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ICF Checklisten „Kinder und Jugendliche“ für die Praxis aufbereitet

Mit der Veröffentlichung der ICF Kinder und Jugendliche und der inzwischen von der Weltgesundheitsorganisation autorisierten deutschen Übersetzung entstand der Wunsch, die ICF CY auch praktisch im Alltag verschiedener Institutionen einsetzen zu können. Hinderlich dafür ist die Komplexität und der Umfang der Originalversion. Eine Arbeitsgruppe einschlägiger Fachgesellschaften und Verbände hat es sich zur Aufgabe gemacht, die ICF CY nach der Relevanz für bestimmte Altersgruppen (0-3, 3-6, 6-12, 12-18 Jahre) zu gliedern und damit handhabbarer zu machen.Die Listen sollen die Anwendung der ICF CY in der Praxis erleichtern und die Widerstände, die durch die Komplexität der ICF in den Institutionen zu beobachten ist, überwinden helfen. Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e. V. (bvkm) hatte die Organisation des Arbeitskreises übernommen, der die Checklisten erarbeitet hat. Er war auch inhaltlich an der Erarbeitung beteiligt und wird sich an der Fortbildung im Zusammenhang mit der Anwendung der ICF CY beteiligen. Die Listen wurden auch in Excel-Tabellen übertragen, mit denen die Anwendung erleichtert wird.

Checkliste 0-3 Jahre

Checkliste 3-6 Jahre

Checkliste 6-12 Jahre

Checkliste 12-18 Jahre

ICF-CY Synopse

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Internationales Hospitations- und Fortbildungsprogramm

Im Programm Care for Chronic Condition werden fachbezogene Aufenthalte im Ausland gefördert, bei denen sich professionelle AkteurInnen in der Versorgung chronisch und mehrfach erkrankter Personen gezielt weiterbilden können. PatientInnenorientiert und berufsgruppenübergreifend – durch den Blick über die Landesgrenzen werden neue Ansätze aus Praxis und Wissenschaft aufgegriffen und fließen so in das Gesundheitswesen in Deutschland ein.

Gefördert werden individuelle, selbst organisierte Bildungsaufenthalte im Ausland zu den Themen Chronische Krankheit und Multimorbidität. Dazu gehören ein- bis mehrwöchige Hospitationen an Bildungs- und Praxiseinrichtungen (maximal acht Wochen), Fort- und Weiterbildungsseminare und die Teilnahme an Konferenzen und Kongressen. In Einzelfällen sind auch weiterqualifizierende Studiengänge förderfähig. Nicht gefördert werden Auslandssemester, Aufenthalte im Rahmen eines Forschungsvorhabens sowie Vorhaben im Bereich der biomedizinischen Grundlagenforschung.

Das Programm richtet sich an Einzelpersonen und (inter-)professionelle Teams, die sich für eine nutzerorientierte Versorgung chronisch und mehrfach erkrankter Menschen einsetzen. Im Rahmen des Programms werden Praxis- und Bildungsaufenthalte im Ausland finanziell, inhaltlich und organisatorisch unterstützt. Die Förderung umfasst einen Zuschuss zu Reise- und Unterkunftskosten (bis zu 75%), Zuschuss zu Seminar-, Kongress- und Studiengebühren (bis zu 75%), Nachbereitungsveranstaltungen zum Auslandsaufenthalt und zur Förderung des fachlichen Austauschs, Einbindung in das Alumni-Netzwerk des Programms.

Anträge zum Programm Care for Chronic Condition können jeweils zum Ende eines Quartals beim Institut g-plus eingereicht werden. Die TeilnehmerInnen werden innerhalb von vier Wochen durch ein Fachgremium ausgewählt.

Das Programm Care for Chronic Condition wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert und vom Institut g-plus – Zentrum im internationalen Gesundheitswesen koordiniert und durchgeführt. http://www.g-plus.org/care-chronic-condition/bewerbung

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Prof. Dr. Norina Lauer 1. Vorsitzende des HVG

Prof. Lauer in Vorstand des Hochschulverbundes Gesundheitsfachberufe e.V. gewählt
1. Vorsitz geht erstmals an Logopädin
Idstein – Der Hochschulverbund Gesundheitsfachberufe e.V. (HVG) hat einen neuen Vorstand gewählt. Mit Prof. Dr. Norina Lauer, Studiendekanin des Bachelor-Studiengangs Logopädie an der Hochschule Fresenius in Idstein, übernimmt erstmals eine Hochschulprofessorin einer privaten Hochschule den 1. Vorsitz des HVG.
 

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berufsbegleitender Masterstudiengang zum Thema Demenz

Die Robert Bosch-Stiftung schenkt dem berufsbegleitenden Masterstudiengang „Multiprofessionelle Versorgung von Menschen mit Demenz und chronischen Einschränkungen“ an der Universität Witten/Herdecke erneut Vertrauen und fördert eine dritte Stipendienphase bis 2021.

Angesprochen sind wieder Interessierte aus Gesundheits- und Nicht-Gesundheitsberufen: neben Pflegewissenschaftlern, Medizinern, Therapeuten, Sozialarbeitern, etc., Ökonomen, Architekten, Juristen, Techniker, Theologen, etc.. Kurz alle, die gemeinsam an innovativen multiprofessionellen Konzepten zur Verbesserung der Lebenssituation und Selbstbestimmung von Menschen mit Demenz und anderen Alterseinschränkungen arbeiten wollen. In den Blick genommen werden dabei alle Settings der Betreuung und Versorgung: Das häusliche Umfeld, die Familien, die Wohnquartiere, die ambulanten und stationären Pflege- und Unterstützungssysteme aber auch die Kliniken, in denen ja oft die Probleme kumulieren. Im Rahmen des dreisemestrigen Praxisprojektes besteht die Möglichkeit, Konzepte für den eigenen Berufsalltag in multiprofessionellen Studierendenteams zu entwickeln.

Nähere Informationen unter: http://www.uni-wh.de/gesundheit/pflegewissenschaft/multiprofessionelle-versorgung-von-menschen-mit-demenz-und-chronischen-einschraenkungen-ma/

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Poster: Gebärdensprache und Fingeralphabet

Die deutsche Gebärdensprache ist eine vollwertige Sprache mit umfassendem Vokabular und eigenständiger Grammatik. Hierzu gibt es nun ein Poster, das einigen Grundbegriffen und kurzen Erklärungen zur Deutschen Gebärdensprache (DGS) und zum Fingeralphabet zeigt. Es enthält QR-Codes, die zu kurzen Videosequenzen im Internet führen und die dabei unterstützen, erste Sätze in der Deutschen Gebärdensprache zu bilden. Das Poster kann kostenfrei der Aktion Mensch bestellt werden und steht auch als Download zur Verfügung: https://www.aktion-mensch.de/themen-informieren-und-diskutieren/bildung/bildungsservice/materialsuche/detail?id=86

 

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Studie zur Sprachmittlung im Gesundheitswesen

Die Initiative "Sprachmittlung im Gesundheitswesen" ist ein Zusammenschluss von Verbänden und Organisationen aus den Bereichen Gesundheitssystem, PatientInnenschutz, Soziales und Sprachmittlung. Die Träger wollen auf den akuten Bedarf an professioneller Dolmetschleistung sowie Sprach- und Kulturmittlung im Gesundheitswesen aufmerksam machen. Im vergangenen Jahr hat die Initiative eine Studie veröffentlicht. Sie leistet eine Erhebung und Beschreibung von Modellen der Sprachmittlung im Gesundheitswesen.

Die Studie zum Download: https://www.bundesregierung.de/Content/Infomaterial/BPA/IB/Sprachmittlung%20im%20Gesundheitswesen.pdf?__blob=publicationFile&v=4

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Materialtipp für Schule und Autismus

Im vergangenen Jahr haben Studierende der Universität Würzburg eine Broschüre mit Tipps für die Arbeit mit autistischen Kindern in Regelschulklassen erarbeitet. Das Heft ist auf so große Resonanz gestoßen, dass es nun eine Ergänzung mit Materialien für den Unterricht erhalten hat.

Im Zuge der Bemühungen um Inklusion werden Kinder mit Behinderungen verstärkt in Regelschulen unterrichtet. Um dieses Thema den künftigen Lehrkräften näher zu bringen, bietet die Universität Würzburg in ihren Lehramtsstudiengängen immer wieder entsprechende Lehrveranstaltungen an, wie z. B.: „Es ist gut, wenn alles ein System hat – ist Inklusion eine Illusion? Gelingenheitsfaktoren für Kinder mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS)“. Als Seminararbeit erstellten die Studierenden am Ende die Broschüre „Was tun, wenn Schüler Autismus haben? Erklärungen, Hilfemaßnahmen, Beispiele“. Unterstützt wurden sie dabei von der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Universitätsklinikums Würzburg. Finanziert wurde das Werk vom „Verein Menschenskinder“ (www.verein-menschenskinder.de), der seine Arbeit psychisch kranken Kindern und Jugendlichen in Würzburg und Unterfranken widmet.
Nun haben Studierende weitere Materialien für den Unterricht entwickelt und zusammengestellt, ausgehend von der Idee, mit Hilfe eines Ordners zum Herunterladen rasch umsetzbare Hilfen zur praktischen Verwendung anzubieten, die kontinuierlich erweitert werden soll.
Aktuell im Angebot ist folgendes Material zum Herunterladen erhältlich auf der Homepage des Vereins „Menschenkinder“ sowie auf der Homepage des Zentrums für Lehrerbildung der Universität Würzburg verfügbar:
• Broschüre „Was tun, wenn Schüler Autismus haben?“ Materialsammlung zum Downloaden für Lehrer aller Schularten
• Materialsammlung mit Arbeitsblättern und Verhaltensplänen
http://www.verein-menschenskinder.de
http://www.zfl.uni-wuerzburg.de/projekte_des_zfl/lehrveranstaltungen_inklusion_k...


 

                        Materialsammlung "Was tun, wenn Schüler Autismus haben?" (PDF)

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LESERiNNENBEIRAT

Wie finden Sie „Logos. Die Fachzeitschrift für akademische Sprachtherapie und Logopädie“?

Was gefällt Ihnen warum besonders oder nicht?

Wir achten bei unserer Themenauswahl, den Inhalten und der Aufmachung der Fachzeitschrift LOGOS und ihrer Homepage immer auf eine hohe Attraktivität, Aktualität und Qualität. Hin und wieder gibt es jedoch auch kritische Stimmen, was unsere Artikel und/oder das Layout anbelangt und mitunter werden wir – trotz allem Engagement – vielleicht auch etwas betriebsblind.

Um die Qualität von Logos kontinuierlich noch weiter zu verbessern, würden wir gerne interessierte LeserInnen in unsere Arbeit mit einbeziehen. Deshalb wollen wir einen LeserInnenbeirat gründen.

Wie der Name schon sagt, setzt sich ein LeserInnenbeirat aus der Leserschaft zusammen. Der Beirat ist ein außerhalb der Redaktion stehender Kreis, der den Redakteurinnen Anregungen und Hinweise gibt, aber natürlich auch Kritik äußern kann. Dieser soll aus mind. vier Personen bestehen, die sich aufgrund ihres beruflichen Hintergrundes (LogopädIn, SprachheilpädagogIn, examiniert, akademisiert, Studierende, WissenschaftlerIn …) aus verschieden Blickwinkeln unvoreingenommen und kritisch mit Inhalt und Gestaltung jeder einzelnen Print-Ausgabe und der Homepage www.logos-fachzeitschrift.de auseinandersetzen, ggfs. auch weitere KollegInnen dazu befragen, und uns vierteljährlich eine entsprechende konstruktive Rückmeldung (ca 1 Seite) zumailen, die der Überprüfung und Verbesserung der redaktionellen Arbeit dienen. Aber: Der LeserInnenbeirat wird kein Mitspracherecht haben und er ist kein Ersatz für die LeserInnenbrief-Rubrik.

Die Mitgliedschaft im LeserInnenbeirat wird jährlich neu vergeben und erfolgt gegen ein Freiabo, eine Vergütung ist leider nicht möglich.

Interessierte LeserInnen können sich bis zum 01.02.2016 bewerben. Bitte schicken Sie dafür Ihren Lebenslauf und einen kurzen Text, warum Sie die Fachzeitschrift LOGOS bei ihrer Weiterentwicklung unterstützen wollen an:

ellger@logos-fachzeitschrift.de

Gerne dürfen Sie uns aber auch jederzeit  so Ihre Meinung mitteilen!

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