LEG LOS

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Krankenhausaufenthalt

Wenn Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen ins Krankenhaus müssen, bedeutet dies für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Damit das nicht zur Überforderung wird, ist es wichtig, die Zeit vor und während des Krankenhausaufenthaltes gut vorzubereiten bzw. aktiv zu begleiten. Die Fachverbände haben mit den Krankenhausgesellschaften eine Checkliste zur Kooperation von Einrichtungen der Behindertenhilfe mit Krankenhäusern vereinbart. Diese sog. „Liste von Gesichtspunkten für Abstimmung und Absprachen“ soll den Verantwortlichen in den Diensten und Einrichtungen der Eingliederungshilfe eine inhaltliche Orientierung geben, wenn sie auf Verantwortliche in den Krankenhäusern zugehen möchten, um im beiderseitigen Interesse und vor allem im Interesse der guten Krankenhausversorgung der KlientInnen Absprachen und Vereinbarungen zur Zusammenarbeit zu treffen. Außerdem hat der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg e. V. für Familien mit behinderten Angehörigen eine praktische und hilfreiche Checkliste zum Krankenhausaufenthalt von Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen zusammengestellt.

Fachverbände-Checkliste für Krankenhausaufenthalt

Checkliste des LVKM-Baden-Württemberg zum Krankenhausaufenthalt

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Pflegereform

Neuregelungen für Pflegebedürftige ab 2017

Am 1. Januar 2017 wird der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff im Recht der Sozialen Pflegeversicherung (SGB XI) eingeführt. Statt der bisherigen drei Pflegestufen gibt es künftig fünf Pflegegrade. Das Begutachtungssystem, nach dem der Grad der Pflegebedürftigkeit ermittelt wird, wird dazu auf eine neue Grundlage gestellt. Wer bereits heute pflegebedürftig ist, wird ohne erneute Begutachtung in das neue System übergeleitet. Die wesentlichen Änderungen des PSG II finden Sie im Überblick.

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ICF Checklisten „Kinder und Jugendliche“ für die Praxis aufbereitet

Mit der Veröffentlichung der ICF Kinder und Jugendliche und der inzwischen von der Weltgesundheitsorganisation autorisierten deutschen Übersetzung entstand der Wunsch, die ICF CY auch praktisch im Alltag verschiedener Institutionen einsetzen zu können. Hinderlich dafür ist die Komplexität und der Umfang der Originalversion. Eine Arbeitsgruppe einschlägiger Fachgesellschaften und Verbände hat es sich zur Aufgabe gemacht, die ICF CY nach der Relevanz für bestimmte Altersgruppen (0-3, 3-6, 6-12, 12-18 Jahre) zu gliedern und damit handhabbarer zu machen.Die Listen sollen die Anwendung der ICF CY in der Praxis erleichtern und die Widerstände, die durch die Komplexität der ICF in den Institutionen zu beobachten ist, überwinden helfen. Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e. V. (bvkm) hatte die Organisation des Arbeitskreises übernommen, der die Checklisten erarbeitet hat. Er war auch inhaltlich an der Erarbeitung beteiligt und wird sich an der Fortbildung im Zusammenhang mit der Anwendung der ICF CY beteiligen. Die Listen wurden auch in Excel-Tabellen übertragen, mit denen die Anwendung erleichtert wird.

Checkliste 0-3 Jahre

Checkliste 3-6 Jahre

Checkliste 6-12 Jahre

Checkliste 12-18 Jahre

ICF-CY Synopse

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Internationales Hospitations- und Fortbildungsprogramm

Im Programm Care for Chronic Condition werden fachbezogene Aufenthalte im Ausland gefördert, bei denen sich professionelle AkteurInnen in der Versorgung chronisch und mehrfach erkrankter Personen gezielt weiterbilden können. PatientInnenorientiert und berufsgruppenübergreifend – durch den Blick über die Landesgrenzen werden neue Ansätze aus Praxis und Wissenschaft aufgegriffen und fließen so in das Gesundheitswesen in Deutschland ein.

Gefördert werden individuelle, selbst organisierte Bildungsaufenthalte im Ausland zu den Themen Chronische Krankheit und Multimorbidität. Dazu gehören ein- bis mehrwöchige Hospitationen an Bildungs- und Praxiseinrichtungen (maximal acht Wochen), Fort- und Weiterbildungsseminare und die Teilnahme an Konferenzen und Kongressen. In Einzelfällen sind auch weiterqualifizierende Studiengänge förderfähig. Nicht gefördert werden Auslandssemester, Aufenthalte im Rahmen eines Forschungsvorhabens sowie Vorhaben im Bereich der biomedizinischen Grundlagenforschung.

Das Programm richtet sich an Einzelpersonen und (inter-)professionelle Teams, die sich für eine nutzerorientierte Versorgung chronisch und mehrfach erkrankter Menschen einsetzen. Im Rahmen des Programms werden Praxis- und Bildungsaufenthalte im Ausland finanziell, inhaltlich und organisatorisch unterstützt. Die Förderung umfasst einen Zuschuss zu Reise- und Unterkunftskosten (bis zu 75%), Zuschuss zu Seminar-, Kongress- und Studiengebühren (bis zu 75%), Nachbereitungsveranstaltungen zum Auslandsaufenthalt und zur Förderung des fachlichen Austauschs, Einbindung in das Alumni-Netzwerk des Programms.

Anträge zum Programm Care for Chronic Condition können jeweils zum Ende eines Quartals beim Institut g-plus eingereicht werden. Die TeilnehmerInnen werden innerhalb von vier Wochen durch ein Fachgremium ausgewählt.

Das Programm Care for Chronic Condition wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert und vom Institut g-plus – Zentrum im internationalen Gesundheitswesen koordiniert und durchgeführt. http://www.g-plus.org/care-chronic-condition/bewerbung

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Prof. Dr. Norina Lauer 1. Vorsitzende des HVG

Prof. Lauer in Vorstand des Hochschulverbundes Gesundheitsfachberufe e.V. gewählt
1. Vorsitz geht erstmals an Logopädin
Idstein – Der Hochschulverbund Gesundheitsfachberufe e.V. (HVG) hat einen neuen Vorstand gewählt. Mit Prof. Dr. Norina Lauer, Studiendekanin des Bachelor-Studiengangs Logopädie an der Hochschule Fresenius in Idstein, übernimmt erstmals eine Hochschulprofessorin einer privaten Hochschule den 1. Vorsitz des HVG.
 

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berufsbegleitender Masterstudiengang zum Thema Demenz

Die Robert Bosch-Stiftung schenkt dem berufsbegleitenden Masterstudiengang „Multiprofessionelle Versorgung von Menschen mit Demenz und chronischen Einschränkungen“ an der Universität Witten/Herdecke erneut Vertrauen und fördert eine dritte Stipendienphase bis 2021.

Angesprochen sind wieder Interessierte aus Gesundheits- und Nicht-Gesundheitsberufen: neben Pflegewissenschaftlern, Medizinern, Therapeuten, Sozialarbeitern, etc., Ökonomen, Architekten, Juristen, Techniker, Theologen, etc.. Kurz alle, die gemeinsam an innovativen multiprofessionellen Konzepten zur Verbesserung der Lebenssituation und Selbstbestimmung von Menschen mit Demenz und anderen Alterseinschränkungen arbeiten wollen. In den Blick genommen werden dabei alle Settings der Betreuung und Versorgung: Das häusliche Umfeld, die Familien, die Wohnquartiere, die ambulanten und stationären Pflege- und Unterstützungssysteme aber auch die Kliniken, in denen ja oft die Probleme kumulieren. Im Rahmen des dreisemestrigen Praxisprojektes besteht die Möglichkeit, Konzepte für den eigenen Berufsalltag in multiprofessionellen Studierendenteams zu entwickeln.

Nähere Informationen unter: http://www.uni-wh.de/gesundheit/pflegewissenschaft/multiprofessionelle-versorgung-von-menschen-mit-demenz-und-chronischen-einschraenkungen-ma/

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Poster: Gebärdensprache und Fingeralphabet

Die deutsche Gebärdensprache ist eine vollwertige Sprache mit umfassendem Vokabular und eigenständiger Grammatik. Hierzu gibt es nun ein Poster, das einigen Grundbegriffen und kurzen Erklärungen zur Deutschen Gebärdensprache (DGS) und zum Fingeralphabet zeigt. Es enthält QR-Codes, die zu kurzen Videosequenzen im Internet führen und die dabei unterstützen, erste Sätze in der Deutschen Gebärdensprache zu bilden. Das Poster kann kostenfrei der Aktion Mensch bestellt werden und steht auch als Download zur Verfügung: https://www.aktion-mensch.de/themen-informieren-und-diskutieren/bildung/bildungsservice/materialsuche/detail?id=86

 

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Studie zur Sprachmittlung im Gesundheitswesen

Die Initiative "Sprachmittlung im Gesundheitswesen" ist ein Zusammenschluss von Verbänden und Organisationen aus den Bereichen Gesundheitssystem, PatientInnenschutz, Soziales und Sprachmittlung. Die Träger wollen auf den akuten Bedarf an professioneller Dolmetschleistung sowie Sprach- und Kulturmittlung im Gesundheitswesen aufmerksam machen. Im vergangenen Jahr hat die Initiative eine Studie veröffentlicht. Sie leistet eine Erhebung und Beschreibung von Modellen der Sprachmittlung im Gesundheitswesen.

Die Studie zum Download: https://www.bundesregierung.de/Content/Infomaterial/BPA/IB/Sprachmittlung%20im%20Gesundheitswesen.pdf?__blob=publicationFile&v=4

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