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22. Aachener Kolloquium zur Logopädie

Am 23. und 24. November 2018 findet zum 22. Mal das Aachener Kolloquium zur Logopädie an der Uniklinik RWTH Aachen statt. Die Absolventen des Masterstudiengangs Lehr- und Forschungslogopädie präsentieren die Ergebnisse ihrer Abschlussprojekte. 

GastrednerIn sind Frau Prof. Annette Baumgärtner, PhD, Studiengangsleitung Logopädie, Klinik für Neurologie der Universität zu Lübeck und Hartmut Zückner, Stotterexperte und ehemaliger Lehrlogopäde der Schule für Logopädie an der Uniklinik RWTH Aachen. 

Die Teilnahme am Kolloquium ist kostenlos. Als Fortbildungsnachweis werden Teilnahmebescheinigungen ausgestellt. Für LogopädInnen ist das Kolloquium mit 9 Fortbildungspunkten zertifiziert (Freitag 3 Punkte, Samstag 6 Punkte). 

Das Programm kann ab Mitte September über neurolinguistik@ukaachen.de angefordert oder unter http://www.logopaedie.rwth-aachen.de heruntergeladen werden. 

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Logopädie vor Weichenstellungen

Für die Ausbildung in der Logopädie/Sprachtherapie stehen noch in dieser Legislaturperiode grundlegende Entscheidungen des Gesetzgebers an. Der Berufsstand erwartet insbesondere die Überarbeitung des seit 1980 geltenden Berufsgesetzes sowie der Ausbildungs- und Prüfungsordnung. 2021 endet die verlängerte Modellklausel zur Erprobung primärqualifizierender logopädischer Studiengänge. Ein breites Bündnis von Verbänden, Berufsfachschulen und Hochschulen, darunter auch die Hochschule Osnabrück, setzt sich für eine primärqualifizierende hochschulische Ausbildung für alle im Bereich der Sprachtherapie tätigen Berufsgruppen unter Berücksichtigung angemessener  Übergangsregelungen ein. Gleichzeitig findet aktuell eine intensive politische Debatte zur Gebührenfreiheit logopädischer Ausbildung statt, da derzeit von vielen Bildungseinrichtungen Gebühren erhoben werden.  „Die Politik ist gefordert, die Ausbildung in der Logopädie/Sprachtherapie zukunftsfähig zu gestalten“, fasst Logopädin Prof. Dr. Hilke Hansen von der Hochschule Osnabrück zusammen und erläutert die Hintergründe: „Es geht um die langfristige Sicherung einer qualitativ hochwertigen, wissenschaftlich fundierten Versorgung von Menschen mit Beeinträchtigungen und ihrer Angehörigen, die unter anderem durch den wachsenden Fachkräftemangel in der Logopädie/Sprachtherapie gefährdet wird.“
Im Verbund mit weiteren Hochschulen sowie Berufsfachschulen aus der Bundesrepublik hat die Hochschule Osnabrück im Zeitraum von Januar bis April 2018 umfangreiche Daten aus allen 16 Bundesländern zusammengetragen und ausgewertet. Grundlage der Analyse bilden öffentlich zugängliche statistische Daten zur Ausbildung an Berufsfachschulen für Logopädie und Studiengängen mit Zulassung für Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie, sowie eine schriftliche Befragung von Berufsfachfachschulen und Studiengängen. „Die in dieser Legislaturperiode anstehenden Weichenstellungen für die Logopädie/Sprachtherapie brauchen eine tragfähige Datengrundlage. Dazu soll diese Erhebung beitragen“, begründet Hansen die Initiative.

In 16 Tabellen wird die Ausbildungssituation für den Zeitraum von 2010 bis 2017 dargestellt. So sank die Zahl der Berufsfachschulen von 90 auf 80, zugleich stieg die Zahl der Studiengänge von 24 auf 41, davon bilden wiederum 14 primärqualifizierend aus. Ein Trend, der sich auch in der Entwicklung der Studierenden- und Absolvierendenzahlen sowie der Ausbildungskapazitäten widerspiegelt. Die Ausbildungsgebühren variierten 2017 im gesamten Bundesgebiet, je nach Träger der Ausbildungseinrichtung, zwischen Null und 27.300 Euro. Mehr als zwei Drittel der hauptamtlich Lehrenden der Berufsfachschulen verfügen mittlerweile über eine hochschulische Qualifikation. 88% der SchülerInnen im 1. Ausbildungsjahr waren 2017 hochschulzugangsberechtigt. Die Studiengänge weisen derzeit eine hohe Diversität auf, wie sich unter anderem an der deutlich abweichenden Studiendauer ablesen lässt. Auffallend ist der hohe Anteil an Kooperationen zwischen Berufsfachschulen und Studiengängen. Im Jahr 2017 kooperierten 80% aller Schulen mit einer Hochschule, davon 55% in einem intensiven ausbildungsbegleitenden oder ausbildungsintegrierenden Modell.

Die vollständige Datensammlung steht als PDF zum Download zur Verfügung: https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten-wiso/2018/07/logopaedie-vor-weichenstellungen/

 

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Hilke Hansen

Fon: 0541.969-3975; h.hansen@hs-osnabrueck.de


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TherapeutInnen am Limit

Vor einigen Tagen wurde auf facebook in der Gruppe #ohnemeinentherapeuten - Ideensammlung eine Umfrage zu verschiedenen Themen durchgeführt. Knapp 1150 Personen antworteten auf zehn Fragen. Das unbewertete Ergebnis (Rohdaten) hier: https://files.acrobat.com/a/preview/8533e04f-21b1-4f43-a659-6a635bdca8ef
Sonstige Antworten werden in dieser Version nicht berücksichtigt.

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Online Lernmodul Kindliche Dysarthrien

Neue Fortbildungsmöglichkeit "Kindliche Dysarthrien“

Dysarthrien betreffen nicht nur erwachsene PatientInnen, sondern treten sehr häufig auch im Kindesalter auf (z. B. als Folge einer Cerebralparese). Kindliche Dysarthrien sind jedoch in der traditionellen Lehre an Logopädieschulen und Universitäten kaum vertreten. Um SprachtherapeutInnen und LogopädInnen dennoch ein fundiertes Wissen vermitteln zu können, wurde in der Entwicklungsgruppe Klinische Neuropsychologie (EKN, Uni München) das Online Lernmodul Kindliche Dysarthrien“ entwickelt. Mit diesem steht ab sofort eine Plattform zur Verfügung, auf der sich interessierte SchülerInnen, StudentInnen oder schon ausgebildete LogopädInnen/SprachtherapeutInnen zum Thema kindliche Dysarthrien fortbilden können. Es kann somit eine innovative Ergänzung zur traditionellen Lehre sein.

Ziel des Online Lernmoduls ist die Vermittlung theoretischen ebenso wie praktisch-therapeutischen Wissens. Auf der Webseite werden daher zum einen grundlegende Fakten dargestellt (z. B. zu Häufigkeit und Ätiologie), aktuelle Forschungsergebnisse zusammengefasst und die besonderen Herausforderungen, die mit der Versorgung dysarthrischer Kinder verbunden sind, aufgezeigt. Zum anderen werden diagnostische und therapeutische Möglichkeiten detailliert vorgestellt. Dabei werden auch Ideensammlungen für das konkrete praktische Vorgehen angeboten und Vorschläge für die Anpassung gängiger Übungen an die Bedürfnisse und Fähigkeiten dysarthrischer Kinder gemacht. Durch ein interaktives Hörtraining sollen TherapeutInnen eine größere Sicherheit bei der auditiven Beurteilung kindlicher Dysarthrien erreichen.

Das Online Lernmodul, das parallel zu einem von der DFG geförderten Forschungsprojekt zu kindlichen Dysarthrien entwickelt wurde, ist ab sofort kostenfrei verfügbar unter: www.lernmodule-sprachtherapie.de/kindliche-dysarthrien

Mit Fragen und Anregungen können Sie sich gerne an die zuständigen Mitarbeiterinnen der Entwicklungsgruppe Klinische Neuropsychologie wenden: Dr. Theresa Schölderle: theresa.schoelderle@ekn-muenchen.de; Elisabet Haas: elisabet.haas@ekn-muenchen.de

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Österreichischer Berufsverband

Besuchen Sie die neue neue Broschüre des Logopädieaustria-Verbandes

http://www.unserebroschuere.at/logopaedieaustria/MailView/

 

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Aktions-Hashtag

Ohne Fachkräfte gibt es bald keine ausreichende therapeutische Versorgung mehr. In der Gruppe #ohnemeinetherapeuten geht es um die berufliche Situation von HeilmittelerbringerInnen. https://www.facebook.com/100001305425335/posts/1789408671112630/

Eine entsprechende Umfrage finden Sie unter: https://de.surveymonkey.com/r/WBJQDKP

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Echtzeitvideos

Dass viele Krankheiten heute besser diagnostiziert werden können, ist der Magnetresonanztomografie zu verdanken. Jetzt wurde den Bildern sogar das Laufen beigebracht!

Hier finden Sie – ergänzend zu unserem Bericht Flash! in Logos 2/18, S. 102 - Filme, die live die Bewegungen im Mund- und Rachenraum beim Sprechen und Singen zeigen:

Sprechen:     https://www.youtube.com/watch?v=6dAEE7FYQfc

Singen:        https://www.youtube.com/watch?v=519LLxaqi8E

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LOGOPÄDISCHE THERAPIE UND SELBSTÄNDIGKEIT

Fakten für die Politik und für Vertrags- und Preisverhandlungen – das ist die Forderung vieler berufspolitisch Aktiver aller Berufsverbände. Die Mitgliedschaft von LOGO Deutschland, einer erst Ende 2014 gegründeten  Interessengemeinschaft selbständiger LogopädInnen und SprachtherapeutInnen, erteilte ihrem Vorstand den Auftrag, ein entsprechendes Gutachten zur beruflichen und ökonomischen Situation von Selbständigen in der Logopädie zu veranlassen.

Dieses wurde am 18.4.2018 im Rahmen eines Parlamentarischen Frühstücks in Berlin vorgestellt.  GesundheitspolitikerInnen fast aller Parteien waren anwesend: Dr. Roy Kühne, CDU; Nicole Westig, FDP; Maria Klein Schmeink und Katja Dörner, Bündnis 90/Grüne; Dr. Achim Kessler, Die Linke. Die Berichterstatterin der SPD, Bettina Müller, die ebenso wie Dr. Kühne ein Grußwort zum Gutachten geschrieben hatte, war aufgrund eines kurzfristig angesetzten Gespräches im Bundesgesundheitsministerium leider verhindert. Auch der neue Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Dr. Ralf Brauksiepe, war der Einladung gefolgt, ebenso  VertreterInnen vom AOK Bundesverband, dem Verband der Ersatzkassen (vdek Bund), dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV), der kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV),dem Bundesverband der Freien Berufe (BFB), sowie der Deutschen Bundesverbände für akademische Sprachtherapie und Logopädie (dbs), für Logopädie (dbl) und der Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/innen (dba).

Unter www.logo-deutschland.de/gutachten  haben Sie Zugriff auf die Kurz- und ab 23.04. auf die Kurz- und die Langfassung des Gutachtens mit sämtlichen Quellenangaben.

Ein Druckexemplar der Kurzfassung ist gegen Einsendung eines an sich selbst adressierten und mit 1,45 € frankierten DIN-A4 Umschlag erhältlich über: LOGO Deutschland e. V., Poststelle Michaela Brück, Beethovenweg 2, D-54497 Morbach

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