LEG LOS

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Heilmittelversorgung stärken – Arbeitsbedingungen verbessern

Die geplanten gesetzlichen Neuregelungen sind:

  • Dauerhaft angemessene Preise für Heilmittelleistungen
  • Die Ausgangsbasis für ein neues Vertragssystem schaffen
  • Verträge auf Bundesebene - gleiche Preise für gleiche Leistungen
  • Gleiche und vereinfachte Zulassungsbedingungen für alle
  • Mehr Versorgungsverantwortung für HeilmittelerbringerInnen

    und sollen als Änderungsanträge in ein laufendes Gesetzgebungsverfahren einfließen, so dass diese zum 1. April 2019 in Kraft treten können.

Details unter: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/verbesserungen-heilmittelerbringer.html

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TherapeutInnen fordern akademische Ausbildung

Eine vollständige hochschulische Ausbildung für die im Bereich der Stimm-,  Sprech- und Sprachtherapie tätigen Berufsgruppen fordert der Arbeitskreis Berufsgesetz. Anlässlich eines am 21.11.2018 stattgefunden Gesprächs mit GesundheitspolitikerInnen des Deutschen Bundestages sowie mit MitarbeiterInnen des Bundesgesundheitsministeriums weist er darauf hin, dass eine wissenschaftliche Ausbildung für die zukunftsfähige Versorgung der PatientInnen unabdingbar ist. Sie lasse sich innerhalb von zehn Jahren realisieren und könne dazu beitragen, den Fachkräftebedarf langfristig zu sichern.

"Wir fordern, dass das Gesetz über den Beruf des Logopäden abgelöst wird durch eine primärqualifizierende hochschulische Regelausbildung mit Geltung für alle im Bereich Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie tätigen Berufsgruppen", so die Sprecherin des Arbeitskreises Berufsgesetz, Dietlinde Schrey-Dern. Schon seit 1905 gebe es hochschulische Ausbildungen in verschiedenen Bereichen der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie, eine Tatsache, die der Gesetzgeber 1980 bei der Verabschiedung des Gesetzes über den Beruf des Logopäden ignoriert habe. "Das berufsqualifizierende Hochschulstudium ist in Europa Standard der Ausbildung, Deutschland ist hier Schlusslicht, was sich nachteilig auf die dringend benötigte Therapie- und Versorgungsforschung auswirkt", so Schrey-Dern.

Sowohl der Gesetzgeber als auch die Krankenkassen fordern eine auf wissenschaftliche Belege gestützte (evidenzbasierte) Versorgung der PatientInnen. Dieser Anspruch kann nur auf der Grundlage einer hochschulischen Ausbildung eingelöst werden, wie auch der Bundesverband Deutscher Schulen für Logopädie (BDSL) betont. "Unser Verband unterstützt das Regelstudium Logopädie. Das mittlerweile erforderliche Ausbildungsziel einer wissenschaftlich orientierten Therapie kann im Rahmen der Berufsqualifizierung an Schulen nicht hinreichend gewährleistet werden", so die BDSL-Vorsitzende Vera Wanetschka.

Laut Prof. Dr. Hilke Hansen, Vorstandsmitglied des Hochschulverbundes Gesundheitsfachberufe (HVG), sind die Voraussetzungen für eine vollständig hochschulische Ausbildung sehr gut. Eine aktuelle Erhebung zeige, dass die Abiturquote bei den SchülerInnen logopädischer Berufsfachschulen bei 90% liegt und 73% aller Lehrenden an den Berufsfachschulen über eine akademische Qualifikation verfügen. Derzeit existieren bereits 38 Studiengänge, die neben der Erstausbildung Weiterqualifikationen für Berufsangehörige anbieten. "Der Übergang von der Berufsfachschule zur Hochschule ist in zehn Jahren realistisch umsetzbar", so Hansen. Der Arbeitskreis weist zudem darauf hin, dass die Bundesagentur für Arbeit (BA) im Bereich der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie einen Fachkräftemangel festgestellt hat. Aus einer aktuellen Studie (Hammer 2017) geht hervor, dass ein wichtiger Grund hierfür die mangelnde berufliche Perspektive in diesen Therapieberufen ist. "Eine hochschulische Ausbildung könnte langfristig dazu beitragen, die Attraktivität des Berufes zu steigern und den Fachkräftebedarf in der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie sicherzustellen. Davon sind alle Berufsverbände überzeugt", so Schrey-Dern.

   Dem Arbeitskreis Berufsgesetz gehören VertreterInnen folgender Verbände an:

   - Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl)

   - Deutscher Bundesverband für akademische Sprachtherapie und Logopädie e.V. (dbs)

   - Deutscher Bundesverband der Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/innen e.V. (dba)

   - LOGO Deutschland e.V.

   - Bundesverband Deutscher Schulen für Logopädie e.V. (BDSL)

   - Hochschulverbund Gesundheitsfachberufe e.V. (HVG)

   - dbl-Bundesstudierendenvertretung (BSV)

   - dbs-Dozentenkonferenz sowie

   - ExpertInnen von Modellstudiengängen

V.i.S.d.P.: Arbeitskreis Berufsgesetz, c/o Deutscher Bundesverband
für Logopädie e.V., Augustinusstrasse 11a, 50226 Frechen, Tel.:
02234/37953-0, bildung@dbl-ev.de.

Weitere Informationen:
Dietlinde Schrey-Dern, schrey@dbl-ev.de.

Content von Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V., übermittelt durch news aktuell https://www.presseportal.de/pm/34356/4121360?utm_source=digest&utm_medium=email&utm_campaign=push

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Modellrechnungen und Ansatzpunkte zur anstehenden Reform der Berufsgesetze und der therapeutischen Ausbildungen

Um die Zukunft der hochschulischen Ausbildung der Therapieberufe zu erörtern, trafen sich auf Einladung des Bundesministeriums für Gesundheit VertreterInnen der zuständigen Landesministerien, Hochschulen und Berufsfachschulen sowie Berufs- und Fachverbände. In Verbindung mit fünf Fachvorträgen wurden die Chancen, Risiken und Möglichkeiten der Akademisierung der Therapieberufe diskutiert. In diesem Rahmen stellte Prof. Bernhard Borgetto, 1. Vorsitzender des Hochschulverbunds Gesundheitsfachberufe (HVG),  in seinem Vortrag zur Notwendigkeit und Machbarkeit einer vollständigen hochschulischen Ausbildung der Therapieberufe Berechnungen zum Bedarf an Studienplätzen und Studiengängen in Deutschland und Ansatzpunkte zur Gestaltung eines Übergangs in einem Zeitraum von zehn bis fünfzehn Jahren vor.

Um den heutigen Umfang an Ausbildungen zu erhalten, müssten in einem Zeitraum von 15 Jahren pro Jahr und Bundesland durchschnittlich 0,5 Studiengänge eingerichtet werden. Danach wären die derzeit noch knapp 13.000 berufsfachschulischen Ausbildungsplätze in Studienplätze umgewandelt. Ebenso wurden Ansatzpunkte für Übergangsregelungen für die derzeit noch überwiegend nicht wissenschaftlich ausgebildeten TherapeutInnen und Lehrkräfte an Berufsfachschulen aus der Schweiz und aus Österreich vorgestellt. Während in Österreich die Ausbildungen der bereits im Beruf tätigen TherapeutInnen den hochschulischen BachelorAbschlüssen gleichgestellt wurden, wurde in der Schweiz die Möglichkeit eines nachträglichen Titelerwerbs angeboten, der auf einer verkürzten akademischen Nachqualifikation beruht. 

Prof. Borgetto bezog sich bei seinem Vortrag auf das gemeinsame Strategiepapier von HVG und VAST (Verbund für Ausbildung und Studium in den Therapieberufen). Link zum Stratgiepapier: http://www.hv-gesundheitsfachberufe.de/wpcontent/uploads/Strategiepapier-2018_11_08.pdf

 Downloadmöglichkeit der Vortragsfolien: http://www.hv-gesundheitsfachberufe.de/wp-content/uploads/BMG_Symp-18_11_14_pub.pdf

Das Symposium des Bundesministeriums für Gesundheit machte deutlich, dass sowohl die Berufsverbände der TherapeutInnen als auch die Verbände der Berufsfachschulen und der Lehrkräfte gemeinsam mit dem Hochschulverbund Gesundheitsfachberufe (HVG) einhellig hinter der Forderung nach einer vollständigen hochschulischen Ausbildung aller TherapeutInnen stehen.

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PatientInnenleitlinie "Stottern und Poltern"

Zum Download unter: https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/049-013.html

 

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Österreichischer Berufsverband

Besuchen Sie die neue neue Broschüre des Logopädieaustria-Verbandes

http://www.unserebroschuere.at/logopaedieaustria/MailView/

 

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Aktions-Hashtag

Ohne Fachkräfte gibt es bald keine ausreichende therapeutische Versorgung mehr. In der Gruppe #ohnemeinetherapeuten geht es um die berufliche Situation von HeilmittelerbringerInnen. https://www.facebook.com/100001305425335/posts/1789408671112630/

Eine entsprechende Umfrage finden Sie unter: https://de.surveymonkey.com/r/WBJQDKP

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Echtzeitvideos

Dass viele Krankheiten heute besser diagnostiziert werden können, ist der Magnetresonanztomografie zu verdanken. Jetzt wurde den Bildern sogar das Laufen beigebracht!

Hier finden Sie – ergänzend zu unserem Bericht Flash! in Logos 2/18, S. 102 - Filme, die live die Bewegungen im Mund- und Rachenraum beim Sprechen und Singen zeigen:

Sprechen:     https://www.youtube.com/watch?v=6dAEE7FYQfc

Singen:        https://www.youtube.com/watch?v=519LLxaqi8E

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LOGOPÄDISCHE THERAPIE UND SELBSTÄNDIGKEIT

Fakten für die Politik und für Vertrags- und Preisverhandlungen – das ist die Forderung vieler berufspolitisch Aktiver aller Berufsverbände. Die Mitgliedschaft von LOGO Deutschland, einer erst Ende 2014 gegründeten  Interessengemeinschaft selbständiger LogopädInnen und SprachtherapeutInnen, erteilte ihrem Vorstand den Auftrag, ein entsprechendes Gutachten zur beruflichen und ökonomischen Situation von Selbständigen in der Logopädie zu veranlassen.

Dieses wurde am 18.4.2018 im Rahmen eines Parlamentarischen Frühstücks in Berlin vorgestellt.  GesundheitspolitikerInnen fast aller Parteien waren anwesend: Dr. Roy Kühne, CDU; Nicole Westig, FDP; Maria Klein Schmeink und Katja Dörner, Bündnis 90/Grüne; Dr. Achim Kessler, Die Linke. Die Berichterstatterin der SPD, Bettina Müller, die ebenso wie Dr. Kühne ein Grußwort zum Gutachten geschrieben hatte, war aufgrund eines kurzfristig angesetzten Gespräches im Bundesgesundheitsministerium leider verhindert. Auch der neue Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Dr. Ralf Brauksiepe, war der Einladung gefolgt, ebenso  VertreterInnen vom AOK Bundesverband, dem Verband der Ersatzkassen (vdek Bund), dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV), der kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV),dem Bundesverband der Freien Berufe (BFB), sowie der Deutschen Bundesverbände für akademische Sprachtherapie und Logopädie (dbs), für Logopädie (dbl) und der Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/innen (dba).

Unter www.logo-deutschland.de/gutachten  haben Sie Zugriff auf die Kurz- und ab 23.04. auf die Kurz- und die Langfassung des Gutachtens mit sämtlichen Quellenangaben.

Ein Druckexemplar der Kurzfassung ist gegen Einsendung eines an sich selbst adressierten und mit 1,45 € frankierten DIN-A4 Umschlag erhältlich über: LOGO Deutschland e. V., Poststelle Michaela Brück, Beethovenweg 2, D-54497 Morbach

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