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Stottern in türkisch, russisch und arabisch

Was sind die Ursachen des Stotterns und wie zeigen sich die Kern- und Begleitsymptome? Welche Therapiemöglichkeiten gibt es und welche Hilfen bietet die Stotterer-Selbsthilfe an? Wie verhalte ich mich als StotterndeR gegenüber einer/einem Nicht-Stotternden? Das sind die fünf Themen die in aktuellen Videos im YouTube Kanal StotternVideos in den Sprachen türkisch, russisch, arabisch und deutsch in komprimierter Form vorgestellt werden.Die Videos wenden sich an in Deutschland lebende Menschen mit Migrationshintergrund, vornehmlich an Stotternde, Angehörige von Stotternden und Personen, die mit stotternden Menschen zu tun haben (TherapeutInnen, PädagogInnen etc.).

Den YouTube-Kanal StotternVideos erreichen Sie über den Link www.youtube.com/user/StotternVideos .

Weitere Informationen erhalten Sie bei der:

Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e. V.

Zülpicher Straße 58, D-50674 Köln

www.bvss.de; info@bvss.de

Fon: 0221-139 1106

 

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Gesundheit im Elementarbereich

Namhafte ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis berichten im neuen Ideenheft "Gesundheit für Kinder und Erzieher/innen" über aktuelle Erkenntnisse zur Gesunderhaltung aller Beteiligten in Kitas und Kindergärten.Interessierte können das Ideenheft ab sofort kostenfrei unter http://www.wehrfritz.de/wefit anfordern. Zudem steht das Heft als Blätterkatalog unter http://catalog.wehrfritz.com/de/gesundheit/ zur Verfügung. Als PDF kann es unter http://catalog.wehrfritz.com/de/gesundheit/wehrfritz_ideenheft_gesundheit_2017.pdf heruntergeladen werden.

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Neuer dbl-Vorstand

Am 16. Juni 2017 hat die Mitgliederversammlung des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie e. V. (dbl) einen neuen Vorstand gewählt:

Dagmar Karrasch (Präsidentin)

Susanne Engelhardt (Vizepräsidentin)

Silke Winkler (Schatzmeisterin)

Frauke Kern, Annett Dietzel und Antje Krüger (weitere Vorstandsmitglieder)

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Aphasie-Versorgungsstudie FCET2EC

Ist intensive Aphasietherapie unter regulären klinischen Bedingungen wirksam? Diese Frage hat die " From Controlled Experimental Trial to=2 Everyday Communication study group" unter der Leitung von PD Dr. Caterina Breitenstein (Uniklinik Münster) und Prof. Annette Baumgärtner (Hochschule Fresenius, Hamburg) in positiv beantwortet: Drei Wochen intensive Sprachtherapie (mind. 10 Stunden pro Woche) verbessern die verbale Kommunikation bei Menschen mit chronischer Aphasie signifikant und nachhaltig! Die verlässliche Aussagekraft der Befunde lassen hoffen, dass die Kostenübernahme von Intensivtherapien künftig einfacher von den entsprechenden Trägern des Gesundheitswesens genehmigt wird. Denn obwohl die Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie seit über zehn Jahren eine Intensiv-Sprachtherapie als Königsweg empfiehlt, übernehmen die deutschen Krankenkassen die Kosten hierfür nicht ohne Weiteres. Unter Federführung der Gesellschaft für Aphasieforschung und -behandlung (GAB) ist eine „round table“-Veranstaltung mit neurologischen und sprachtherapeutischen Fach-/Berufsgesellschaften und VertreterInnen des Gesundheitswesens zur klinischen Verwertung der FCET2EC Studienergebnisse geplant.

An der multizentrischen Studie nahmen 156 Menschen mit Aphasie nach Schlaganfall im Alter von 23 bis 70 Jahren teil. Die TeilnehmerInnen wurden in insgesamt 19 stationären und teilstationären Rehabilitationszentren oder ambulanten Einrichtungen in Deutschland nach einem vorgegebenen Studienprotokoll behandelt. Die Behandlung richtete sich nach den Eingangstestergebnissen des sprachsystematischen Aphasiescreenings (SAPS) und des kommunikativ-pragmatischen Screenings (KOPS). Die Therapie erfolgte anhand eines modular aufgebauten Therapiemanuals (ESKOPA-TM)

Finanziert wurde die Studie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Gesellschaft für Aphasieforschung und -behandlung (GAB). Mehr unter: http://fcet2ec.aphasiegesellschaft.de/

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eHealth-Förderkonzepte

Zusammen mit den weltweit führenden Köpfen aus Universitäten und -kliniken erarbeitet Kaasahealth digitale Gesundheitskonzepte für Grundschulkinder und Erwachsene und bringt Therapiewissen in Form von Apps auf das Tablet und Smartphone, in die spielerische Elemente zur Langzeitmotivation eingebaut wurden. Die computergestützten Trainingsprogramme für Dyskalkulie und Legasthenie bieten viele verschiedene Spiele, deren Schweregrad sich individuell an die Leistung des Kindes anpasst. (http://kaasahealth.com/de/)“

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Neuer Folder zum Thema Schluckstörungen bei Erwachsenen

"Schlucken - lebenswichtig und nicht immer selbstverständlich" - das Motto des diesjährigen Europäischen Tages der Logopädie am 6. März 2017. Hierbei kann der neue dbl-Folder mit Informationen über Schluckstörungen bei Erwachsenen eine gute Hilfe sein. Verfasst wurde er vom Dysphagieteam der Universitätsklinik Aachen. Bestellung: https://www.dbl-ev.de/service/shop/dbl-publikationen.html?categoryId=55&action=items

 

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Hirnschädigungen

Bilderbuch und Kurzfilm helfen Kindern verstehen

Nach einer Hirnschädigung, zum Beispiel durch einen Schlaganfall oder eine Verletzung, verändert sich das Leben von PatientInnen und ihren Angehörigen häufig dramatisch. Schon Erwachsene sind mit den Symptomen oft überfordert. Kinder verstehen erst recht die Welt nicht mehr. Mit einem Kurzfilm zum Thema Gesichtsfeldausfall und einem Bilderbuch über den Schlaganfall haben NeurowissenschaftlerInnen der Ruhr-Universität Bochum (RUB) neue Wege gefunden, um Kindern das Verständnis zu erleichtern. Das Projekt fügt sich ein in die Bemühungen der Bochumer NeurowissenschaftlerInnen, Kindern und Jugendlichen die faszinierende Welt des Gehirns zu erklären und sie für neurowissenschaftliche Forschung zu begeistern. Im Rahmen der Ausstellung zum jährlichen Malwettbewerb der International Graduate School of Neuroscience und des Sonderforschungsbereiches 874 wurden nun Film und Buch zum ersten Mal offiziell vorgestellt.
Informationen über die neuropsychologischen Veränderungen, die nach einer Hirnschädigung auftreten können, einfach zu vermitteln, ist Ziel eines groß angelegten Projektes des Neuropsychologischen Therapie-Centrums unter der Leitung von Prof. Dr. Boris Suchan. Nach einem neuropsychologischen Online-Ratgeber für Erwachsene (www.ratgeber-neuropsychologie.de) geht nun eine Version für Kinder an den Start (www.dein-gehirn.com):
Pip und Milli führen durchs Gehirn
Pip und Milli, zwei Nervenimpulse, erklären kindgerecht und einfach, was im Gehirn passiert, wenn zum Beispiel Papa ständig vor Hindernisse läuft, obwohl er doch eigentlich trotz seines Schlaganfalls noch gut sehen kann. Dieses Phänomen erklärt ein erster Animationsfilm, der in Kooperation mit dem Studiengang Film und Sound an der Fachhochschule Dortmund unter der Leitung von Prof. Dr. Sandra Hacker und dem Fachhochschullabor für Interaktionsfilm Kiu entstanden ist. Pip und Milli führen durch „Brainpolis“ und zeigen, was im Sehzentrum dieser fiktiven Stadt passiert, wenn man einen Gesichtsfeldausfall erleidet und infolgedessen nicht mehr alle Teile seiner Umgebung richtig wahrnehmen kann. Das Projekt wird von der Kroschke Kinderstiftung gefördert.

Stau in Opas Kopf
Ebenfalls Teil des Projekts ist das in mehreren Sprachen erhältliche Kinderbuch „Stau in Opas Kopf“. Darin erfährt die Schülerin Frida, dass ihr Opa Gustav einen Schlaganfall hat. In einfachen Worten lernt das Mädchen, was das eigentlich bedeutet und wie sich Opas Leben nun verändert. Entworfen wurde das Buch von RUB-Studentin Monika Owczarek. Unter Betreuung von Boris Suchan und Privatdozentin Dr. Patrizia Thoma schrieb sie darüber ihre Bachelorarbeit an der Fakultät für Psychologie.
Der Film und das Buch sind der Beginn einer geplanten Reihe.

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Materialtipp

Wortlisten erstellen mit wortkowski.de

Der wortkowski Online-Wortlistengenerator ist das erste Produkt des Berliner Startups evivecare GmbH. Es wurde Mitte November 2016 beim 10. Herbsttreffen Patholinguistik vorgestellt und erhielt viele positive Rückmeldungen. Am Ende folgte dann oft die Frage, warum es solch ein Werkzeug erst jetzt gebe. Nun ist es da und die Verwendung ist bis auf weiteres kostenlos.

Viele LogopädInnen/SprachtherapeutInnen benötigen für ihre tägliche Arbeit individuelle Wortlisten. Die manuelle „maßgeschneiderte“ Erstellung ist relativ zeitaufwendig. Hier ist ein typisches Beispiel: „Um den Lippenschluss zu trainieren, suche ich für meine Patientin mit Fazialisparese eine Liste von ein- und zweisilbigen Wörtern, die den bilabialen Laut [p] in initialer Position ohne Konsonantencluster enthält – weitere bilabiale und labiodentale Laute sollen zunächst nicht dabei sein“ – Mit wortkowski.de lässt sich diese Wortliste innerhalb von Sekunden generieren und ausdrucken.

In der ersten (Beta-)Version bietet das Tool bisher 4 unterschiedliche Filter an:

(1) Lautsequenz, die in den Wörtern der Ergebnisliste enthalten sein soll – inklusive Angabe, wo im Wort sie stehen soll (initial, medial, final)

(2) Laute, die in den Ergebniswörtern nicht enthalten sein sollen

(3) Anzahl der Silben (1-3)

(4) Anzahl der Laute im Wort (von...bis)

Beispiele für ein- und zweisilbige Wörter mit [p] (nur initial, ohne Konsonantencluster), ohne weitere bilabiale [b, m] und labiodentale Laute: Posten, Pirat, peinlich, pauschal, passen, pökeln (je zwei Nomen, Adjektive und Verben im Infinitiv).Besonderheit: Statt der Laute können auch Lautklassen gesucht werden (Konsonant, Vokal- auch „lang“ oder „kurz“, alle Artikulationsorte – von bilabial bis glottal).

Die Datenbank besteht zurzeit aus 2.001 Wörtern, die nach zahlreichen Eigenschaften klassifiziert sind. Die Zusammenstellung des Korpus basiert auf theoretischen Grundlagen sprachtherapeutischer Fachbücher, die von ExpertInnen (u. a. PatholinguistInnen der Uni Potsdam) nach praktischen Gesichtspunkten ausgewählt wurden. Bis Ende des Jahres wird die Datenbank auf über 5.000 Wörter erhöht, es werden kontinuierlich neue Filter programmiert und bereits an Übungstools gearbeitet, die von den TherapeutInnen auch an die PatientInnen gegeben werden können.

Klicken sie hier für die Beispiel-Verwendung auf YouTube

Jetzt zur kostenlosen Nutzung anmelden: www.wortkowski.de

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