LEG LOS

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Umfrage zum Einsatz von UK bei Kindern mit Schmerzen

Prof. Dr. Karolin Schaefer und Dr. Diana Schmidt-Pfister von der Universität zu Köln und dem Institut für praxisnahe Sozialforschung suchen Eltern, die ihre Erfahrungen zur Schmerzkommunikation nicht oder wenig sprechender Kinder weitergeben möchten. Alle Daten und Angaben werden anonymisiert und streng vertraulich behandelt. https://www.soscisurvey.de/UK_und_Schmerzen/

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S3-Leitlinie Dyskalkulie

Mit der aktuell im März 2018 veröffentlichten S3-Leitlinie zur Rechenstörung liegen erstmals einheitliche, wissenschaftlich fundierte, klare und fächerübergreifende Handlungsempfehlungen zur Diagnostik und Förderung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Rechenstörung vor. Die Leitlinie wurde von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e. V. (DGKJP) initiiert und von 20 wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Berufsverbänden aus den Bereichen Psychologie, Pädagogik, Medizin, Didaktik und Lerntherapie konsentiert.

Die Leitlinie steht kostenlos zum Download auf den Websites der AWMF (www.awmf.org), der DGKJP (www.dgkjp.de), des BVL (www.bvl-legasthenie.de) sowie der Kinder- und Jugendpsychiatrie der LMU München (www.kjp.med.uni-muenchen.de) zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Thema Dyskalkulie sind im Internet unter http://www.bvl-legasthenie.de abrufbar.

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Dortmunder Autismus Screening

Aktuell erschienen: Dortmus-Kita!

Lag mit DortMuS-Schule (Starke & Subellok, 2016, http://sk.tu-dortmund.de/dortmus/DortMuS-Schule.pdf) für Deutschland bislang nur ein einziges objektives, reliables und valides Testinstrument für selektiven Mutismus vor, so ist aktuell für den Vorschulbereich ein weiteres Instrument erschienen: DortMuS-Kita (Starke & Subellok, 2018)

Eine sichere Beurteilung, inwieweit ein Kind lediglich schüchtern ist oder sich hinter dem schweigsamen Verhalten tatsächlich ein selektiver Mutimsus verbirgt, ist für viele pädagogische Fachkräfte kaum zu leisten. Mithilfe von DortMuS-Kita können sie zukünftig sehr zeitökonomisch für ein drei- bis sechsjähriges Kind einordnen, inwieweit mit hoher Wahrscheinlichkeit ein selektiver Mutismus vorliegt.

DortMuS-Kita ist ein Beobachtungsverfahren mit 17 Items zu Verhaltensweisen, wie sie selektiv mutistische Vorschulkinder typischerweise in der Kita zeigen können. Es kann gut von ErzieherInnen im Kita-Alltag eingesetzt und einfach ausgewertet werden. Das ausführliche Manual bietet außerdem weiterführende Hinweise, wie die Fachkraft im Alltag mit einem schweigenden Kind umgehen kann und wo sie Anlaufstellen für eine weiterführende Diagnostik und Therapie findet.

DortMuS-Kita steht – wie auch DortMuS-Schule - allen ErzieherInnen, Lehrkräften und interessierten Fachleuten auf der Homepage des Fachgebiets Sprache und Kommunikation (TU Dortmund, Fakultät Rehabilitationswissenschaften) als Download zur Verfügung! http://sk.tu-dortmund.de/dortmus/DortMuS-Kita.pdf

Wie erhoffen uns von diesem niederschwelligen Angebot, dass die beiden Screenings vielerorts eingesetzt und selektiv mutistische Kinder frühzeitiger identifiziert werden.

Anja Starke & Katja Subellok

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Wissenschaftsforum Geriatrie startet groß angelegte multizentrische Studie

Die stärkere Vernetzung von GeriaterInnen im In- und Ausland, die Unterstützung der klinischen Forschung sowie die Förderung von NachwuchswissenschaftlerInnen – das sind die Ziele des Wissenschaftsforums Geriatrie (WfG). Seit einem Jahr ist Professorin M. Cristina Polidori Vorsitzende des WfG. Polidori leitet die Klinische Altersforschung an der Klinik II für Innere Medizin der Uniklinik Köln. Ihr besonderes Anliegen ist es, das geballte Know-how des Wissenschaftsforums vor allem für junge GeriaterInnen verfügbar zu machen. Mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) will sie nun eine Bestandsaufnahme der Geriatrie in Europa vorlegen. Ein konkretes Projekt ist eine groß angelegte observationale Studie, die mit rund 30 altersmedizinischen Zentren in ganz Europa umgesetzt wird. Rund 3.000 geriatrische PatientInnen sollen in diesen 30 Zentren dafür rekrutiert werden. Diese Studie setzt auf die sogenannte MPI_Age-Studie auf, an der die Uniklinik Köln als einziges deutsches Zentrum teilgenommen hat. Dort wurden PatientInnen multidimensional erfasst, das heißt neben ihren körperlichen Beschwerden wurden auch psychische, soziale und funktionelle Faktoren berücksichtigt - es geht also um das gesamte Wohlbefinden, die personalisierte Prognoseberechnung. Das Innovative an der neuen multizentrischen Studie ist, dass speziell PatientInnen mit Vorhofflimmern beobachtet werden. Der Grund: Gegen dieses Leiden nehmen sie Medikamente ein, die bisher an jüngeren Menschen getestet wurden. Nun sollen diejenigen untersucht werden, die auch wirklich betroffen sind.

Wer sich für die Teilnahme an der multizentrischen Studie interessiert: Kontakt maria.polidori-nelles@uk-koeln.de

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Gesetzesänderungen ab 2018

Mit dem Jahreswechsel haben sich einige Gesetze, die für Menschen mit Behinderung und ihre Familien relevant sind, geändert. Die wichtigsten Änderungen unter

http://bvkm.de/wp-content/uploads/Das-%C3%A4ndert-sich-2018.pdf

 

 

 

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Heil- und Hilfsmitteldaten

Laut Heilmittelbericht 2017 des Wissenschaftlichen Institutes der AOK (WidO) wurden 2016 44,9 Millionen Heilmittelleistungen verordnet, davon 2,21 Millionen für die Logopädie. Diese hatte demnach unter den Heilmittelerbringern mit 4,9% einen verhältnismäßig kleinen Anteil am Verordnungsumfang von Heilmitteln in der gesetzlichen Krankenversicherung. (Zum Vergleich: Physiotherapie 84,3%, Ergotherapie 6,9%, Podologie 3,9%). Die Ausgaben für die logopädische Versorgung der gesetzlich Krankenversicherten betrugen laut AOK 704 Millionen Euro.

Gemäß Barmer GEK entstanden im Jahr 2016 Ausgaben in Höhe von 69 Millionen Euro für logopädische Behandlungen von Barmer-Versicherten, 80% davon für Behandlungen von Störungen der Sprache und 10% für Behandlungen von Störungen des Schluckaktes. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Ausgaben der Barmer für Logopädie 2016 um 3,5 Millionen Euro (+5,3%) gestiegen. Mit 88% Anteil waren Einzelbehandlungen in der Logopädie die dominierende Leistungsart. Der Anteil der Heilmittelausgaben an den Leistungsausgaben der GKV ist laut Barmer von 2007 bis 2015 von 2,7% auf 3% angestiegen. Die absoluten Ausgaben für Heilmittel sind bei der Barmer 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 26 Millionen Euro (+3%) gestiegen. Insbesondere bei den Heilmittelausgaben sei daher kein Spielraum für Mehrausgaben erkennbar.

Das Gesundheitsministerium teilte Anfang 2017 mit, dass im Jahr 2016 die Kosten für ärztliche Behandlungen GKV-weit um 4,3% und die Kosten für Arzneimittel um 4,1% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen waren. Die Reserven der Krankenkassen waren im gleichen Zeitraum übrigens um 2,5 Milliarden Euro gewachsen – das Jahr 2016 wurde also mit einem Überschuss abgeschlossen.

 

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Iss Nix! Der Podcast rund um das Schlucken

Schlucken zum Hören? Geht das?  

Das geht! Dr. phil. Stefanie Duchac und Alexander Fillbrandt präsentieren seit Juli 2017 den dysphagiologischen Podcast "Iss Nix!". Besprochen werden Themen rund um Schluckstörungen, Therapie, Diagnostik und Hintergründe. In jeder Episode fachsimpeln und diskutieren die Beiden auf dem Gebiet der Schluckstörungen über ein bestimmtes Thema oder auch wissenschaftliche Studien. Zwischendurch auch mit Gästen und kleinen Anekdoten, stets angerichtet in kleinen leichtverdaulichen Häppchen und gut bekömmlich. Ziel des Podcasts ist es nämlich nicht, eine Audio-Lehrveranstaltung zu produzieren, sondern vielmehr möchten die beiden ganz nach dem Motto "stay hungry - stay tuned" den ‚Wissenshunger’ und das kritische Denken der ZuhörerInnen anregen.

Bereits einmal konnte die Justiziarin des dbs, Frau Jasmin Höll, wertvolle Informationen zum Thema Informations- und Aufklärungspflicht bei Schluckstörungen beisteuern. Dies ist auf breites Interesse gestoßen, so dass in diesem Jahr eine Episode gemeinsam mit Jasmin Höll rund um das Thema ‚Rechtliches’ geplant ist. Die Hörerinnen und Hörer können hierfür über das Feedback-Formular der Homepage, über Facebook (Iss Nix!) oder direkt per Email ihre Fragen stellen. 

Der dysphagiologische Podcast „Iss Nix!“ lässt sich direkt auf der Webseite anhören oder über iTunes abonnieren.

Kontakt über: iss-nix.de (Feedback)

alex@iss-nix.de; stefanie@iss-nix.de; hallo@iss-nix.de

 

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Wörter die 2017 geprägt haben

Jedes Jahr küren SprachexpertInnen das „Wort des Jahres”, das „Unwort des Jahres” und das „Jugendwort des Jahres“, wobei letzteres umstritten ist, da die Wahl als Werbeaktion für ein Jugendsprachen-Lexikon gilt.

Das Wort des Jahres wird seit 1977 regelmäßig von der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden bestimmt und seit 1978 in der Zeitschrift Der Sprachdienst publiziert. Jetzt sind diese Listen mit erläuternden und analysierenden Texten auch zu einem Buch zusammengestellt: Von „Szene“ bis „postfaktisch“. Die „Wörter des Jahres der Gesellschaft für deutsche Sprache 1977 bis 2016. Die Jury stützt sich bei der Auswahl des nach ihrem Befund für das jeweilige Jahr charakteristischsten Wortes auf eine Sammlung von mehreren tausend Belegen aus verschiedenen Medien und Einsendungen von Außenstehenden auf Wörter, die die öffentliche Diskussion dominiert haben und somit gesellschaftlich und politisch besonders relevant sind. Für die Auswahl der Wörter entscheidend ist dabei nicht die Häufigkeit eines Ausdrucks, sondern vielmehr seine Signifikanz und Popularität: Die Liste trifft den sprachlichen Nerv des Jahres und stellt auf ihre Weise einen Beitrag zur Zeitgeschichte dar. Die ausgewählten Wörter und Wendungen sind jedoch mit keinerlei Wertung oder Empfehlung verbunden.

Das sind die Platzierungen im Einzelnen: 1. Jamaika-Aus, 2. Ehe für alle, 3. #MeToo, 4. covfefe ((US-Präsident Donald Trump nutzte diesen Neologismus in einem Tweet), 5. Echokammer, 6. Obergrenze, 7. Diesel-Gipfel, 8. Videobeweis, 9. „Denkmal der Schande“, 10. Hyggelig.

Das Unwort des Jahres ist eine sprachkritische Aktion, die in Deutschland 1991 von dem Frankfurter Sprachwissenschaftler Horst Dieter Schlosser ins Leben gerufen wurde. Mit dem Unwort des Jahres werden seither sprachliche Missgriffe in der öffentlichen Kommunikation bezeichnet, die sachlich grob unangemessen sind und möglicherweise die Menschenwürde verletzen. Eine überregionale, unabhängige und ehrenamtliche Jury um Linguistikprofessorin Nina Janich. stützt sich bei der Auswahl auf Zuschriften von BürgerInnen. Unter den Vorschlägen waren Begriffe wie «Geburten-Dschihad» und «Krawall-Touristen» im Rennen. Aber der Begriff "Alternative Fakten" ist aus 684 Vorschlägen ausgewählt worden. Die Bezeichnung sei "der verschleiernde und irreführende Ausdruck für den Versuch, Falschbehauptungen als legitimes Mittel der öffentlichen Auseinandersetzung salonfähig zu machen". Der Ausdruck geht ursprünglich auf Kellyanne Conway, die Beraterin von Donald Trump, zurück. Ferner fanden „Genderwahn" und "Shuttle Service" besondere Erwähnung bei der Jury.

Das Jugendwort des Jahres wird seit 2008 jährlich in einer gestuften Wahl ausgewählt. Es soll die sich wandelnde Jugendsprache dokumentieren, wobei die Wahl umstritten ist und als Werbeaktion für ein Jugendsprachen-Lexikon gilt. Hier entscheidet eine Jury aus 20 Jugendlichen, SprachwissenschaftlerInnen, PädagogInnen und MedienvertreterInnen, welcher Begriff aus einer Liste mit zehn Wortschöpfungen das Rennen macht. Mit rund einer Million Abstimmungen habe es diesmal so viele Votes gegeben wie noch nie, teilte der Verlag mit. Zur Auswahl standen in diesem Jahr online 30 Wörter, die zeigen sollen, wie die Jugend von heute spricht – darunter viele Kunstbegriffe wie „gefresht” (satt), „unfly” (uncool) und „schatzlos” (Single). „I bims” ist das Jugendwort des Jahres 2017. Bei dem Ausdruck handele es sich um eine absichtlich falsch geschriebene Form von „Ich bin’s.

Der Begriff "Influencer" (Menschen, die wegen ihrer großen Reichweite in sozialen Mediendie öffentliche Meinung stark mitgestalten) ist zum Anglizismus des Jahres 2017 gekürt worden. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die Begriffe "Blockchain" und "nice".

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