter: www.lernmodule-sprachtherapie.de/kindliche-dysarthrien

Mit Fragen und Anregungen können Sie sich gerne an die zuständigen Mitarbeiterinnen der Entwicklungsgruppe Klinische Neuropsychologie wenden: Dr. Theresa Schölderle: theresa.schoelderle@ekn-muenchen.de; Elisabet Haas: elisabet.haas@ekn-muenchen.de

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Österreichischer Berufsverband

Besuchen Sie die neue neue Broschüre des Logopädieaustria-Verbandes

http://www.unserebroschuere.at/logopaedieaustria/MailView/

 

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